Berkheim in alten Ansichten Band 3

Berkheim in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Gerd Moßler
Gemeente
:   Berkheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6712-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berkheim in alten Ansichten Band 3'

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66. Am 1. Dezember 1946, fern der Heimat, gratuliert der damalige 'Rössle-Wirt' AdolfBarth als Obergefreiter aus dem Kriegsgefangenenlager Camp Dalkeith in Edinburgh/Great Britain dem neugewählten Berkheimer Bürgermeister H. Sohn (1946-19 S4) zur Wahl. Text der Postkarte: 'Erlaube mir, als Unbekannter, an Sie und Ihre werthe Frau die besten Weihnachts- und Neujahrsgrüße zu senden. Möge das [ahr 1947 mir die Freude der Heimkehr bringen, damit wir uns persönlich kennen lernen zum Wohle unserer schönen Gemeinde Berkheim.' Ein Dokument der Liebe und Verbundenheit zum Heimatort.

67. Evangelischer Kirchenchor um 1950. Damals sang er noch bei Beerdigungen auf dem FriedhofBerkheim. Hier ein Gruppenbild des Chors.

68. Mitte der sechziger [ahre entschied sich der damalige Gemeinderat unter Bürgermeister Wilhelm Deuschle für ein neues Rathaus-Projekt. Man entschied sich für einen Zweckbau, der neben der Verwaltung auch Geschäfte, Banken, Büro- und Praxisräume unter einem Dach vereinigen sollte. Da die damalige Gemeinde keine Grundstücke an der heutigen Ecke Brunnen/Köngener Straße besaß, musste sie Grundstücke von insgesamt 20,98 Ar erwerben. Hier ein Blick vom Rainweg kurz vor dem Abriss der Gebäude entlang der Köngener Straße einschließlich des Dorfgasthauses 'Lówen'.

69. Oben: Frau Berta Stoll (Bildmitte) ist Mitbegründerin und Ehefrau des Firmengründers Gottlieb Stoll. Mit der Gründung des Unternehmens Festo legte sie mit Ihrem Ehemann den Grundstein für eine heute weltweit agierende Firma, deren guter Ruf auf Pneumatik, also auf dem Umgang und der Steuerungstechnik mit Luft, basiert.

Unten: Herr Dr. Wilfried Stoll, Vorstandsvorsitzender der Festo AG führt den ersten Spatenstich für die durch die Umlegung der alten das Grundstück teilenden Ruiter Straße neu entstandenen Ortseingangssituation für den Esslinger Stadteil Berkheim aus. Mit dem ersten Spatenstich gab er den Start für den Bau des TechnologieCenters der Festo AG frei. Durch eine äußerst sensible Bebauung in die kleingliedrig gestaffelte vorhandene Bebauung gelang eine kontrastierende Großform des Neubaus der nicht zu übermächtig wirkt. Durch die Gliederung der Flächen wie bei den gespreizten Fingern einer Hand wurde eine weitestgehende Auflösung erreicht, mit der sich der Neubau des TechnologieCenters in die vorhandene Bebauung harmonisch einfügt.

70. Die Festo AG Co. In Esslingen Berkheim, gegründet 1925, ist heute einer der weltweit führenden Pneumatik-Hersteller. Um die zahlreich ausgelagerten Betriebsstätten an einem einzigen Standort zu konzentrieren, wurde die bestehende Werksanlage entsprechend einem seit 1969 bestehenden Entwicklungskonzept komplettiert. So entstand das Festo TechnologieCenter. Die großzügigen Glasflächen dieses Gebäudes reflektieren die umgebenden Grünbereiche und integrieren die Baumasse in die Landschaft. Gleichzeitig bietet Glas die notwendige Transparenz, um von innen nach außen den Blick in die Natur und über die angrenzenden Wohngebiete frei zu geben. Das Festo TechnologieCenter beruht auf einem konsequenten ganzheitlichen Konzept für Gebäude, Innenraum und Arbeitswelt. Eingebunden in ein Niedrigenergiehaus modernster Prägung und zeitloser Ästhetik wurde das Bürogebäude im September 2001 eingeweiht und mit Leben gefüllt.

