Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5694-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 5'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

7. Die Schwiegersohne. Bei der Hochzeit im Hause des Schmiedemeisters Karl Faust ließen sich auch die stattlichen Schwiegersöhne fotografieren, und zwar von dem Birkenfelder Fotografen J.G. Schulz. Von links nach rechts: Georg Brenner, Buhlenberg, Karl Britzius von der Burg, als Bräutigam im Gehrock, Albrecht Brenner, ElIweiIer , und Ernst Kreis, Veitsrodt. Wie man an den Blumensträußen im Fenster erkennen kann, ist Fliederzeit.

8. Haus Faust (Britzius) um 1920. Vor dem Haus stehen Kar! und Karoline Faust in Schaffkleidern. Noch dient die Pumpe zur Wasserversorgung. Wie auch sonst häufig wurde das Haus später aufgestockt. Im Nebengebäude waren Stall, Scheune und Schmiede untergebracht.

9. Dorffrieden. Die Bleistiftzeichnung war in einem Skizzenbuch des Birkenfelder Malers Hugo Zang zu finden, mit dem Vermerk 'in Feckweiler'. Allerdings läßt sich die Örtlichkeit nicht mehr eindeutig lokalisieren. Bei dem Wohngebäude fällt der typische Backofenanbau auf. Der Holzzaun weist einige Mängel auf, aber bei natürlichen Rohstoffen wirkt dergleichen nicht schäbig, sondern eher malerisch. Wahrscheinlich ist die Zeichnung an einem Sonntag entstanden, denn die beiden Jungen sind entsprechend gekleidet und hätten sich an einem Werktag auch nicht so faul'hingefläzt'. Der linke soll Peter Karl Burger sein, der letzte ÖlmülIer, der im Jahre 1965 starb.

10. Häuser beim Mörschbach. Auch die vorliegende Bleistiftzeichnung entstammt dem Skizzenbuch Hugo Zangs. Sie steUt die Häuser Nauert (Schreiner Peter Josef Nauert) und Schuhmacher Jakob Barth, zuletzt Eckert, dar. Im Vordergrund führt der Weg über den Mörschbach; daneben steht ein Brunnen, der bis zum Bau der Wasserleitung in Betrieb war. Vor dem Haus liegt viel Holz: der Winter war lang. Einiges davon, das gerade gespalten wird, ist wohl Teil einer 'Coupe'. Heute führt die Zuwegung zum Baugebiet Feckweilerberg durch dieses Gelände. Sie bewirkte den Abbruch des Hauses BarthlEckert in den sechziger Jahren.

11. Das Hirtenhaus . Eines der besonders beliebten Motive Hugo Zangs war das Hirtenhaus in Feckweiler. Heute steht dort das Haus Matthias an der Gabelung von Hochwaldstraße und Feckweiler Straße. Obwohl die Hirten ein wichtiges Amt innehatten, waren es meist arme Leute, die von der Gemeinde nur kümmerlich besoldet wurden. Manchmal waren sie in Personalunion auch noch Nachtwächter und Winterschulmeister. Das Bild zeigt wenig von der Härte des Landlebens. Die Frau mit dem Kopftuch hält die Wäsche auf der Bleiche feucht, ein Alter raucht sein Pfeifchen, zwei Frauen sind in Dorfklatsch vertieft.

12. Haus Korb um 1910. Unter den Bauernhäusern des Birkenfelder Landes überwogen bis nach dem Zweiten Weltkrieg die Quereinhäuser. Wohnhaus, Stall und Scheune lagen unter einem Dach und waren von der Traufseite über mehrere Eingänge zugänglich. Unser Foto gibt einen Eindruck von einem solchen Anwesen, das durch Zweistöckigkeit und Ausdehnung auf einen wohlhabenden Besitzer schließen läßt. Dafür spricht auch der zweite Stall nach der Scheune. Das Gebäude wurde 1868 aus Bruchsteinen errichtet. Der Erbauer, Christian Röhrig, hinterließ seine Initialen und die Jahreszahl über dem Hauseingang. Der Wohnteil ist in der Tiefe in zwei Räumen angelegt, in der Breite nur in einem. Vor dem Haus haben sich Familie und Gesinde aufgestellt. Ganz rechts ist ein Anstreicher zu erkennen, der wohl bald mit der Arbeit beginnen wird: Die Leitern sind schon da.

13. Familie Korb, um 1910. Vor dem Scheunentor ist die Familie Korb im Sonntagsstaat symmetrisch aufgebaut, wie es wohl der Fotograf angeordnet hatte. Im Mittelpunkt der junge Hoffnungsträger Emil Korb, im Vordergrund links und rechts die Eltern: Carl Korb, der in das Haus eingeheiratet hatte, und Karoline geborene Melchior. Im Vordergrund außerdem (von links): Lina Korb, Lueie Breiding und die Mutter Luise Breiding geborene Korb. Stehend von links: Julius, Ida, Klara Decker geborene Korb und Berta.

14. Muiter Britzius und die Kinder. Ein auswärtiger Fotograf aus Neheim an der Ruhr machte im Kriegsjahr 1916 die Aufnahme von Emma Britzius, Sohn Walter und Tochter Erna, vor der alten Haustür. Das Bild war für den Vater im Krieg bestimmt, der sich über das hübsche Bild gefreut haben dürfte.

15. Der 90. Geburtstag. Viele Jahre später, nach einem Zweiten Weltkrieg, feiert Emma Britzius im Jahre 1980 ihren 90. Geburtstag. Das Bild zeigt die allseits beliebte Jubilarin beim Geburtstagskaffee mit der Tochter Erna, am 18. August: Gladiolenzeit.

16. Peter Burger im Krieg. Das Soldatenbild schickte Peter Joseph Burger aus der Forbacher Kaserne nach Hause. Er steht ganz links, offenbar aufWache. Die übrigen Soldaten sind zum Ausgang bereit, bei dem sie als Rekruten noch von einem Gefreiten (ganz rechts) geführt werden, der seinen Schnurrbart nach kaiserlichem Vorbild gebändigt hat. Noch ist die Pickelhaube vorgeschriebene Kopfbedeckung der deutschen Armee, aber die glänzende Spitze und die Metalbeschläge erwiesen sich im Stellungskrieg als ungeeignet, so daß der Stahlhelm an seine Stelle trat. Peter Joseph Burger, genannt 'Stein-Burgcr', weil ihm der Steinbruch gehörte, schickte die Karte im Kriegsjahr 1915. Er diente als Krankenträger und war zeitweise in französischer Kriegsgefangenschaft.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek