Biedenkopf in alten Ansichten Band 1

Biedenkopf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Elsa Blöcher
Gemeente
:   Biedenkopf
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4626-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Biedenkopf in alten Ansichten Band 1'

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49. Bliek von der Bleiche auf die Obermühle und die Obermühlsbrücke, den steinernen Bogen über den Mühlgraben und die anschließende Holzbrücke, die man erst im letzten Jahrzehnt durch einen massiven Unterbau festigte.

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50. Der Neujahrsgruß aus Biedenkopf bringt die Obermühlsbrücke vom neuen Weg aus, ihre schweren Pfeiler und massigen Querstreben. Man rechnete an der Lahn regelmäßig im Spätherbst und nach Schneeschmelze und schweren Frühjahrsregen mit Überschwemmungen, die an den Trägern rüttelten. Von Wiederaufbau und Ausbesserungen an den Brücken berichten Biedenkopfer Stadtrechnungen seit 1567, soweit zurück sie erhalten sind.

51. Über das Erlerloch hinweg, einem Strudel in der Lahn unterhalb des 'Neuen Weges' von der Ludwigshütte her, sieht man um 1925 nach dem Ausbau der alten Lateinschule zum Gymnasium den neuen Flügel mit der Aula. In dem unteren Teil des Steinbruchs vor dem Wald des Schloßbergs sicherte Bürgermeister Hillenbrand die Reste der alten Nikolauskapelle. An der Obermühle ist das Mühlrad noch sichtbar zwischen den Stämrnen der Obstbäume des Mühlgartens.

52. Erst nach der Jahrhundertwende wuchs Biedenkopf auf das rechte Lahnufer hinüber. Angeregt durch den Plan des Bürgermeisters Grünewald, die Stadt als Luftkurort und Sommerfrische bekannt zu machen, baute man am Altenberg dicht am Wald zwei Hotels. Kramers Berggarten mit langgezogener Terrasse wurde bald durch Haus Waldfrieden erweitert. Das Anwesen liegt oberhalb der Unteren Brücke, hier eine Aufnahme von 1908.

Grn ss "om Hotel nnd Pen ion 'I'annhäuser, Biedenkopf.

53. Zum Hotel Tannhäuser führt von der Brücke linksab die Lindenstraße. Es gab, als von 1908 an die ersten Wohnhäuser in der Lindenstraße bezogen wurden, dem neuen Stadtteil im Volksmund den Namen Tannhausen. Es war jahrzehntelang im Besitz von H. Heuser und seinen Erben. Die Rückseite unserer Ansichtskarte zählt alle Vorzüge des Hotels nach Lage und Aussicht, alles, was Biedenkopf für Bequemlichkeit, Unterhaltung und Sport zu bieten hat, auf.

54. Bliek vom Wo1zhäuser Weg nahe dem Tannhäuser um 1919, im Vordergrund die Einfamilienhäuser der Lindenstraße, ganz links der Lindenhof, heute - erweitert - das Arbeitsamt. Inzwischen ist das ganze Gelände bebaut, im Mittelalter Gunzenhäuser Feld, Urbann und Pfingstweid.

Bilde, Qon der I)ainst,use.

55. Die Bilder von der Hainstraße lassen deren Bauabschnitte bis 1896 erkennen: die vorgekragten Giebel der Häuser am Markt aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert, die der Längsseite nach der Straße hin aufgesetzten Giebel gleich denen der in Hospital- und Bachgrundstraße nach 1817 errichteten Wohnungen, die wuchtigen Massivbauten seit den letzten Jahrzehnten des Jahrhunderts, Haus Stephani bezogen 1896 hinter der Umdraht steinerne Wohn- und Behördenhäuser.

56. Zwischen der Hirschapotheke am Ziegenberg und dem Haus Weigel. Hotel Krone und der Drogerie Kramer links, verschmälert sich am Ausgang des Marktplatzes die Hainstraße. Das Fachwerk der Häuser liegt - bis auf wenige Ausnahmen - unter Putz. Noch ziehen Pferde- und Kuhgespanne durch die ruhigen Straßen; das Fahrrad ist auch schon da. Der freundliche Eindruck vom Leben nachbarschaftlicher Wohngemeinschaft und Zusammengehörigkeit in der Kleinstadt ist gewahrt.

57. Das Original der aquarellierten Federzeichnung von Eduard Bork (s. auch Karte 75) hängt nun im Heimatmuseum; es war zum Grenzgang 1872 verschenkt worden. Von der Hainstraße aus schaut man in den Mühlweg, die Zufahrt zur ehemaligen Untermühle. Das Eckhaus gehört heute zur Bäckerei Schmidt. Bork hält eine der bis in die neuere Zeit hinein charakteristischen Straßenszenen fest: Das Abladen von prall gefüllten Säcken von einem schweren Lastwagen, die Städter in Arbeitskleidung, der Bauersmann im Hessenkittel, die Bauersfrau in Ämtertracht, im 'kurzen Rock', die bebänderte 'Züche", den Kissenbezuch zum Einpacken ihres Einkaufs über den Arm geschlagen. In dem kleinen Spritzenhaus im Hintergrund stand nach Gründung der Feuerwehr 1868 die Feuerspritze.

58. Bauersleute vor der Bäckerei Schmidt, Männer im blauen Kittel mit bestickter Schulternaht, den runden Filzhut oder die modernere Schirmmütze auf dem Kopf, dem gestrickten Balltuch um den Hals, Schulkinder in winterlich warmer Kleidung. Den Haufen Pflastersteinen vor jedem Haus nach soll hier der Gehsteig gepflastert werden, den bis jetzt nur eine flache Rinne für das Regenwasser vom Fahrweg trennt. In dem großen Haus mit der Treppe auf der rechten Straßenseite saß die Buckdruckerei Heinzerling, noch jetzt die Redaktion des 'Hinterländer Anzeigers'.

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