Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5434-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 4'

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9. Bliek durchs Fenster. Auch von so manchem Haus auf der Burg konnte und kann man den Ausblick auf das Städtchen genießen. Die schöne Aufnahme Heinrich Bruckers ist als ein Triptychon wohlüberlegt: das Mittelstück mit den beiden Kirchen, links das 'Regierungsviertel' , rechts die Bahnhofsanlagen. Das Bild wurde in der Gastwirtschaft Fritz Becker aufgenommen. Auch die Gäste der Jugendherberge werden das Bild Birkenfelds so im Gedächtnis bewahrt haben: Wir wollten mal auf Großfahrt gehn, I zur Nahe nach Birkenfeld, I da fanden wir' s so wunderschön I wie nirgends auf der Welt. (Gästebuch der Jugendherberge. )

10. Dorfstraße, um 1920. Das Foto ist wohl zur Zeit der Ernte aufgenommen: die Wagen stehen bereit. Links die Häuser Maier und Kaufrnann, rechts das Wohnhaus Becker. dann Kreis und der Giebel des Anwesens von Ludwig Ding.

Burg Birkenfeld.

11. Bliek zum Burgtor und alte Burghäuser, um 1910. Wenige Schritte weiter bot sich diese Ansicht. Links die Häuser Wettmann, später Josef Künzer, Gastwirtschaft und Poststelle Witwe Peter Schnur, später Friedrich Maier, heute Dora Eekhardt, und Haus Nikclaus Kaufmann. Rechts vorne Friedrich Glaser, dann Peter Künzer, 'Schreiners Haus', Besitzer Ludwig Ding, und Scheune und Stall der 'Schnurs Baas'. Eine Aufnahme für eine Ansichtskarte war dazumal noch eine Ereignis, das die Schlösser aus dem Hause loekte.

12. Das Burgtor, 1920. Ein besonders imponierender Überrest der alten Burganlage ist das alte Burgtor. In der Umrahmung über der Rundung waren die fürstlichen Wappen angebracht, die als Symbole des Feudalsystems in der 'Franzosenzeit' 1795 entfernt wurden. Heute liest man dort die Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus der Gemeinde Burg Birkenfeld: Ludwig Thiel, Ludwig Glaser, Ludwig Meng, Friedrich Glaser, Philipp Leonhardt, Jakob Leonhardt, August Meng, Robert Heimfarth, Kar!' Glaser, Jakob Glaser, Kar! Ding. Die Aufforderung an den Besucher, die im Rundbogen angebracht ist, lautet: 'Steh Enkel und lies mit Ehrfurcht die Namen!'

13. Das Burgtor, Bliek nach draußen, 1927. In diesem Bereich wird sich im Laufe der Jahrhunderte wohl nicht viel verändert haben. Auch anno dazumal waren die Mauern gekalkt, holperten die Kutschen über das Pflaster, lagen die massiven Eichenbalken. Links unten war die Wachstube des Torwächters, zu seinem Wohnbereich führte die schmale Stiege. Seit der Versteigerung der Schloßgebäude ist das Torhaus in Privatbesitz und blieb damit erhalten.

14. Das ehemalige Burggasthaus, 1939. Die Bediensteten der hochgestellten Besucher des Fürstenschlosses wurden in diesem und den angrenzenden Gebäuden untergebracht. Das Gasthaus 'Zum ledigen Waidsack' - 'Zur leeren Jagdtasche' - war besonders gut ausgestattet. Die Jahreszahl 1565 mag auf einen späteren Ausbau zurückgehen, denn ein Burgwirt namens Hans Bengel ist schon aus dem Jahre 1398 überliefert. Die drei Steinköpfe über dem Portal sind leider verschwunden. Im Inneren des Hauses ist die steinerne Wendeltreppe erhalten. An die Wand gelehnt: Lotte Brenner vor ihrem Elternhaus.

15. Dorffrieden, um 1920. Auch dieses idyllische Bild zeigt eines der alten Burghäuser. Die Frühlingssonne loekt zur Durchlüftung der Schlafstube und die Kinder ins Freie. Zu erkennen sind in der Türöffnung Anna Meng und vor dem Zaun die Kinder Käthe und Else Meng.

16. Altes Pfarrhaus und Aussichtsturm, um 1900. Hatte man das Burgtor durchschritten, so bot sich bald darauf diese Ansicht. Die Ruine rechts war einmal das Soetersche Burghaus, später die Wohnung des Schloßgeistlichen, und in der badischen Zeit wohnte der Landbaumeister darin. Das Gebäude brannte 1895 nach einem Blitzeinschlag ab. Von 1926/27 an erwachte das Gemäuer zu neuem Leben, diente ein halbes Jahrhundert als Jugendherberge, beherbergt heute ein Pfadfinderheim und dient als kleines Gemeinschaftshaus. Der Aussichtsturm hatte damals mit seinen Zinnen mehr burgartigen Charakter, und er bot, wie das Bild zeigt, einen viel weiteren Rundblick.

17. Auf dem Aussichtsturm, um 1917. Die Burgmädchen im Sonntagsstaat zeigen einem Soldaten auf Urlaub die Burg und die schöne Aussicht. Von links: Rosa Glaser, Emma Fries, Lina Glaser, Lina Heimfarth, Lina Fries, Emma Heimfarth und der Soldat Schultz aus Saarbrücken.

Birkenfeld.

Auf Burg Birkenfeld.

18. Burganlagen, 1910. Die ersten Schritte zur Erhaltung der Überreste der Burg und zur Schaffung gepflegter Anlagen wurden durch den Direktor des Gymnasiums, Friedrich Back, angeregt. Unser Bild gibt einen Eindruck von den Bemühungen: Hecken und Bäume wurden angepflanzt und wirken schon recht ansehnlich. Durch Zäune friedigte man das Gelände ein, schuf Sitzgelegenheiten und den im Birkenfelder Land so wichtigen Spießbratenplatz.

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