Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5434-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 4'

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29. Goldene Hochzeit, 1936. Rund dreißig Jahre später feiern Philipp und Maria Leonhardt Goldene Hochzeit. Die Söhne Jakob und Philipp sind im Ersten Weltkrieg gefallen, auch Ludwig ist früh verstorben. Die Fahne der DAF, der Deutschen Arbeitsfront, mit dem stolzen Fahnenträger Weiß, soll der Feier eine zeitgemäße Weihe geben. Vor dem Hause Künzer haben sich versammelt (von links): Heinz Leonhardt, Friedrich Leonhardt, Helene Leonhardt, Frieda Krummenauer geb. Leonhardt, Kar! Leonhardt, Herr Hartung, Ruth Leonhardt, Luzie Krummenauer, Herr Weiß, Pfarrer LengIer, Wilma Hartung, Kurt Krummenauer, Lina Leonhardt geb. Schweig. Sitzend Mitte: Katharina Ding geb. Wettmann, Maria und Philipp Leonhardt, Günter Leonhardt, Friedrich Leonhardt. Vorne: Martha Leonhardt und Elsbeth Krummenauer.

30. Im bunten Rock. Für die männliche Jugend auf dem Lande war bis zum Ersten Weltkrieg der Militärdienst meist die einzige Gelegenheit, aus der engeren Heimat in 'die große Welt' zu kommen. So erzählte diese Generation entsprechend auch ein Leben lang von den Erlebnissen in der Soldatenzeit. Im Glanze des bunten Rockes wurde man, besonders von der weiblichen Jugend, bewundert. Dies vor allem, wenn man sich in der prächtigen Gardeuniform zeigen konnte, mit Helmbusch und dekorativ umgehängtem Mantel, wie Friedrich Leonhardt auf unserem Bild, das wohl in seiner Garnisonstadt aufgenommen worden ist.

31. Ein Feldgrauer, 1914. Die brutale Wirklichkeit des Ersten Weltkrieges ließ freilich den Glanz der 'schimmernden Wehr' der Kaiserzeit rasch verblassen. Die Entwicklung der Kriegstechnik ließ einen frisch-fröhlichen und farbenreichen Feldzug nicht mehr zu. Daher ersetzte auch bald die zweckmäßigere feldgraue Montur den bunten Rock. Im Bild: Friedrich Ding.

32. Familie im Ersten Weltkrieg, 1917. In zwei Weltkriegen mußten die meisten jungen Frauen ihre Kinder alleine großziehen. Der Kontakt mit Vater und Ehemann bestand in kurzen Urlaubstagen, im übrigen war man auf Briefe und Fotos angewiesen. Unser Bild zeigt Karoline Glaser mit den Kindern Elfriede, Auguste-Viktoria und Alfred. In einem Gedicht Leni Gomberts auf ihre Mutter heißt es unter anderem: Du hast fünf Kinder großgezogen / in einer Zeit, die gar nicht leicht: / Entbehrungen, zwei große Kriege, / oft hat das Geld auch nicht gereicht. / Du bist den steilen Berg gegangen, / die schweren Taschen in der Hand, / und kamst Du unterhalb der Linde, / bin ich entgegen Dir gerannt.

33. Vater auf Urlaub, Zweiter Weltkrieg, 1944. Urlaub war eine langersehnte und meist nur kurze Atempause für den Frontsoldaten. Hier ist es Walter Lambert, Stabsgefreiter bei der Infanterie, mit EK 2, Krimschild und den Streifen des Unteroffiziersanwärters. Gewöhnlich ließ sich die Familie beim Heimaturlaub gemeinsam aufnehmen, hier mit Ehefrau Else geborene Meng und Tochter Renate. Häufigwares das letzte gemeinsame Bild. So auch in diesem Fall. Walter Lambert kam nicht mehr zurück.

34. Warten auf den Zeppelin, 1932. Damals erregten größere Flugobjekte noch lebhaftes Interesse. Vor allem das Luftschiff, die Riesenzigarre , erweckte überall Staunen, Bewunderung und Faszination, wenn es gemächlich vorüberzog. Schon 1929 war die LZ 127 auf ihrer Weltreise in 600 m Höhe über Birkenfeld geflogen. Als die LZ 129 in Lakehurst am 6. Mai 1937 brennend unterging, war die kurze Epoche der Zeppeline beendet. In Erwartung des Zeppelins, auf der 'sonnigen Wiese', stehen die Männer im Vordergrund, von links: Friedrich Fries, Ludwig Ding sen. und Philipp Leonhardt. Dahinter erkennt man Luise Thiel, Paula Lambert, Käthe und Anna Meng.

35. Luftballon-Wettbewerb auf der Burg. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Burg keine militärische Bedeutung mehr. Statt der Beobachtung des Einflugs feindlicher Bomberverbände oder der Funkleitung deutscher Jagdflieger findet sich die Jugend auf dem Aussichtsturm zu friedlichem Spiel ein: das Jugend-Rot-Kreuz veranstaltet einen LuftballonWettbewerb. Sicherlich ist es der geeignetste Ort für einen solchen Zweck.

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36. Sonntagsrunde bei 'Gipsersch', 1932. Damals war das Radio noch eine Seltenheit, vom Fernsehen ganz zu schweigen. Und wer hatte schon ein Auto? So war zur Unterhaltung das gesellige Gespräch nötig. Hier trifft man sich in der Dorfwirtschaft, wo sich, wie das Bild zeigt, eine menschliche Nähe ergibt, die heute selten geworden ist. Mit auf dem Bild: Ludwig Ding, Ludwig Schank, Hugo Schug, Gustehen Glaser, Paula Lambert, Lambert, Käthe Meng, Gerda Becker, Irma Becker. Ganz vorne: Ilse Becker und Friedchen Glaser.

37. Sonntagnachmittag auf der 'Sonnig Wies', Juni 1932. Bescheiden waren die Sonntagsvergnügungen in damaliger Zeit. Während die Männer bei 'Gipsersch' beim Glas Bier saßen, machten die 'Weibsleut' vielleicht einen Spaziergang mit den Kindern zur 'Sonnig Wies'. Es genügte, daß man einmal nicht in Schaffkleidern war, die Hände in den Schoß legen, ausspannen konnte. Von links: Karotine Glaser, Gustehen Fries, Leni Glaser, Anni Scherer, Friedchen Glaser und Berta Scherer.

38. Wagen der Schlösser beim Festzug, 1934. Auch wenn Burg Birkenfeld kein Bauerndorf war, so betrieb man doch zumindest im Nebenerwerb die Landwirtschaft. Daher konnten die Leute von der Burg auch ohne Schwierigkeit als 'Ortsbauernschaft' mit geschmückten Gäulen, Erntewagen und anderem landwirtschaftlichem Gerät am Festzug teilnehmen. Die Gruppe formiert sich in der Bergstraße, vor der 'Krone', dem Parteilokal der NSDAP. Mit auf dem Bild, von links: Jakob Meng, Hugo Schug, Paul Künzer, Erna Thiel, Saar, Luise Thiel, Alma Lambert, Adele Ding, Friedrich Glaser, Lotte Becker, Else Meng, Gerda Becker, Luise Britzius, Käthe Meng und Rudi Fries. Auf dem Wagen: Glaser, Walter Künzer und Philipp Leonhardt.

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