Biebertal in alten Ansichten

Biebertal in alten Ansichten

Auteur
:   Ekkehardt Löw
Gemeente
:   Biebertal
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5567-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Biebertal in alten Ansichten'

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58. Bliek in die Marburger Straße , vom 'Kreuz' aus gesehen.

59. Vor der alten Zigarrenfabrik J.B. Nol! in der Marburger Straße , an der Stelle der heutigen Volksbank.

60. Krumbacher Trachten (hintere Reihe) und Bergüner Trachten (Schweiz) bei einem Aufenthalt der Krumbacher in der Schweiz.

61. Die Bergwerke im Bereich Biebertal. Der älteste urkundliche Hinweis auf den Eisenerzbergbau bei Königsberg findet sich in dem Salbuch über das Amt Königsberg von 1569, in dem der Flurname 'Eisenkauthe' genannt wird. Von 1664 an wurden Eisenerze aus Königsberg in dem Hüttenwerk bei Biedenkopf (der späteren Ludwigshütte) verschmolzen. Mit zunehmender Abbauteufe ging der Eisengehalt der Förderung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundertszurück. Am 31. März 1893 erfolgte die erste Stillegung des Königsberger Eisenerzbergbaus. Der Erzmangel während des Ersten Weltkrieges führte 1917 zur Übernahme des Bergwerkes durch die Mannesmannröhren- Werke in Düsseldorf, die es unter dem Grubennamen 'Königsberger Gernarkung' wieder in Betrieb nahmen. Die Aufnahme entstand im Jahre 1920, dem Jahr der Wiederaufnahme der Erzförderung.

62. Nachdem umfangreiche Untersuchungsarbeiten noch einen Erzvorrat von etwa 260 000 Tonnen erwarten ließen, entschloß sich Mannesmann zu einer umfassenden Modernisierung der Tagesanlagen und zu dern Bau einer 4,2 Kilometer langen Drahtseilbahn zum Verladegleis der Biebertalbahn im Kehlbachtal bei Bieber. Die Aufnahme zeigt (von links) die Beladestation der Seilbahn, den in Holzkonstruktion ausgeführten Erzbunker , die Erzaufbereitung, den Wasserbehälter für Kühlwasser, das Maschinenhaus, in dem sich die Fördermaschine und ein Turbo-Kompressor befanden, und im Hintergrund ist das Betriebsführer-Wohnhaus der Grube zu sehen. Im April 1949 mußte die Förderung eingestellt werden, da abbauwürdige Vorräte nicht mehr vorhanden waren. In der Zeit von 1920 bis 1949 sind im Königsberger Eisenerzbergbau 24652 Tonnen gefördert worden.

63. Schon seit 1934 hatten die Mannesmannröhren- Werke durch Tiefbohrungen in der Umgebung der Grube Königsberger Gemarkung versucht, eine vermutete Fortsetzung der Lagerstätte zu finden. Im Jahre 1948 entschloß man sich zu einer Erkundungsbohrung in der Nähe der früheren Oberförsterei Strupbach. Durch weitere Bohrungen konnte eine Lagerstätte mit etwa einer Million Tonnen Erz nachgewiesen werden. Die in der Nachkriegszeit noch unzureichende Versorgung mit Auslandserz führte bei Mannesmann zu der Entscheidung, diese Lagerstätte durch eine neue Schachtanlage aufzuschließen. Unter dem Grubennamen 'Königsberg' begarm am 8. Mai 1952 das Schachtabteufen. Unter Einsatz bedeutender finanzieller Mittel wurde neben den Untertagearbeiten in einem Zeitraum von drei Jahren eine moderne Tagesanlage errichtet. Infolge eines Wassereinbruchs konnte die planmäßige Erzgewinnung erst irn Juni 1959 aufgenommen werden. Zur selben Zeit begann der Rückgang der Erzpreise auf dem Weltmarkt und der Verfall der Seefrachten.

64. Ein Wassereinbruch mit 12 Kubikmetern pro Minute führte Mitte September 1955 zum Ersaufen des Bergwerkes. Zur gleichen Zeit versickerten der Bieber- und Strupbach für mehrere Wochen. Ebenso fiel der Trinkwasserbrunnen der Gemeinde Fellingshausen im Biebertal (bei der Obermühle ) trocken. Damit war die Durchlässigkeit des Massenkalks von über Tage bis in die Grube offenbar geworden. Mannesmann gab das Bergwerk dennoch nicht auf. In der kurzen Zeit vom 1. April 1956 bis 1. Februar 1957 wurde der 1,3 Kilometer lange 'Biebertalstollen' aufgefahren. Auf dem Foto sind (von links nach rechts) zu sehen: Steiger Georg Schick aus Königsberg, Hauer Kuno Kegel aus Königsberg, Hauer Emil Rühl aus Großaltenstädten, Anschläger Adolf Geiler aus Königsberg, Fahrhauer OHo Kranch aus Königsberg, Lehrhauer Walter Franke aus Frankenbach, Anschläger OHo Peter aus Königsberg und Hauer Oswald Geiler aus Königsberg.

üRTSTEIL FELLINGSHAUSEN

65. Unterdorf mit dem Dünsberg; am rechten Bildrand die ehemalige Zigarrenfabrik im Jahre 1930, heute Wohnheim für Asylbewerber.

66. Das Bürgermeisteramt Fellingshausen, von 1923 bis 1929 im Wohnhaus von Bürgermeister Wilhelm Weber (heute Wohnhaus Farn. WaJter Pausch).

67. Die Hauptstraße in Fellingshausen, heute Gladenbacher Straße, während eines Radrennens.

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