Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5434-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 4'

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19. Herrenpfad mit Bliek auf die Stadt, 1926. Auch die Reihe der Linden am Herrenpfad wurde bei der Schaffung der Anlagen vor dem Ersten Weltkrieg gepflanzt. Der Bau der Jugendherberge lenkte das allgemeine Interesse wieder stärker auf die Burg, was sich günstig auf die Pflege der Anlagen auswirkte. Ein besonders schöner Spazierweg war der Herrenpfad, von Gymnasiasten auch Philosophenweg genannt, der unter der alten Burgmauer entlangführt. Heute könnte er viel gewinnen, wenn der Bliek wieder frei über Stadt und Landschaft schweifen kann.

20. Das steinerne Kreuz an der Rennbahn. Die Steinsäule steht nahe der Kreuzung der Rennbahn mit der Straße nach DienstweiIer. In der Nische stand wohl einmal ein Kruzifix. Nach der Einführung der Reformation, 1557, blieben im Birkenfelder Land kaum noch Wegekreuze erhalten. Unser kleines Monument blieb wohl nur aus praktischen Gründen stehen: es markierte das Ende des Burgfriedens. Mit dem behauenen Stein neben der Säule verbindet sich die Sage vom 'Dreilicht' , dem Geist eines angeblich dort erschlagenen Reitersmannes, der in einem Loch im Stein saß. Damit schreckte man früher gerne die Kinder auf der Burg.

21. Das Betuletendenkmal. Nahe beim Steinernen Kreuz steht das Denkmal für die gefallenen ehemaligen Schüler des Gymnasiums. Es wurde von dem Architekten Wilhelm Heilig entworfen und von den Bildhauern Jakob Müller und Sohn ausgeführt. Der Rundbliek und der historische Boden waren ausschlaggebend für die Wahl des Platzes. Die Einweihung erfolgte beim zweiten Betuletentag am 11. September 1921. Die Denkmalinschrift. von Studienrat Wolff verfaßt, lautet: Opferbereit gefallen im Kriege als reife Mahd, nun des Friedens erdanvertraute ewig wirkende Saat. Allerdings erwuchs aus der Saat des Ersten ein neuer Weltkrieg. In früheren Zeiten pflegte der Musikverein am Betuletendenkmal innezuhalten, wenn er zum Pfingstausmarsch unterwegs war, um ernste Weisen zu spielen.

22. Schulkinder auf der Burg, 1903. In der Zeit ihrer Selbständigkeit hatte die Gemeinde Burg Birkenfeld auch ihre eigene Schule mit Lehrerwohnung. Als Lehrer sind unter anderen August Welker, Ruppenthal, Eduard Dreher, Otto Veeck und K. Kunz nachweisbar. Der Lehrer auf unserem Bild ist Emil Taffe, der bis 1905 auf der Burg tätig war. Die Kinder mit den 'staatsen' Kleidern sind unter anderen: Heimfarth (zweimal), Katharina Wettmann, Klara Ruppenthal, Rosa Glaser, Lina Glaser, Karl Glaser, Fritz Glaser, Gustav Ding, Karl Leonhardt, Ludwig Leonhardt, Lina Heimfarth, Pauline Schwender, Otto Fries, Friedrich Ding, Wilhelm Glaser, Pauline Ding, Lina Wettmann. Später gingen die Burgkinder zur Schule ins Tal nach Birkenfeld, was besonders für die Kleinen recht beschwerlich war. Das Schulhaus ging in Privatbesitz über und ist inzwischen so modernisiert, daß seine ursprüngliche Bestimmung nicht mehr erkennbar ist.

23. Schulwanderung zum Aussichtsturm, 1920. An reizvollen Zielen für Schulwanderungen fehlt es in der Umgebung Birkenfelds nicht. Eines der beliebtesten war neben dem Sauerbrunnen stets die Burg. Hier hat sich am 23. Juni 1920 die Quinta des Gymnasiums zum Klassenfoto aufgebaut. Klassenlehrer ist Johannes Gürtler, damals noch neu in Birkenfeld. Die Schülerinnen und Schüler, von oben nach unten, jeweils von links nach rechts: Walter Thiekötter, Friedrich Hubach, Willi Rauh, Erich Keller, Kunz, Else Lichtenbergcr-Gorber, Grete SchmidtWeber, Minna Kleemann, Herta Klee-Schrneier, Kurt Scherer, Wanda Wernig, Herta Ries, Wolf, Heini Hüther, Elli Herwagen, Gertrud Petry, Hedi Dillmann-Heinrich, Gretel Bornemann, Erich Glaser, Anna Kleemann, Hilde Reidenbach, Leni Fillmann, Leni Löw, Else Roth, Alwine Menzies, Carl Holderbaum, Viktor Leonhardt, Paul Frühauf, Paul Eifler, Anton Meiborg, Edi Henn.

