Berkheim in alten Ansichten Band 1

Berkheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Otto W. Schweizer
Gemeente
:   Berkheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2851-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berkheim in alten Ansichten Band 1'

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67. Christian Borehers (stehend) in Aktion. Er war von Beruf Maschinenschlosser, seine Fähigkeit zu herzhaften Humor war weit und breit bekannt, besonders bei den Vereinen, die ihn gerne als Unterhalter bei Veranstaltungen einsetzten. 1891 geboren, diente Christian Borchers im Ersten Weltkrieg als Bordmechaniker im Luftschiff-Einsatz. Bei zahlreichen Zeppelinfahrten ist er dabeigewesen, zwei Abstürze mit dem Luftschiff hat er überstanden. Im März 1917 war er Teilnehmer an dem Flug zu Ehren des verstorbenen Grafen Zeppelin. Christian Borchers ist 1956 65jährig verstorben.

68. Das Gebäude Kronenstraße 30 - ein Haus mit bewegter Vergangenheit: Wilhelm Seifried baute 1904 an dieser Stelle eine Scheuer; 1908 wechselte das Eigentum auf Christian Bluthardt, der die Scheuer zu einem Wohnhaus umbaute. Die evangelische Gemeinschaft erwarb das Gebäude 1911, baute einen kleinen Saal an, erweiterte 1915 das sogenannte Säle auf 120 Sitzplätze für Gottesdienste. Seit 1951 ist das Gebäude wieder in Privatbesitz. Das Bild entstand im Jahr 1910. Der Eigentümer Christian Bluthardt und seine Familie präsentierten sich stolz am Fenster; vier Berkheimer Buben freuen sich, auf das Bild zu kommen.

69. Berkheim erhielt 1904 eine öffentliche Wasserversorgung. Die Schüttung der Brühl- und Winkelwiesenquellen war so ergiebig, daß sich Berkheim jahrzehntelang selbst mit Trinkwasser versorgen konnte. Das Bild zeigt den Zusammenfluß der Quellen oberhalb der Hammerschmiede und die frühere Pumpstation, die das gefaßte Quellwasser zum höhergelegenen Hoch-Reservoir pumpte; von dort erfolgte die Verteilung im Ortsnetz. Die zwischenzeitlich durchgeftihrte Modernisierung und Erweiterung der Wasserversorgung machten die abgebildete Pumpstation überflüssig.

70. Ein Wahrzeichen am westlichen Ortseingang war die frühere Ruiter Linde, hier im Jahr 1923. Der Baumriese wurde bei einem schweren Gewittersturm arn 9. September 1924 stark beschädigt und mußte schließlich 1929 gefällt werden. Die als Ersatz gepflanzte Platane hat zwischenzeitlich eine stattliche Höhe erreicht,

71. Die Körsch, ein Nebenfluß des Neckars, berührt zwar nicht das Berkheimer Markungsgebiet, aber trotzdem war die Körsch für. die Berkheimer nicht ohne Bedeutung, fûhrte über sie doch der Fußweg im Körschtal weiter nach Köngen. Von dem im Bild gezeigten schmalen und schwankenden Brücklein aus soll mancher Wanderer Bekanntschaft mit dem nassen Element der Körsch gemacht haben, so auch der Berkheimer Pfarrer Ortlieb, dem seine Konfirmantenklasse als Retter in der Not beigestanden hat. Um Geld zu sparen hat die Schulklasse erst in Unterboihingen den Zug nach Tübingen bestiegen und so auch zurück vorn heutigen Wendlingen den Heimweg über das Körschtal angetreten.

72. Eisgang auf dem Neekar im Jahr 1929. Zahlreiche Fußgänger überqueren beim Schießhaus den Neekar auf den mächtigen Eisschollen. Extreme Witterungsverhältnisse - Wechsel zwischen großer Kälte bis -26 Grad Celsius und darauffolgendem Tauwetter - verursachten dieses 'Schauspiel'. Schon im Januar war der Neekar zugefroren, die Eisfläche loekte Jung und Alt zum Schlittschuhlaufen. Am 26. Februar 1929 war dann Eisgang und Hochwasser. Anfang März gab es nochmals Temperaturen mit IS Grad unter Null. Die aufeinandergeschobenen Eisschollen froren zusammen, wie im Bild festgehalten. Am 6. März wurde bei erneutem Tauwetter das Eis gesprengt, um den Abfluß zu beschleunigen. Seit 1929 gab es einen solchen Eisgang nicht mehr,

73. Der Jahrgang 1893 bei der Musterung im Jahr 1913. Die Jahrgangsrekruten bildeten einen Verein. Als 20-Jährige zeigen sie sich schon ziemlich sicher und selbstbewußt. Ein Jahr später begann der Erste Weltkrieg, der von ihnen Pflichterflillung als Soldaten forderte.

74. Zum Schluß der Turn- und Sportverein Berkheim beim 25jährigen Bestehen im Jahr 1920. Bis dahin lag die Hauptaktivität beim Turnen, 1919 wurde die Fußballabteilung gegründet, 1925 eine Handballabteilung und 1927 eine Frauenabteilung.

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