Berlin - Friedrichshagen in alten Ansichten Band 1

Berlin - Friedrichshagen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Albert Burkhardt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6028-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berlin - Friedrichshagen in alten Ansichten Band 1'

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68 Der Müggelturm ist heute auch nicht mehr das, was er einmal war (hier 1918). Das mit Schindeln verkleidete Holzbauwerk stand am 19. Mai 1958 plótzlich in Flammen und brannte rasend schnell nieder. Dem Turrn, 1890 im Stil einer chinesischen Pagode errichtet, sollte gerade mit einem neuen Stahlskelett mehr Halt gegeben werden. Kurz vor Ausbruch des Feuers hatten die Arbeiter Feierabend, und vermutlich waren vom Schweißen Funkennester zurückgeblieben. Seit dem 30. Dezember 1961 erhebt sich auf dem Kleinen Müggelberg der Nachfolger aus Stahl, Beton und Glas, 29 m hoch, rank und schlank, und bietet

an klaren Tagen einen prachtvollen, 50 km weiten Rundblick.

69 Um 1900 erschien jeden Tag nach dem Mittagessen vor dem Haus Kastanienallee 9 ein kleiner, lebhafter Mann. Er brauchte kaum zu warten, schon trat aus dem Haus ein Hüne von Gestalt. Gemeinsam gingen sie, Bölsche und Wille, äußerlich ungleich, doch eng befreundet, in reger Unterhaltung davon, stundenlang durch den Wald zur 'Bärenhóhle' am Bahnhof Rahnsdorf Nach der Stärkung wanderten sie am Müggelsee zurûck bis zu Bölsches Haus Seestraße 63 (Müggelseedamm 254), jahrelang dieselbe Runde. Bölsche holte Wille ab, und Wille brachte Bölsche nach Hause.

In der Wartehalle neben dem Ausschank am Bahnhof

Rahnsdorfhatte eines Morgens ein Mann mit einem Bà ren gesessen, so kam der Name 'Barenhóhle' auf Hier die größere Gaststätte

(1 91 0), vor der seit 1913 die Woltersdorfer Straßenbahn

abfuhr. Die 'Bàrenhóhlc' brannte im Zweiten Weltkrieg ab.

70 Andere Zeiten, andere Badesitten. Bis 1 907 setzte es Ruten-, sogar Peitschenhiebe, da konnte ja jeder kommen, sich einfach ausziehen und ins Wasser laufen - sittenwidrig war das, eine unerhörte Straftat, die auf der Stelle geahndet werden mußte! Gendarmen sorgten unnachgiebig für Ordnung. Aber jeden Sommer glänzte der See, er lud zum Bade ... Schneider Kar! Kuschfeldt aus Fichtenau (heute Ortsteil van Schöneiehe) hatte eine Idee. Im Sommer 1909 stellte er für sich und die Seinen ein selbstgenähtes Zelt anf, zum Urnkleiden und als Wetterschutz. Bald schneiderte er ein größeres für andere Badelustige. Doch es kamen Hunderte,

Tausende. 191 2 öffneten das Freibad und das Familienbad (unser Bild) mit schilfgedeckten Holzhäuschen ihre Tore.

7J Nachdem 1928 die Holzbauten niedergebrannt waren, entstand bis 1932 schrittweise diese repräsentative Anlage: das Strandbad Müggelsee (Bild von 1930). Oberhalb des mit Schwemrnsand aus dem See vergrößerten Strandbereichs steht im Halbrund ein massives Bauwerk mit Umkleidehallen, Wandelgang, Geschäften und Dachterrasse. Bei der Überholung von 1978 wurde die Anlage behutsam modernisiert. Heute ist dieserTeil für Badende 'rnit' vorgesehen, der westlich anschließende Teil für solche ' ohne' , die sich hier am liebsten in naturbelassenem Zustand tummeln und aalen wollen. Bitte sehr,

würde der 'Olle Fritze dazu sagen, ein jeder nach seiner Fasson!

72 Links:WoAusflugsschiffe den Müggelsee im Osten verlassen, wo umgekehrt die Müggelspree in den See eintritt, genau dort, auf der Landzunge zwischen Großem und Kleinern Müggelsee, gründete 1901 Carl Hecht seine Gaststätte 'Müggelhort'. Sie fand wegen ihrer besonders schönen Lage so viel Anklang, daß er noch eine

zweite Anlegebrücke für Dampfer bauen mußte. Unser Bild (um 1955) zeigt die ursprüngliche Anlage, deren Stelle seit 1983 ein Neubau einnimmt. Nach Schließung und Modernisierung wurde 'Müggelhort' im August

1996 wieder geöffnet. Rechts: Gut beraten und gut aufgehoben ist, wer in Helgoland vor Anker geht, dem

wogenumbrandeten Felseneiland der Nordsee, und gleiches gilt für die Besucher von 'Neu-Helgoland', dem wahrhaft idyllisch gelegenen Fleckchen Erde an der Spree, Rahnsdorf gegenüber, nahe dem Kleinen Müggelsee, Ausflüglern schon lange als 'Paradies des Ostens' bekannt. Um 1895 wagte sich Fischmeister Friedrich Lin-

sener mit seiner Gastwirtschaft auf den damals noch von Wasser und Sumpfumgebenen Sandhügel- kein Wun

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