Berliner Verkehr in alten Ansichten

Berliner Verkehr in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2252-8
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berliner Verkehr in alten Ansichten'

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79. Schon im Februar 1907 verhandelte die Berliner Stadtverordnetenversammlung über die 'Beseitigung der unerträglichen Verkehrszustände am Potsdamer Platz', ohne eine befriedigende Lösung zu finden. Erst 1924 errichtete man mitten auf dem Potsdamer Platz einen hohen Verkehrsturm, der dann allerdings 1937 wieder beseitigt wurde.

80. Die ersten Stadtrundfahrten begarmen bereits um die Jahrhundertwende, als der Touristenstrom in die deutsche Reichshauptstadt nicht mehr abriß und exorbitante Ausmaße annahm. Auf diesem Wagen, der bekarmten 'Käse's Rundfahrt', fuhr man die Fremden durch das Zentrum der Stadt, denn längere Fahrten standen damals noch nicht zur Debatte.

81. Erst als moderne Omnibusse mit offenem Verdeck eingesetzt werden konnten, erhöhte sich der Aktionsradius der Stadtrundfahrten, in die zuweilen auch Potsdam eingeschlossen wurde. Die Abfahrtstelle der 'Berolina-Rundfahrten' befand sich Unter den Linden.

82. Diese Abbildung aus dem Jahre 1910 zeigt die beängstigende Verkehrsdichte an sommerlichen Sonntagnachmittagen auf der Heerstraße hinter dem Reichskanzlerplatz. Damals strebten Motorbusse, Autos und Pferdewagen nebeneinander hinaus an die Havel und in die märkischen Wälder.

83. Im Sommer 1919 erlebte Berlin einen Verkehrsstreik, der den gesamten Verkehr der Stadt zum Erliegen brachte und die Berliner zur Selbsthilfe zwang. Alle nur möglichen Fahrzeuge wurden damals mobilisiert und verursachten in der Innenstadt ein Verkehrschaos unvorstellbaren Ausmaßes. Während des Generalstreiks beim Kapp-Putsch im März 1920 wiederholten sich ähnliche Zustände.

AL T-BERLIN

SCHIFFAHRT

84. Die Binnenschiffahrt bedeutete schon immer einen gewichtigen Faktor für das Wirtschaftsleben der Metropole Berlin, das den größten Binnenhafen des neuen Reiches unterhielt. Der Berliner Schiffsverkehr war sogar doppelt so stark wie derjenige des größten Rheinhafens in Ruhrort. Durch zahlreiche Schleusen war der Schiffsverkehr fast während des ganzen Jahres gesichert.

45. BERlIN. NW., Weslnafe .

85. Mit dem Bau des Westhafens am Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal war bereits 1914 begonnen worden. Nach Kriegsende wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen, und im September 1923 konnte der Hafen eröffnet werden. Er gehört zu den leistungsfähigsten deutschen Binnenhäfen überhaupt. Trotz starker Zerstörungen irn Zweiten Weltkrieg hatte der Westhafen 1950 wieder achtzig Prozent seiner alten Kapazität erlangt.

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86. Dieser Stich von F .A. Calau zeigt das Dampfschiff 'Prinzessin Charlotte' auf der Spree mit Aussicht auf Bellevue run. Dieser Raddampfer wurde in einer Pichelsdorfer Werft erbaut und mit einer englischen Darnpfrnaschine versehen. Als 'Feuer- und Wunderschiff' von den Berlinern bestaunt, verkehrte es von den Zelten über Charlottenburg und Spandau nach Potsdam, wurde aber bereits nach sechs Jahren wieder aus dem Verkehr gezogen.

Berlin

janoowttzbrücke, Dampfer-Abfahrtstelle

87. Die im Jahre 1864 gegründete 'Aktiengesellschaft für die Dampfschiffahrt in Berlin und Köpenick' hatte sich an der Jannowitzbrücke eine leistungsfähige Anlegestelle geschaffen, von der aus sie einen äußerst lebhaften Personenverkehr mit vier Schiffen für je 120 Fahrgäste betrieb. Die Zahl der Schiffe mußte bald des starken Zuspruchs wegen drastisch erhöht werden. Schon 1876 konnte die Gesellschaft 262000 Personen befördern.

88. Im Jahre 1890 eröffnete die größte Berliner Dampfschiffahrtsgesellschaft 'Stern' die Strecke nach Wannsee und Potsdam. Sechs Jahre später konnte diese 'Spree-Havel-Dampf'schiffahrtsgesellschaft' , die mit dreiundzwanzig Schiffen ihren Betrieb eröffnet hatte, bereits 660 000 Fahrgäste befördern. Diese Ansichtskarte zeigt eines ihrer Schiffe bei einer Fahrt über den Wannsee.

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