Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5694-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 5'

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27. Schulmädchen. Bei der gleichen Gelegenheit wurden wohl auch die beiden Mädchen fotografiert, die Schwestern Maria und Agnes Burger, mit den damals beliebten Zöpfen. Diese waren in der Schule allerdings manchmal hinderlich und gaben Anlaß zu Übergriffen der Jungen, wenn zum Beispiel der Hintermann die Zopfenden ins Tintenfaß tauchte.

28. Mannschaft des Fe Germania Feckweiler, 1933. Zu ihrer Zeit waren die Feckweiler Fußballer recht erfolgreich. So heißt es schon 1921 in einem Zeitungsbericht: 'Gestern nachmittag spielte auf seinem Sportplatz der FC 'Germania' -Feckweiler gegen den FC 'Eintracht'-Sötern. In flottem Spiel gewann die 1. Mannschaft Feckweiler mit 5 : 2 Toren. Bei den 2. Mannschaften ging Feckweiler mit 6 : 0 Toren als Sieger hervor.' Unser Foto zeigt die Mannschaft bei der Einweihung des neuen Sportplatzes in der Struth. Von links nach rechts, hinten: Kar! Burger, Karl Faust, Jakob Winter, Hugo Scherer, Albert Weber, Anton Feis, Paul Burger, Meng und Viktor Scherer. Vorne: Alfred Kröninger, Walter Meurer und Alfred Brenner aus Kirschweiler, Knecht bei Röper in Ellenberg.

29. Ehrenjungfrauen. Zum Festzug bei der Einweihung des Feckweiler Sportplatzes gehörten auch zwölf Ehrenjungfrauen, die auf unserem Bild hinter dem Blumenkorb mit Fußball aufgereiht sind. Vorne, von links: Martha Faust, Berta Hunsicker, Erna Britzius und Maria Burger. Hinten erkennt man: Anna Grill, Elisabeth Burger (3.), Else Decker (5.), Luise Burger, Anna Burger und Anna Hunsicker.

30. Schlittenpartie. Als die Straße noch nicht dem Autofahrer gehörte, war eine winterliche Schlittenpartie ein besonderes Vergnügen. Allerdings besaß nicht jedermann Schlitten und Pferde. Natürlich waren auch gegen grimmige Kälte Vorkehrungen zu treffen. Neben warmer Kleidung mußte der Schlitten mit Stroh ausgeschlagen werden, und die Füße wurden durch Bettflaschen erwärmt. Auf unserem Foto sind Jakob und Hermann Burger zur Spazierfahrt bereit, die gewöhnlich über Buhlenberg und Rinzenberg führte. Wilhelm Burger (ganz links) hat noch den Striegel in der Hand, mit dem er die Pferde für die Vergnügungsfahrt schön gemacht hat. Die Aufnahme ist vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden.

31. Der Steinbruchsweiher. Als der einst ergiebige Steinbruch nicht mehr genutzt wurde, entstand daraus ein Weiher. der sich wegen seiner idyllischen Lage, unter den schroffen Sandsteinfelsen, besonderer Beliebtheit erfreute. Vor dem Bau des Schwimmbades diente er auch als Baderweiher. Gegenüber den sterilen Schwimmbädern war hier noch echte Naturerfahrung möglich, die allerdings auch ihre Tücken hatte. Später war der Weiher immer noch lange Zeit das Ziel von Wanderern und Spaziergängern, denn er war ein großer Goldfischteich geworden, der vor allem die Kinder begeisterte. Der 'Fortschritt' hat von der einstigen Idylle nicht mehr viel übriggelassen. Auf dem Foto im Wasser: links Johanna Weber, rechts Albert Weber. Luise Burger ist bereits angekleidet.

32. Kurze Pause zum Fototermin, um 1938. Vor dem Eingang zur Wirtschaft hat man eine kleine Pause eingelegt, um ein Familienfoto machen zu lassen, drei in Schaffkleidern, die anderen erwarten vielleicht Gäste in der Wirtsohaft. Vorne von links: Wilhelm Burger, Alma Burger, Hilde Burger, Hedwig Burger, hinten Katharina und Jakob Burger.

33. Schwerarbeit, um 1938. Bei der heutigen hochtechnisierten Landwirtschaft ist vielen nicht mehr bewußt, mit wieviel Schwerarbeit, Knochenarbeit die Landwirtschaft noch vor wenigen Jahrzehnten verbunden war. Dazu gehörte auch der Transport der 'Frucht', der zentnerschweren Getreidesäcke, die über oft schmale Stiegen auf den Speicher geschleppt werden mußten. Dazu brauchte man kräftige Männer, wie auf unserem Foto Wilhelm Burger (links) und Hermann Burger (oben). Auf dem Wagen sitzt Hilde Burger. Die Aufnahme ist ebenfalls vor der Wirtschaft Burger gemacht.

34. RAD-Lager an der Alten Morbacher Straße. Nahe bei Feckweiler entstand 1934 ein Arbeitsdienstlager. Nach dem Reichsarbeitsdienstgesetz von 1935 war jeder Taugliche zu einer halbjährigen Arbeitsdienstzeit verpflichtet. In Birkenfeld war die Abteilung 1 der Gruppe 243, 'Wilhelm Scherer', stationiert. Im Lager hat man eine Weihestätte mit Hakenkreuzsymbol errichtet, die bei Feierstunden, etwa HitIers Geburtstag am 20. April, eine zentrale Rolle spielte. Eine Baracke war nach dem Zweiten Weltkrieg noch lange bewohnt. Heute steht an der Stelle des einstigen RAD-Lagers das Emaillierwerk Segor. Das Foto von Heinrich Brukker entstand im Jahre 1939.

35. Musikzug des Arbeitsdienstes. Unter der Stabführung des Obertruppführers Brande! hat sich der Musikzug der Birkenfelder Abteilung des Reichsarbeitsdienstes aufgestellt, um auf ein gegebenes Zeichen einen geräuschvollen Übungsmarsch zu beginnen. Es war sicherlich angenehmer, wenn man Musik machen konnte, während die anderen ihre Dienstzeit bei harter Arbeit ableisten mußten. Der Schauplatz der Handlung: die Buhlenberger Straße, im Hintergrund der Lützelkopf.

36. Steg in der Struth. Beliebtester Spazierweg, etwa am Sonntag, war für Feckweiler die Struth, mit ihrem besonders reizvollen Landschaftsbild, der großen Wiesenfläche, umgeben von Bachläufen, die aus Richtung Buhlenberg und Rinzenberg kommen und sich vereinigen, dem Steilhang des Homerichsbergs, wo man im Winter eine steile Schiabfahrt hatte, abwechslungsreichem Wald. Da waren die Überreste von Kröningers Ölmühle zu sehen, nicht zuletzt auch heute selten gewordene Pflanzen: Arnika, Orchideen, Wollgras. Für die Kinder war es ein Erlebnis, einen Sommersonntag mit der Familie in der Struth zu verbringen, wo man nach Herzenslust spielen und Entdeckungsreisen machen konnte, wobei die gemeinsame Mahlzeit im Freien ein besonderer Genuß war. Nicht von ungefähr haben die Naturfreunde in dieser schönen Umgebung ihr Freizeitgelände angelegt.

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