Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5694-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 5'

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47. Auf dem Feckweilerberg, 1939140. Die jungen Männer aus Feckweiler trafen sich gerne mit den einquartierten Soldaten, etwa zum Sonntagsnachmittagsspaziergang auf den Feckweilerberg. Dabei konnten sie auch etwas über das Soldatenleben erfahren, das ihnen ja auch bevorstand. Die Einheimischen von links:

Otto Meurer, Helmut Ruppenthal, Jakob Scherer mit der Ziehharmonika und Josef Nauert.

48. Das Landwirtsehepaar Winter, 1939140. Jakob und Anna Winter geborene Burger sind mit dem Kuhgespann auf ihrem Hof zu sehen. Auch auf diesem Foto finden sich Hinweise auf die Einquartierung von Soldaten. Auf dem Zaun hängen Kochgeschirre, und am Schuppen sind Mitteilungen fürdie Kompanie angeschlagen. Im Hause Winter war die Schreibstube untergebracht. Als Gegner des Nationalsozialismus hatte Jakob Winter in der NS-Zeit gelitten. Nach dem Krieg war er in verschiedenen Funktionen für die Allgemeinheit tätig. Er war auch in den Gremien vertreten, in denen die Verfassung des Landes Rheinland- Pfalz erarbeitet wurde.

49. Saarevakuierte beim Durchzug. Schon zu Kriegsbeginn war die Bevölkerung des grenznahen Raurnes im Saargebiet evakuiert worden. Die Maßnahme war gut organisiert und die Hilfsbereitschaft 'irn Reich' sehr groß. Als sich die Front der Alliierten im Spätjahr 1944 dem Saargebiet näherte, begann im November die zweite Evakuierungswelle aus demselben Raum, zuerst freiwillig, dann durch Zwangsräumung. Die Organisation war nunmehr chaotisch, und angesichts der deprimierenden Kriegslage waren Gefühle der Solidarität mit den Flüchtlingen gering geworden. Die Bauern waren naturgemäß besser dran als die Stadtleute. Sie hatten Zugtiere, Fahrzeuge, Lebensmittelvorräte, Trotzdem ein deprimierendes Bild, wie die Flüchtlinge im naßkalten Wetter einem ungewissen Schicksal entgegenziehen, hier am Ortsausgang von Feckweiler.

50. Hochzeit, 1949. Auch wenn die Verhältnisse wenige Jahre nach dem mörderischen Krieg noch bescheiden bis ärmlich waren, die glücklich Heimgekehrten sahen optimistisch in die Zukunft. In diesem Geist gründete man auch Familien, wie auf unserem Foto das Ehepaar Schmahl. Nachbarschaftshilfe wurde in jenen Jahren noch groß geschrieben, und so fand die Hochzeitsfeier im Hause Bril! statt. Die Hochzeitsgäste von links:

Hugo Brill, Richard Welker, Paula Wanninger, Inge Fries, Kar! Wanninger und Anna Welker. Die Kinder; links Margret Welker, rechts Hildegard Wanninger.

51. Landwirtschaftsschüler, 1948/49. Nach dem Zweiten Weltkrieg glaubte man noch an eine große Zukunft der einheimischen Landwirtschaft, die in der Autarkiepolitik der NS-Zeit eine so bedeutende Rolle gespielt hatte und in der 'schlechten Zeit' nach dem Krieg florierte. Doch was sich vollmundig als 'Strukturwandel' deklarierte, waren eher Schritte zum Ende. Nach 1945 gab es in Birkenfeld noch 129 Familien mit landwirtschaftlichem Voll- oder Nebenerwerb, davon 27 in Feckweiler. 1982 wollten nur drei Betriebe in Feckweiler über den Generationswechsel hinaus weitermachen (Bril!, Weber, Winter), der Nebenerwerb verkümmerte. Heute ist nur noch einer davon tätig. Auf unserem Foto haben sich die 'Sutterbuben' vor dem Hotel Emmerich versammelt, auch eine Frau ist dabei, zweiter von links Hugo Bril! aus Feckweiler, rechts vorne Landwirtschaftsrat Sutter.

52. Karl Brill beim Futterholen. Unsere Aufnahme entstand zu Anfang der fünfziger Jahre, als die Landwirtschaft noch blühte. Kar! Bril! hat mit den stolzen Pferden namens Bella und Hans eine Ladung Grünfutter mit dem Gummiwagen geholt. Im Vordergrund ein Weizenfeld, im übrigen sieht man das Gelände östlich der Straße nach Gollenberg, mit blühenden Sträuchern, also wohl im Mai fotografiert.

53. Heuernte, um 1965. Auf dem Foto sind Mitglieder der Familie Brill auf ihrer Wiese am Bußbach bei der Heuernte, die nicht mehr eine so schweißtreibende Arbeit war wie in früheren Zeiten. Links: Kar! Brill, rechts Chris tel Bril!. Die stolze Traktoristin: Bettina Brill. Das Wiesengelände am Bußbach ist inzwischen schon jahrelang bebaut.

54. Kartoffelemte, Anfang der sechziger Jahre. Der Kartoffelacker lag oberhalb des Weihers an der Buhlenberger Straße in Richtung Friedhof, links vom Leichenweg. Im Hintergrund sieht man Neubauten am Pulverturn und 'Arthe Miehl'. Hugo Bril! ist beim Nachgraben, das Auflesen der Kartoffeln war meist Frauensache. Von links: Christel Brill, Adele Lorenz und Looi Neu. Der übliche Lohn für die Hilfskräfte war ein Sack Kartoffeln für die Tagesarbeit.

55. Karl Burger ißt Grombierewurscht. Zu den einheimischen Spezialitäten gehört die Grombierewurscht. Riohard Bäuchle reimte: Grombierewurscht, dat eß watt Gutes.! Eß et beschte en de Welt!/ So e Wurscht, wann se gerot eß,/ Leib on Seel sesammehält. Und Pfarrer LengIer: Ous der Grombier mischt ma ent.I wat ma sonschtwo nirgends kennt,! Hahnekreitsche, Grombiere, Peffa, / Salz on Zwiewel, Flaisch on Schbeck,! Gut gemischt, datt gibbt e Treffa,! Dofor geb ma alles weg .. .I Gibbt's nom Esse aach viel Durscht.I Et allafeinscht eß - Grombierewourscht. Wie man sieht , genießt auch Kar! Burger in Burgers Wirtschaft das Birkenfelder Nationalgericht. Die Aufnahme hat Gerhard Ding gemacht.

56. Baubeginn an der Ölmühle. Im Jahre 1962 begarm die Bautätigkeit in 'Feckweiler West', dem Baugebiet Steinertsweg mit dem Hause Göhl an der Ölmühle, die auf unserem Foto von den Erlen am Schemelsbach verdeckt wird. Hoch ragen die wilden Kirschbäume am Mühlenteich, auf denen die 'Knebbercher' wachsen. Wie die Kornkasten im Vordergrund zeigen, ist die Modernisierung der Landwirtschaft noch nicht weit vorgeschritten.

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