Berliner Verkehr in alten Ansichten

Berliner Verkehr in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2252-8
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berliner Verkehr in alten Ansichten'

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69. Der U-Bahnhof Zoologischer Garten war Endstation der 1902 in Betrieb genommenen Hoch- und Untergrundbahn. Damals war der Straßenverkehr an dieser Stelle noch nicht besonders rege. Nur eine einsame Straßenbahn kreuzt auf dieser Ansichtskart e, vom Zoologischen Garten herkommend, die Hardenbergstraße.

Ber/in. Auf der Erde. Zoolog.Garfen. Stadtbarn.

Charlotten bu rg -Weste nd

Reichskanzler-Platz mit Untergrundbahnhof

70. Im Interesse der Neuwestend-Gesellschaft, die sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Charlottenburger Westen dem Wohnungsbau zu erschließen, wurde die U-Bahnlinie vom Zoo bis zum Reichskanzlerplatz weitergeführt. Die Eröffnung der 2,9 Kilometer langen Strecke konnte termingerecht am 29. März 1908 mit einer Fahrt des Kaisers vom Leipziger Platz bis zum Reichskanzlerplatz erfolgen. Im Jahre 1922 wurde diese Linie dann bis zum Stadion weitergeführt.

71. Im Zuge der Linienverlängerung der U-Bahn vom Potsdamer Platz ins Stadtinnere wurde der alte Untergrundbahnhof Potsdamer Platz durch einen weiter nördlich gelegenen Neubau ersetzt, der am 20. September 1907 als Bahnhof 'Leipziger Platz' in Betrieb genommen wurde. 1923 wurde dieser Bahnhof wieder in 'Potsdamer Platz' umbenannt.

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72. Am 1. Oktober 1908 wurde die 2,2 Kilometer lange Strecke vom Leipziger Platz bis zum Spittelmarkt mit den Zwischenbahnhöfen Kaiserhof, Mohrenstraße, später Stadtmitte, und Hausvogteiplatz dem Verkehr übergeben. Da der Bahnhof Spittelmarkt unmittelbar am Spreeufer lag, mußte zwischen ihm und der Häuserfront eine sechzehn Meter tiefe Spundwand errichtet werden. Am 1. Juli 1913 wurde die Linie über den Spittelmarkt hinaus zum Alexanderplatz fortgeführt.

Berlin-Schöneberg

fm Untergrundbahnhof Stadtpark

73. Auch die Stadtgemeinde Schöneberg bemühte sich um einen Anschluß an das Berliner U'-Bahnnetz. Irn Januar 1909 wurde mit dem Bau einer Linie vom Nollendorfplatz zur Schöneberger Hauptstraße begonnen. Knapp zwei Jahre später war der Bau der drei Kilometer langen Strecke beendet. Architektonisch besonders interessant war der Bahnhof Stadtpark, ein ästhetisch ansprechendes Brückenbauwerk.

Uhlandstrasse (Kurfürstendamm)

74. Der anderthalb Kilometer lange U-Bahnabschnitt vom Wittenbergplatz zur Uhlandstraße konnte am 12. Oktober 1913 in Betrieb genommen werden. Diese Ansichtskarte vom Untergrundbahnhof Uhlandstraße am Kurfürstendamm, der mit Reitweg und Straßenbahn und im Hintergrund mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gezeigt wird, stammt aus dem Jahre 1914.

Bertin-Dahlern

Dahlem Dorf

75. Ebenfalls am 12. Oktober 1913 wurde die U-Bahnlinie 2 vom Wittenbergplatz in Richtung Wilmersdorf und Dahlem bis zum U-Bahnhof Thielplatz eröffnet. Die Strecke wurde auf Dahlemer Gebiet über der Erde weitergeführt. Für den Bahnhof DahJem wurde auf Anregung des Kaisers die Form eines niederdeutschen Fachwerkhauses mit Reetdach gewählt. Die Weiterführung dieser Linie bis Krumme Lanke erfolgte im Jahre 1929.

76. Der Plan einer Nordsüdlinie der U-Bahn wurde seit 1912 realisiert, geriet aber durch den Ersten Weltkrieg in Verzug, Erst am 30. Januar 1923 konnte die erste Teilstrecke zwischen dem Stettiner Bahnhof und dem Halleschen Tor in einer Länge von vier Kilometern eröffnet werden. Wenige Wochen später wurde auch der Teilabschnitt bis zur Seestraße befahren. Am Bahnhof Friedrichstraße fand der Ubergang zur S- und Fernbahn statt.

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Die ruoneuierm unter der soree in Treptow 1899

(15 m. tier, 450 m. lang, Fahrzeit 2 Minuten)·

77. Die von Stralau nach Treptow führende Tunnelbahn sollte eine der großen Sensationen der Berliner Gewerbeausstellung des Jahres 1896 werden, doch verzögerte sich wegen technischer Schwierigkeiten die Eröffnung dieser Bahn um drei Jahre. Der 454 Meter lange Tunnel, der unter der Spree entlangführte, war wegen der schwierigen Bodenverhältnisse nur mit Mühe zu erstellen und mußte 1931 stillgelegt werden, als das Spreewasser in ihn einzusickern begann.

78. Nachdem die Bernühungen, den kaum noch zu bewältigenden Berliner Verkehr mit Dampfbussen zu meistern, gescheitert waren, errichtete man in der Brunnenstraße am Rosenthaler Platz die ersten Träger für eine Schwebebahn. Da jedoch die Bevölkerung dagegen Protest erhob, ließ man das kühne Projekt bald wieder fallen.

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