24. Hoch zeitspaar, 1905. Auch wenn sonst vor dem Ersten Weltkrieg noch nicht viel fotografiert wurde, war das Hochzeitsbild doch ein selbstverständliches Dokument des großen Tages. Hier stellen sich Karl Heimfarth und Luise geborene Britzius in schlichter Würde dem Fotografen. Luise Heimfarth lebt im Gedächtnis der alten Schlösser als besonders liebevolle, gütige Frau. Kar! Heimfarth begegnete uns schon auf dem Titelbild als alter Jägersmann.

25. Brautpaar vor der Hochzeit, um 1911. Bei diesem Foto kann es sich nicht um ein Hochzeitsbild handeln, dafür ist die Braut, Karoline Schweig, zu 'gebozt' , und der Bräutigam, August Glaser, hat eine Zigarre in der Hand, was sich für ein Vermählungsbild nicht gehörte. Beherrscht wird das Bild von der bemerkenswerten Kopfbedeckung der Frau. Damals war der Hut ein Indikator der gesellschaftlichen Einordnung. Dabei konnte man sich vertun, wie es Leni Gombert, die Tochter der Hutträgerin, in einem Gedicht schildert: Auf der Straße, gar zu dumm, / drehte man sich nach mir um. / Dann zu Hause angekommen, / Hab' ich folgendes vernommen: / Eine Frau im Hause hier / sagte zu mir in der Tür: / 'Wo wir uns so gut vertragen, / kann man ja auch mal was sagen. / Er steht Ihnen wirklich gut, / doch das ist für Sie kein Hut! / Der ist für 'ne Frau Direktor, / und Ihr Mann ist nur Inspektor.

26. Hochzeitsgesellschuft, 1902. Wie hier, bei der Hochzeit von Anna Wettmann und Mathias Neises aus Saarbrücken, lag es bei gutem Wetter nahe, das Erinnerungsfoto im schönen Burggelände aufzunehmen. Mit auf dem Bild: vorn Katharina Wettmann, dahinter Gustav Ding, zweiter rechts von Kath. Wettmann Friedrich Ding, dahinter Lina Wettrnann, rechts außen Pauline Ding, dahinter rechts von der Braut Elisabeth Wettmann geb. Heupp und die Mutter der Braut Katharina Wettmann geb. Schnur, dahinter Katharina Ding geb. Wettmann und Friedrich Ding, daneben mit Bierglas Ludwig Wettmann, dahinter August Wettrnann, daneben Ludwig Meng, hinter der Braut Kar! Wettmann und Ida Heimfarth geb. Schank , links vom Bräutigam Brautvater August Wettrnann, zweiter daneben mit Bierglas Peter Wettmann, dahinter dritte von links Berta Mörsdorf geb. Wettmann und Minehen Glauber geb. Wettmann.

27. Hochzeitsgesellschaft, 1. November 1909. Bei der Hochzeit von Emil Schug und Pauline Ding hat man sich vor dem Hause Friedrich Ding zum Gruppenbild aufgestellt. Mit dabei: links vor dem Brautpaar die Eltern der Braut Friedrich Ding und Katharina geb. Wettmann, rechts vor dem Brautpaar die Eltern des Bräutigams Johann Jakob Schug und Caroline geb. Kunz aus Traunen, vor den Brauteltern OHo Heimfarth, dahinter links Lina Ding, Emma Saar geb. Schank, Luise Heimfarth geb. Britzius, hinter der Braut Ludwig Ding, hinter den Eltern des Bräutigams Gustav und Friedrich Ding, rechts vorne Frau Schank mit Lina Saar, Herr Fries, Herr Ding, hintere Reihe von rechts: Philipp Leonhardt, Emma Fries, Marie Leonhardt, auf der Treppe Berta Fries geb. Schank, vor dem linken Fenster Lehrer Kunz und eine Frau aus Brücken.

28. Familie Leonhardt, 1905. Philipp Leonhardt und Maria geborene Haas haben sich mit inren Kindern vor eine Kulissenwand postiert. Von links: Jakob, Friedrich, Frieda, Ludwig, Kar! und Philipp. Daß einer der Söhne , meist der älteste, den Vornamen des Vaters übernahm, wardamals üblich. Sechs Kinder waren keine Seltenheit.

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