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1990

71. Ein unvergessenes Ereignis und Erlebnis für Berkheim. Eine Gemeinschaftsleistung aller Vereine und Organisationen. Eine Woche voller Höhepunkte die in Erinnerung bleiben.

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Altenpflegeheim Berkheim

72. Mit großer Freude konnte in Berkheim am 12. April 2002 das neue Altenpflegeheim eröffnet werden. Es ist fest in das Gemeinwesen eingebunden und wird ehrenamtlich vom FördervereinAltenzentrum Berkheim e.v. begleitet. Eine großzügige Geldspende der Mitglieder von rund 6S 000 Euro ermöglichte einen Mehrzweckraum im Pflegeheim zu erstellen. Diese Räumlichkeit steht den Heimbewohnern, aber auch Vereinen und Organisationen zur Verfügung. Durch eine Initiative des Fördervereins wurde eine ökumenische Begleitgruppe der örtlichen Kirchen gegründet. Geborgenheit in Berkheim für Menschen, die unsere Hilfe brauchen.

Ein Streifzug durch die Geschichte

Zeittafel Berkheimer Geschichte im Zeitraffer

1190 1191 1268 1287 1324 1344 1387

1450 1480 1519

1535 1627 1634 1635 1650 1693 1733 1739 1749

1816

1840 1841 1851

1854 1883

1888

1889 1892 1897

1900

1901 1904/05

Erste urkundliche Nennung Berkheims.

Erste urkundliche Nennung der Michaelskirche. Erste urkundliche Nennung des BerkheimerWaldes.

Im Krieg mitWürttemberg brannten die Esslinger Berkheim vollständig nieder. Erste Nennung des BerkheimerWiddumguts.

Erste urkundliche Nennung eines Berkheimer Schultheißen.

Schirm- und BürgerbriefEsslingens. Die Stadt Esslingen musste versprechen, keine Berkheimer Bürger in ihren Mauem aufzunehmen.

Plünderung Berkheims durch die Esslinger.

Erste Nennung des Berkheimer Zehnten.

Am 29. September wurde Berkheim durch die Esslinger, am 13./14. Oktober durch die Landsknechte des Schwäbischen Bundes geplündert.

Einführung der Reformation, Berkheim wurde evangelisch.

Pest in Berkheim. 88 Tote waren zu beklagen.

Berkheim wurde von den Kaiserlichen geplündert.

Pest in Berkheim.

Vertrag zwischen Berkheim und Esslingen wegen des Waldes. Berkheim wurde von den Franzosen heimgesucht.

Figurierte Grenzbeschreibung der Markung Berkheim.

Berkheim, das seither kirchlich zu Denkendorf gehörte, wird Filial von Nellingen. Herzog Carl Eugen von Württemberg erlaubte, dass man in Berkheim Weinberge nicht mehr bebauen musste, sondern als Wiesen nutzen konnte.

Mit fast 15 Prozent Handwerkeranteil (67 Handwerkermeister und 19 Gesellen) an der Gesamtbevölkerung lag Berkheim im Königreich Württemberg über dem Durchschnitt.

In Berkheim wurden zum erstenmal ordentliche Steuerbücher angelegt. Berkheim als selbständige pfarrverweserei von Nellingen getrennt.

Berkheim gewann vor dem Königlichen Kammergericht in Stuttgart den Prozess gegen Esslingen wegen des Waldes.

Gründung des ältesten Vereins in Berkheim: Gesangverein' Aurora'. pfarrverweser Kopp über die Folgen der Fabrikarbeit: 'Die jüngeren Kinder sehen den Vater die Woche über wenigstens im Winter nie, weil er zu bald geht und zu spät kommt; am Sonntag wäre es oft besser, wenn sie ihn auch nicht sehen würden' Neubau des Schulhauses in Berkheim, Einbau des Rathauses in das bisherige Schulhaus (heute altes Rathaus).

