Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5694-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 5'

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17. Kriegsanleihe. Die Finanzierung des Ersten Weltkrieges war zunehmend schwieriger. Daher wurden die Bürger zu immer neuen Opfern herangezogen, wozu etwa die Abgabe von Edelmetallen gehörte: 'Gold gab ich für Eisen.' Auch eine Kriegsanleihe wurde aufgelegt, eine staatliche Kreditaufnahme, die insgesamt fast 100 Milliarden Reichsmark erbrachte. In den späteren Jahren der NS-Zeit wurde sie zurückgezahlt, aber da war die Reichsmark schon nicht mehr viel wert. Auch Peter Burger hat sich als Soldat an der Maßnahme beteiligt, wie die beiliegende Sparkarte zeigt. Auf dem dekorativen Blatt tragen die beiden Frontsoldaten den Stahlhelm und halten die Kaiserkrone noch hoch.

18. Junge Mûnner, Anfang der zwanziger Jahre. Nach dem Ende der Kaiserzeit gab sich die Jugend schon sehr viellockerer . Die martialischen Schnurrbärte sind verschwunden, wie auch steifer Kragen oder Vatermörder nicht mehr zur Kleiderordnung gehören, So 'unmännlich' eingehängt hätte man sich vor dem Ersten Weltkrieg wohl auch nicht fotografieren lassen. Von links nach rechts: Richard Grimm, Emil Korb, Joseph Scherer, Wilhelm Ruppenthal und Herrnann Schneider.

19. Sonntagnachmittag: Die Jugend triJft sich. Rund zehn Jaure später zeigt man sich in bunter Reihe vor 'Steinburgers', später Weber. Von links nach rechts: Viktor Scherer, Elisabeth Burger, Gertrud Burger, Maria Burger, Peter Burger, Agnes Burger, Élli Scherer und Hugo Scherer. Peter Burger und Hugo Scherer blieben im Zweiten Weltkrieg.

20. Schmiede Faust. August Faust hatte bei Heinrich Kröninger in Birkenfeld gelernt, war als Geselle in Saarbrücken und bei Jakob Weirich in Birkenfeld. Später pachtete er die Schmiede Scherer in Feckweiler und baute 1927 seine eigene Schmiede. Nebenbei betrieb er einen landwirtschaftlichen Maschinenhandel. Unser Foto zeigt den Schmiedemeister August Faust mit dem ersten Lehrjungen, später Gesellen, Paul Burger, vor der Schmiede im Jahre 1927. August Faust fiel im Zweiten Weltkrieg. Als letzter Schmied hatte Paul Schmeyer die Werkstart gemietet.

21. Beim Setzen von Telegraphenmasten. Die Telekommunikation war dazumal mit erheblichem Aufwand an körperlicher Arbeit verbunden, etwa beim Aufstellen von Telegraphenmasten. Im Abstand von 40 Metern wurden die Stangen von Hand gesetzt. Nach rund 15 bis 20 Jahren mußten sie durch neue ersetzt werden. Unsere Aufnahme wurde um 1927 auf der Straße nach Buhlenberg gemacht. Aus Feckweiler ist Hermann Burger dabei (ganz links), außerdem Fritz Warth als Leitungsaufseher, der Fahrer Piek aus Sötern und Otto Bock aus Birkenfeld.

22. Feckweiler und Ellenberger Schûler, 1924125. Für die Aufnahme von Heinrich Brucker haben sich die Jungen und Mädchen in Kleidung und Haartracht dem denkwürdigen Ereignis angepaßt, vor allem die Mädchen wirken 'staats', ohne die Schürze, die beim Schulbesuch sonst meist getragen wurde. Natürlich sind sie auch nach der Größe gruppiert: in der Schultür wohl die größten Mädchen. Der Lehrer ist Emil Taffe, der van 1908 bis 1925 in der Schule wohnte und wirkte, abgesehen vom Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, als die Schule nur für den Handarbeitsunterricht benutzt wurde. Die Schülerinnen und Schüler, in fünf Reihen von oben und von links gesehen: Hugo Scherer, Paula Müller, Frieda Heidrich, Johanna Türkis, Erich Taffe, Hugo Ruppenthal, Emma Faust, lrma Röper, Frieda Helm, Elma Heidrich, Lehrer Taffe, Kurt Schöpfer, Else Meurer, Karl Reichert, Walter Britzius, Karl Burger, Emil Kröninger, Reinhold Faust, Peter Nauert, Erna Müller, lrma Ruppenthal, Elisabeth Burger, Anna Burger, Anna Hunsicker, Frieda Röper, Erna Britzius, Walter Meurer, Karl Faust, Paul Burger, Viktor Scherer, Erich Faust, Alfred Kröninger, Philipp Pitz, Anna Grill, Else Decker, Berta Hunsicker, Maria Burger, Emma Hartmann, Peter Nauert, Peter Burger, Jakob Winter, Otto Meurer, Paul Nauert, Josef Nauert, Ludwig Ruppenthal, Hildegard Schöpfer, Anna Nauert, Martha Faust, Helmut Ruppenthal, Otto Scherer, Willi Meurer, Alfred Meurer.

23. Schulbild, 1927. Die Aufnahme mit Lehrer Walter Weber, dem Nachfolger Emil Taffes. wurde hinter dem Schulhaus gemacht. In der oberen Reihe: Maria Burger, Otto Schercr, Erich Faust, Otto Schöpfer, Anna Ruppenthal und Helmut Ruppenthal. Zweite Reihe: Elisabeth Burger, Willi Meurer, Viktor Scherer, Else Decker, Peter Nauert, Paul Nauert, Erna Britzius, Peter Burger und Irma Ruppenthal. Dritte Reihe:

Martha Faust, Otto Meurer , Reinhold Faust, Erna Müller, Lehrer Weber, Elfriede Röper, Jakob Winter, Ludwig Ruppenthal und Lina Spreier. Kniend: EmU Kröninger, Anna Nauert, Peter Nauert und Alfred Kröninger. Sitzend: Anna Grill, Alfred Ruppenthal, Alfred Meurer, Gustav Braun, Hans Weber, Lena Scherer und Berta Hunsicker.

24. Simultanschule Feckweiler-Ellenberg, 1931132. Die Aufnahme ist nicht von besonderer Qualität, wurde wohl von einem reisenden Fotografen angefertigt. Die Schülerinnen und Schüler, von oben nach unten: Ludwig Ruppenthal, Paul Nauert, Otto Schöpfer, Helmut Ruppenthal, Willi Meurer, Alfred Meurer, Josef Nauert, Heinz Schmahl, Alfred Ruppenthal, Otto Scherer, Dora Britzius, Agnes Burger, Anna Haubert, Artur Stachewski, Gustav Scherer, Lehrer Walter Weber, Lena Scherer, Gertrud Burger, Anna Nauert, Emil Fries, Jakob Scherer, Kurt Ruppenthal, Erwin Haubert, Maria Nauert, Martha Faust, Manfred Ruppenthal, Rudi Fries, Karl Britzius, Hilde Burger, Gerda Haubert, Lilli Meurer, Karl Scherer, Otto Dringelstein, Bernhard Burger, Kar! Müller und Hans Weber. Von den Jungen fielen zehn im Zweiten Weltkrieg.

25. Volkstanzgruppe auf dem Feckweiler Sportplatz, 1933. Bei der Einweihung des Sportplatzes wirkte auch eine Volkstanzgruppe mit. Hier sieht man die Mädchen in einem der Fußballtore, wahrscheinlich bei der Generalprobe. Von links nach rechts: Anna Ruppenthal, Anna Haubert, Hilde Burger, Agnes Burger, Dora Britzius, Gertrud Burger, Maria Nauert, Erna Ruppenthal, dahinter eine verdeckte Person, Anna Nauert, Martha Faust, Friedel Brenner, Elisabeth Burger und vorne kniend Maria Burger.

26. Ein Schûler, um 1930. Manche Fotografen fertigten nicht nur ein Bild der gesamten Schule an, sondern nahmen auch Einzelporträts auf, hier von Heinz Schmahl. Im Hintergrund sieht man die Straße nach Morbach und die Wirtschaft Gosert in Ellenberg. Die Hosenlänge war damals hart umkämpft, denn der Vorwurf, man trüge 'Hochwasserbuckse', traf schwer. Ebenso umstritten war zwischen Eltern und Jungen die Frage, wann man endlich nicht mehr lange Strümpfe im Frühjahr tragen mußte, sondern Kniestrümpfe. Wenn es die Eltern nicht sahen, konnte man allerdings die langen Strümpfe herunterwikkein, 'aufTrollen', wie es mundartlich hieß.

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