Berliner Verkehr in alten Ansichten

Berliner Verkehr in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2252-8
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berliner Verkehr in alten Ansichten'

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Berlin. Potsdamer Bahnhof.

29. Der Potsdamer Bahnhof wickelte den Verkehr nach Potsdam, aber auch den Fernverkehr nach Magdeburg ab. Er wurde in den Jahren von 1868 bis 1872 an Stelle des alten Bahnhofs, von dem aus 1838 die erste preußische Eisenbahn ihre Fahrt antrat, in unmittelbarer Nähe des Dreifaltigkeitsfriedhofes im klassizistischen Stil erbaut. Er verfügte über 6 020 Quadratmeter überdeckter Grundfläche.

Gruß aus Berlin

Lehrter Bahnhof

30. Der Lehrter Bahnhof in der Nähe der Moltkebrücke war für den Reiseverkehr in Richtung Hamburg und für den Vorortzugbetrieb nach Spandau und Nauen zuständig. Das formschöne Empfangsgebäude wurde von den Architekten Lent, Scholz und Lapierre im Stil der Hochrenaissance erbaut. Imposant war die hundertachtzig Meter lange Fassade mit der vierzig Meter breiten Vorhalle. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieser Bahnhof für den Fernverkehr geschlossen.

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'lClliner Bahnhof

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31. Vom Stettiner Bahnhof pflegte man nach Rostock, Stralsund, Stettin und Danzig zu reisen, vor allem aber im Sommer zu den Ostseebädern. Von 1874 bis 1876 wurde dieser klassische Berliner Ferienbahnhof nach Plänen von Theodor Stein im spätromanischen Stil erbaut. Mit seinen fünfundzwanzig Meter hohen Türmen, die die Fassade flankierten, wirkte das Gebäude wie eine Burg.

32. Während der sommerlichen Badesaison pflegte jeden Sonnabend gegen 18 Uhr vom Stettiner Bahnhof der sogenannte Strohwitwerzug zu verkehren, um die Berliner Ehemänner, deren Frauen mit den Kindern zur Erholung an der Ostsee weilten, für das kleine Wochenende zu ihren Familien zu befördern.

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33. Im Jahre 1868 wurde in der Luisenstadt der Görlitzer Bahnhof in Betrieb genommen. August Orth hatte dieses Bahnhofsgebäude im Stil eines italienischen Palazzo für den Eisenbahnkönig Strousberg errichtet. Von hier aus fuhr man vor allem ins Riesengebirge, das die Berliner liebten. Aber auch der Verkehr in den Spreewald und in die Lausitz wurde von diesem inzwischen abgerissenen Kopfbahnhof abgewickelt.

Küstrine~ Plat~

34. Das einhundertachtundachtzig Meter lange und siebenunddreißig Meter breite Empfangsgebäude der Ostbahn am Küstriner Platz wurde von 1866 bis 1867 als Zielbahnhof der Schlesischen Bahn errichtet. In seiner Monumentalität wirkte er als städtebauliches Zentrum. Nach Demontage der Schlesischen Bahn wurde in diesem Gebäude später die 'Plaza' untergebracht, die den Bewohnern des Berliner Ostens leichte Unterhaltung bot.

· BERLIN N.W. Jnva/idenstr.50. Iisenbehn-Beu-». Verkehrs-Museum. Ehemaliger HamburQ..er-

1171. Bdhnhof.

35. Der ehemalige Hamburger Bahnhof in der Invalidenstraße war von 1845 bis 1847 von den Architekten Neuhaus und Holz erbaut worden. Der Eingang war von zwei irn italienischen Renaissancestil gestalteten Türmen flankiert. Der Bahnhof wirkte in seinen klaren Linien stilbildend auf spätere Bahnhofsneubauten in Berlin. Nach Überleitung des Verkehrs nach Hamburg in den Lehrter Bahnhof wurde in diesem Gebäude das Eisenbahn-Bau- und Verkehrsmuseum untergebracht. Nur der Mittelteil der Fassade ist als Ruine erhalten geblieben.

36. Die dampfgetriebene Stadtbahn wurde von 1874 bis 1882 mit einem Kostenaufwand von rund 75 Millionen Mark erbaut und am 7. Februar 1882 auf einer Länge von 19,6 Kilometern auf der Strecke von Stralau-Rumme1sburg nach Westend dem Verkehr übergeben. Von den vier Gleisen der Bahn, die zunächst den innerstädtischen Verkehr entlasten sollte, waren die beiden nördlichen für den Stadtverkehr, die beiden südlichen für den Vorort- und Fernverkehr vorgesehen.

Berlin. Schlesischer Bahnhof

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37. Der Schlesische Bahnhof war nach Entwürfen der Architekten Schwedler und Grütefien 1869 erbaut und 1881 beträchtlich erweitert worden. Charakteristisch für ihn waren die beiden unterschiedlichen Hallen, von denen die neue dem Stadtbahnverkehr diente, während in der alten der Fernverkehr nach Bres1au und Posen, aber auch nach Königsberg, Warschau und Moskau abgewickelt wurde.

38. Der Bahnhof Alexanderplatz lag am damals verkehrsreichsten Zentrum der Reichshauptstadt, wo das Herz Berlins am vernehmlichsten schlug. Unmittelbar neben ihm befand sich die riesige Zentralmarkthalle der Stadt. Auch hier hielten die Züge des Fernverkehrs.

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