Biebertal in alten Ansichten

Biebertal in alten Ansichten

Auteur
:   Ekkehardt Löw
Gemeente
:   Biebertal
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5567-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Biebertal in alten Ansichten'

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38. Das letzte Kuhgespann mit Rudolf Weil ('de Schuster').

39. Burg und Dorf Vetzberg: Kontraste.

üRTSTEIL RüDHEIM

40. Rodheim um 1930. Inzwischen hat unser Dorf die 2 OOO-Seelen-Grenze überschritten, es ist zum Luftkurort avanciert, was aber durch die sich abzeichnende Wirtschaftskrise nicht zur Geltung kam. Nach Gießen zu hat sich das Dorf bis zur Schmitter Gasse und zum Biebertalbahnhof ausgedehnt, so daß der Fotograf nur noch die Hälfte dieser Straße erfassen konnte. Am rechten Bildrand, mit dem kleinen Giebel in der Mitte des Daches, ist die Zigarrenfabrik Joh. Balth. NoH zu sehen. Links oben stehen die 1874 von Bücking Gießen erbaute dritte Zigarrenfabrik und das Anwesen des Zimmermeisters Kar! Michel. Vor der Zigarrenfabrik das Haus des Grubenangestellten Zimmer.

41. Die Gießener Straße in der Dorfmitte. Das Bild muß nach 1927 enstanden sein, denn in diesem Jahr wurde die Straße von der Gabelung Bieber-, Fellingshäuser-, bis zur Gabelung Gießener-, Vetzbergerstraße mit Kleinpflaster ausgebaut. Links das zweite Gebäude ist die Gastwirtschaft und Metzgerei Bechthold. Am hinteren Bildrand ein schönes Fachwerkhaus im Wildemannstil. Auf der anderen Straßenseite das Haus des 1927 gestorbenen Juden Isaak Hirsch Rosenbaum, genannt 'de 1tzich Hèsch'. Der lunge auf der rechten Straßenseite hat anscheinend zwei Pakete auf der Post geholt und schleppt sie heim. Die Frauen im Hintergrund sind nicht zu erkennen. Es könnten Lauesch Wies, Hambaols und Schaubs Willemine und Juste Wiesche sein.

42. Die Bieber Straße von der Bachbrücke aus, Richtung Dorf. Der Baustil der Häuser, außer dem zweiten auf der rechten Seite, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das zweite von rechts wurde Anfang dieses Jahrhunderts an der Stelle eines um 1850 abgebrochenen Hauses erbaut. Das am rechten Bildrand sichtbare Gebäude mit der verschieferten Giebelseite ist der GemeindefaselstaIl. Im Vordergrund ist beiderseits der Straße das Geländer der Brücke über den Mühlgraben der Rodheimer Mühle sichtbar.

43. Eine Luftaufnahme des Ortskerns von Rodheim, mit der Kirche in der Mitte.

44. Das Raiffeisen-Haus. So bezeichnet in Ernst Schmidts Jugend, weil dort vorher eine Verkaufsstelle des Raiffeisenvereins gewesen war. Diese war inzwischen von einer anderen Familie übernornmen worden. Geblieben war ein Kolonialwarengeschäft, wie das Schild am Haus ausweist. Sie führten auch Griffel, Schiefertafeln, Hefte, Federhalter, Federn und Buntstifte, alles Sachen, die wir in der Schule im Nachbarhaus brauchten.

45. Haus Gießener Straße 2. Ein sehr altes Haus, nachweisbar bis zu David Lang, der vor 1661Iebte. Nachdem sein Enkel Johann Caspar kinderlos starb, ging das Anwesen an dessen Schwager Johannes Steinmüller. Nach drei Generationen Steinmüller zog um 1850 Georg Konrad Waldschmidt als Schwiegersohn ein. Spätestens ab diesem Zeitpunkt, wahrscheinlich aber früher, betrieb die Familie ein Fuhrgeschäft. In dem Querbau links war der Pferdestall. Der Sohn von Georg Konrad, Joharm Ludwig Waldschmidt, wanderte 1880 mit seiner Familie nach den USA aus. Das Anwesen kaufte Konrad Bender , Schmied. Er richtete in dem Pferdestall seine Schmiede ein , starb aber mit 40 Jahren 1890 an einer Lungenentzündung. Sein 1876 geborener Sohn übernahm später die Schmiede. Er steht vor dem Hoftor. Rechts von ihm sein Sohn Otto und seine Tochter Emma. Im Fenster seine Frau, links im Fenster Bruder Otto, taubstumm, von Beruf Schuster. Die übrigen Personen sind Mieter. Die Schmiede ging weiter an Sohn Otto und dessen Sohn Albert, der sie, bedingt durch einen Unfall, abgeben mußte.

46. Das Hofhaus des Roten Hofes, derzeit Schule, kurz vor seinem Abbruch, der am 10. September 1910 begann. In der Bildmitte die Gastwirtschaft 'Zum Schmidten Küfer. überragt vom Turm unserer Kirche. Natürlich ist eine ganze Reihe Leute zusammengelaufen, um aufs Bild zu kommen, damals noch ein besonderes Ereignis. Die zwei Frauen in der Bildmitte sind Wilhelmine Peppier und Margarethe Vogel verh. Mühlich. Rechts steht der alte Dreher in Hemdsärmeln vor seinem Haus. Zwischen diesern und der Gastwirtschaft sein arabischer Kirschenbaum. Die Dorfstraße ist noch nicht asphaltiert. Die Straßengräben sind zwar zugeworfen, aber noch nicht zu Bürgersteigen ausgebaut.

47. Das 1848 von der Gemeinde aufgekaufte Hofhaus des ehemaligen adligen Roten Hofes. Die erste Nennung eines Wohngebäudes an dieser Stelle stammt aus einer Beschwerde des Hermann Gottfried Lesch, vom 23. November 1616. Da im Jahre 1616 an der Stelle ein heruntergekommenes Gebäude stand, kann man annehmen, daß es das von Marx Lesch am 25. Juli 1532 gegen einen ihm gehörenden Hofin Launsbach getauschtes Gebäude war. Nachdem die Lesch ausgestorben waren, kaufte das Gebäude im Jahre 1779 Johann Conrad Wagenknecht von den Goldmannschen Erben. Aber schon bei dessen Sohn Georg Karl Wagenknecht starb diese Familie aus. Danach kaufte es die Gemeinde und richtete es als Schule ein. Vor der Haustür steht Lehrer Heymann, am Pfosten der alte Dreher.

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