Berkheim selbständige pfarrei.

Gründung des 'Soztaldemokratischen Arbeitervereins' in Berkheim.

In Berkheim wurden an Tieren gezäWt: 10 pferde, 373 Rindvieher, 302 Schafe, 13 0 Schweine und 47 Ziegen.

Anschluss in Berkheim an das elektrische Stronmetz. Die Arbeitszeit für Mädchen ab 14 Iahren erstreckte sich von 6 bis 19 Uhr; auch im Winter mussten sie daher um 5 Uhr in Berkheim aufbrechen und kehrten erst gegen 20 Uhr von Esslingen zurück.

Erste öffentliche Telefonzelle in Berkheim. Bau derWasserversorgung in Berkheim.

Der Gemeinderat beschloss. offizielle Straßennamen in Berkheim einzuführen (Hausnummemschilder folgten 1931).

Einführung des Wasserzinses in Berkheim.

Berkheim hatte mit knapp 60 Prozent den höchsten Anteil an Auspendlern (Industriearbeiter) an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen von allen Ortschaften im Oberamt Esslingen.

Gründung der freiwilligen Feuerwehr Berkheim (Umwandlung der seitherigen pflichtfeuerwehr, die seit 1887 bestand).

Im ganzen Iahr waren 110 polizeiliche Anzeigen zu behandeln. Darunter wegen Polizeistundenübertretung 23, Nachtruhestörung 26, Unfug 15, Feldexzesse 20. Der Rest waren sonstige Übertretungen.

Empfang der heimgekehrten Kriegsgefangenen im Rössle. Ieder erhielt 100 Mark. Die Berkheimer Fußballmannschaft wurde württembergischer Meister in der höchsten Klasse im Arbeitersportbund. Das Endspiel um die Süddeutsche Meisterschaft wurde gegen den Ballsptelclub München mit 0:2 verloren.

Da der Feldschütz aus dem Dienst ausscheidet, wird der Nachtwachdienst zum 31. März abgeschafft.

Einweihung der Berkheimer Vereinshalle.

Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Berkheim soll die Ruiter Straße ausgebaut werden.

Berkheim selbständige Postagentur.

Machtergreifung des Nationalsozialismus; der Berkheimer Gemeinderat wurde am 25. April aufgelöst; die Dürrbeundstraße am 4. Mai in Adolf-Hitler-Straße

umbenannt.

Artilleriebeschuss in Berkheim am 21. April; Übergabe der Gemeinde am 3. Mai. Zuerst von den Franzosen, später noch von einer amerikanischen Einheit in Besitz genommen.

Das Aufnahme-Soll für Berkheim betrug 730 Flüchtlinge; das entsprach 35 Prozent der Binwohnerzahl des Iahres 1939.

Der Berkheimer Gemeinderat fasste den Beschluss zur öffentlichen Müllabfuhr mit Benutzungszwang. Bau der Schillerschule.

Am 26. Juli Verleihung des Wappens durch das Innenministerium BadenWürttemberg an Berkheim.

1970171 Bau der Aufstiegstraße.

1971172 SporthalIe im Osterfeld.

1973174 Hallen-Freibad und Osterfeldhalle.

1974 Zum 1. Mai erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Berkheim nach Esslingen.

1907

1908 1910

1911

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1919 1923

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1929 1933

1945

1946

1958

1965

Heute ist Berkheim ein Stadtteil mit etwa 8 000 Einwohnern, guter Infrastruktur und regem Vereinsleben, sowie Schule, Kirchen und zahlreichen öffentlichen Einrichtungen. Berkheims gute Stube die 'Osterfeldhalle', das Hallen-Preibad, das Sport-und Prcizcitgclände 'Holzäcker' , das Altenpflegeheim und eine bürgcrnahc Ortsverwaltung mit Ortschaftsrat zeugen davon. Zahlreiche Betriebe und Firmen sind bei uns zu Hause. Ein Dorf im Wandel der Zeit. Geschichte und Tradition werden weiterhin ein wichtiger Bestandteil bleiben.

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