Bernkastel-Kues in alten Ansichten

Bernkastel-Kues in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz H. Grundhöfer
Gemeente
:   Bernkastel-Kues
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6548-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bernkastel-Kues in alten Ansichten'

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69 Der außergewöhnlich strenge Winter 1892/93 traf die moselländische Schiffahrt am Ende des vorigen [ahrhunderts schwer. Die Chronisten berichten, daß er den größten Eisgang auf der Mosel gebracht habe. Eisstand und Eisgang an 25 Tagen im [anuar 1893, vernichteten mit einem Schlag die alte Moselschiffahrt. Viele Schiffe überwinterten damals im Kueser Hafen. Sie wurden von meterhohen Eismassen buchstäblich aufs Ufer und an Land gehoben, wo sie zerschellten. Mancher Fahrensmann, hier im Bild der Bernkasteler Schiffer Nikolaus Hammes, mußte vom Ufer aus hilflos den Naturgewalten zusehen, wie sein Moselschiff zerbrach.

70 Bernkastel aus der Luft im [ahre 1928. Die 'Fliegeraufnahme' zeigt uns das Herzstück des Städtchens mit seinem Wahrzeichen, dem mächtigen, S6 Meter hohen Mlchaelsturm am Moselgestade. Die unschöne, um 1870 vorgesetzte, neugotische Fassade der pfarrkirche St. Michael, ist selbst aus luftiger Höhe zu erkennen. 1968/69 hat sie einen barocken Umbau erfahren. Das waren noch Zeiten, die Bernkasteler Brückenkreuzung ohne Autoverkehr! Da konnte man die Wäsche noch getrost am Moselufer bleichen. Den Fahrplan der Moselbahn mußte man jedoch beachten. Angeblich hat der Qualm der Dampfloks den frischen Duft der Wäsche beeinflußt!

7 1 Die Ansicht von Bernkastel von der 'Pritzlay' aus gesehen, war schon immer ein beliebtes Fotamotiv. Die Karte von 19 34läßt das Bild der Stadt - hier mit der 1933 erbauten Moselbrücke - noch geruhsam erscheinen. Reizvoll belebt die Moseltalbahn, deren Gleise sich auf der rechten Flußseite den Windungen der Mosel entlang schlängeln, das Landschaftsbild. Die Moselbahn war nunmal das romantische Bähnchen schlechthin. Als solche wird sie von Rudolf G. Binding in seiner Novelle 'Moselfahrt aus Liebeskummer' (1932) verehrt und verewigt.

72 Erinnerungen an das Moselbähnchen: Ein Personenzug mit der Damptlok Nr. 11, Baujahr 1906, hat den Bahnhof'Bernkastel-Nord' in Richtung Andel verlassen. Die Gesamtstrecke der Moselbahn Trier-Bullay war 1905 fertiggestellt. Sie hatte eine Länge von rund 102 Kilometern. Für diese Strecke benötigte die normalspurige Bahn, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h, insgesamt 3 Stunden und 45 Minuten. Die Kleinbahn hielt auf ihrer Fahrt entlang des Flusses an 39 'Stationeu' oder Haltepunkten.

73 Vor dem Bernkasteler Moselgestade, eine Güterlokomotive der Moseltalbahn, bei einer Rangierfahrt. In Bernkastel-Kues hatte am Silvestertag 1962 das letzte Stündlein der liebenswerten Bahn, im Volksmund auch 'Saufbáhnchen' genannt, geschlagen. Der Schienenverkehr auf der Strecke TrabenTrarbach - Bernkastel- Piesport wurde eingestellt. Die Schiene mußte dem vielgerühmten Fortschritt des Autoverkehrs weichen. Wieder ging ein Stück Heimatgeschichte und Romantik verloren. Geblieben ist der Bahnhof Das Gebäude, in eine Gaststätte' Alter Moselbahn hof' umgewandelt, wurde 1989 von der MoselbahnAG an Joh. Josef Ehlen -Wagner, aus Bernkastel, veräußert.

74 Ein Luftbild von der 'Perle der Mittelmosel' , um 1935 aufgenommen. Die Entstehung der Stadt Bernkastel ist mit der Errichtung der Burg als gleichzeitig zu erachten. Natürlich dürfen auch die Römer hier nicht fehlen, wenn auch die Funde an Keramik, Beschläge und Eisengegenstände, im Bereich der heutigen Burgruine Landshut, nicht besonders ergiebig waren. Man geht trotzdem davon aus, daß dort ein römisches Kastell gestanden haben muß, 'Princastellum'. Aus der Vogelperspektive fotografiert, Bernkastel-Kues mit seiner immer noch imposanten Burganlage (235 Meter ü.d.M).

75 Der alte Uferleinpfad zwischen Kues und Wehlen um 1935. Wind, Strom, Menschen und pferde waren bis in das 19. [ahrhundert hinein die natürlichen und einzigen Antriebskräfte der Schiffahrt auf der Mosel. Flußaufwärts wurden die Schiffe vom sogenannten Leinpfad aus gezogen, der meist am linken Moselufer entlang verlief. Treideln, nannte man diese Art der Fortbewegung, und vielen Ortes an der Mosel finden sich heute noch Zeugen davon. In Kues, nahe dem Hafen, war eine Halfen-Station (Pferdewechsel) - Gasthaus zum Anker, Nikolausufer 45. Mit demAufkommen der Dampfschiffahrt auf der Mosel (1840) ging die Pfer-

detreidelei immer mehr zurück. Heute ist am Fluß die beschaulich -beschwerliche Art des 'Trödelns und Treidelns' dahin. Auch das Uferbild hat sich verändert.

76 Sangesbrüder-Romantik, ein Kartengruß von der Mosel. Um das [ahr 1908 trat das Bild einer Moselmaid seinen Siegeszug an, das 'Mos elblümchen', das bald in unzähligen Gasthöfen und Häusern einen Ehrenplatz erhielt. Auch die Kartenhersteller jener Zeit kamen an dem Werbesymbol Moselblümchen nicht vorbei. Hier posiert es neben dem Mosellied 'Irn weiten deutschen Lande .. :. DerTexter des Moselliedes war der evangelische pfarrer Theodor Reck, ein gebürtiger Neuwieder, und der Domorganist Georg Schmitt, geboren in Trier-Zur1auben, sorgte für die Melodie. Seit 1846 sind die Moselaner ihrer 'Nationalhymne' treu geblieben.

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Da stenen Ollrfer. Städte und Burgen ohne Zahl.

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Auf.onn'g.r B.rg esee lre.d e s teh'n di. Reb.n ,dli.nk, In tiefer K.II.r W.lt.,dall.gt mano~ kOhl.rTr.nk.

o IItht.r sch.in,o kOhl.rWeln! Ihr qrönen B.rg., u.s.w,

VI.r fröhlich filhrt zvm Mund',d ?? GI es mit kühlem W.ln, Dem duften euf dem Grunde vi.1 tau se nd Blümelein,

o BIOm.I.in, 0 goldner W.in! Ihr grün.n B.rg., u.e.w,

So se gn' euch Gott lhr Höh.n! Er .eg'n.leut'und land, Di. Reben. die d ?? tenen euf grüner Berg ?? wand.

o Mos.l.trand,o .elig land! Ihr grünen ßerqe, u.,.w.

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