Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Birkenfeld in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5434-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 4'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Betriebskapelle am Deutschen Eek in Koblenz, 1938. Neben dem Niederwalddenkmal gehörte das Deutsche Eek in Koblenz zu den Nationaldenkmälern, deren Besuch von Schulklassen, Betrieben und Vereinen bis zum Zweiten Weltkrieg patriotische Pflicht war. Hier hat sich die Betriebskapelle der Ton- und Ziegelwerke mit dem Dirigenten Simon von Idar-Oberstein vor dem Denkmal aufgebaut. Neben vielen Hoppstädtern sind auch die Schlösser Kar! Thiel, Klaus Kaufmann, Erich Künzer, Günter Glaser und Otto Heimfarth dabei.

40. Auf dem Weg zur Schicht, um 1950. Die naheliegende Arbeitsstelle für viele Männer von der Burg war die Ziegelei. Hier sieht man August Glaser auf dem Weg zur Schicht, mit Kaffeeblech und 'Schmier', vor der alten Schule. Er ist bereits um die 63 Jahre alt und hat sein ganzes Leben hindurch für bescheidenen Lohn in der Backsteinfabrik gearbeitet. Die drei Schichten dauerten von 6 bis 14 Uhr, 14 bis 22 Uhr und 22 bis 6 Uhr, in wöchentlichem Wechsel. Der kürzeste Weg zur Fabrik war das 'Hahnemiehle Pädche' (Pfad zur Hahnmühle). Neben den Ton- und Ziegelwerken war die Hiag in Brücken häufige Beschäftigungsstelle für Arbeiter von der Burg.

41. Die Backsteinfabrik, 1937. Das imposante Foto (H. Brucker) wird von den hochragenden Schornsteinen beherrscht. Der rechte, gerade erst erbaut, ist wohl noch nicht in Betrieb. Rechts beginnt der Hang zur Burg, links türmt sich ein Backsteingebirge auf. Vor dem Fabrikgebäude liegt die Betriebswohnung des damaligen Meisters Hugo Warth. Links erkennt man ein Wägelchen der Drahtseilbahn. Nach der schon länger bestehenden traditionellen Ziegelei wurde 1897 die moderne Damptziegelei am Bahnhof errichtet, neunzig Jahre später abgerissen. Streng genommen gehörte die Klinkerfabrik nicht zur Gemarkung der Burg, aber sie war mit dem Bild des Burgbergs und dem Leben der Schlösser stets eng verbunden.

42. Schlittenfahrer, 1957. In der Erinnerung der Älteren gab es früher noch richtige Winter, Schlittenfahren satt. Die Kinder auf unserem Foto nutzen den Hang hinter dem Hause Kar! Thie!. Von links: Lothar Künzer, Bodo Caspary, Gastkind, Ingrid Künzer, Günther Glaser, Rolf Kreis und Ulli Thie!. Die Älteren starteten an der Hermannshöhe und fuhren, am liebsten im Geleitzug, der Steuermann mit Schlittschuhen, die Dienstweiier Straße hinunter, wobei die 'Krornrn Kehr' (krumme Kurve) und die Kurve der Bergstraße besondere Fahrkunst erforderten. Mir senn gefah bes vor die Woh (Stadtwaage), / Dir broucht's ma net se glauwe: / so ebbes kenne hout die Kenn, / sich niemols mih erlauwe: / kai Audo on kiii Laschtwahn / es do entgehekomm, / ach, kiim die Zeit doch noch emol - / äich giib' noch ebbes dromml (Leni Gombert. )

43. Im Backsteinschwimmbad, 1950. Für die kleineren Schlösser gab es einen tieteren Tümpel im Steinaubach, den 'Badepuhl'. Wer schon schwimmen konnte, durfte sich von 1936 an im betriebseigenen Schwimmbad erfreuen. das natürlich aus Backsteinen aus eigener Produktion erbaut war. Bis in die sechziger Jahre genutzt, verfiel es schließlich immer mehr. Den Schlössern ersparte es den weiten Weg zum städtischen Schwimmbad. Von links: Rosemarie Meng, Irmgard Fries, Renate Lambert, Christel Britzius, Elfriede Brenner und Irmgard Heimfarth.

44. Die Hahnmühle, um 1925. Die Hahnmühle hat ihren Namen von dem verwachsenen Hang unterhalb der Burg, der heute noch 'der Haan' genannt wird. Sie ist die älteste Birkenfelder Mühle, schon vor 1580 nachweisbar, sie gehörte als Erbbestandsmühle zum Burgfrieden und war Bannmühle für die Birkenfelder. Der letzte Müller war Jakob Kiefer. Unser Bild zeigt links Stall und Scheune und rechts das Mühlen- und Wohngebäude, das heute leersteht, aber hoffentlich erhalten bleibt. Vor der Mühle liegen zwei Läufersteine aus der stillgelegten Ölmühle, die heute vor der Feckweiler Ölmühle zu sehen sind. Müllers Vieh genießt das saftige Gras der Bachwiesen.

45. Winter an der Hahnmühle. Für den Reisenden auf der Birkenfelder Eisenbahn oder auf der Straße von Neubrücke war die Hahnmühle in früheren Zeiten erster heimatlicher Gruß. Inzwischen ist die Einfahrt in das Städtchen weniger malerisch geworden. Das prächtige Winteridyll (Foto H. Brucker) zeigt im Vordergrund den Steinaubach, dann Steg und Hahnmühle. In der Wintersonne blinken die beschneiten Leitungsrnasten, während der dunkle Schornstein der Backsteinfabrik grauen Rauch ausstößt.

46. Lesepause, 1939. Klara Brenner hat sich zum Kartoffelschälen vor das alte Burghaus gesetzt. Draußen wärmt die Sonne, und vielleicht findet sich jemand zu einem kleinen Schwätzchen ein. Gerade ist die Tageszeitung eingetroffen. Es werden wohl die Familiennachrichten, vielleicht auch der Fortsetzungsroman sein, die Aufmerksamkeit fordern.

47. Müd geschafft, 1960. Auch Lina Maier geborene Zorn, gönnt sich ein wohlverdientes Ruhepäusehen, im Eek, hinter dem Haus.

48. Burgwächter Fries, 1932. Als Bewohner des Torhauses konnte sich Friedrich Fries noch ein wenig wie ein Burgwachtmeister fühlen. Er sitzt auf der Mauer vor dem Torhaus und kann so den Besuchern den Weg zum Aussichtsturm zeigen und etwas von der Burg erzählen. Die abgeschlaffte Haltung des Hundes läßt fast auf die 'Hundstage' schließen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek