Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5694-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 5'

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57. Baugebiet 'Feckweiler Ost'. Etwa zur gleichen Zeit wie am Steinertsweg begann die Bautätigkeit am Feckweilerberg mit dem Hause Thome. Auf dem Foto aus dem Jahre 1964 sieht man im Vordergrund das Haus Habscheid, Die Wohnblocks in der 'Gartenstadt' stehen im Rohbau. Auch an Wagners Weg sind Neubauten entstanden.

58. Die Ölmûhle, 1959. In den fünfziger Jahren ging die Ölmühle dem Verfall entgegen, nachdem sie in der 'schlechten Zeit' nach dem Krieg noch einmal eine kurze Blütezeit erlebt hatte, als es zwei gute Bucheckernjahre nacheinander gab und viele Birkenfelder zum Sammeln in die Buchenwälder strömten. Für sieben Pfund Bucheckern gab es einen Liter kostbares Öl. Die Ölmühle wurde noch rechtzeitig vor dem Abbruch gerettet und stellt ein im weiten Umkreis einmaliges technisches Kulturdenkmal dar. Sie gehört auch zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden der Stadt Birkenfeld.

59. Die Ölmûhle nach der Restaurierung. Das Foto zeigt, wie sich die Ölmühle heute darstellt, nach mancherlei Restaurierungsarbeiten, wobei sich die Schreinerlehrwerkstatt der Elisabethstiftung besonders bewährt hat. Namhafte Unterstützung kam auch vom Landesamt für Denkmalpflege. Der Bau eines fachgerechten Mühlrades wurde durch die Hilfe Fritz Kalweits und der Werkstattabteilung der Artillerieschule in Idar-Oberstein ermöglicht. Die Mühlsteine im Vordergrund stammen aus der Hahnmühle. Der letzte Ölmüller hatte sie angekauft, aber nicht mehr eingebaut.

60. Die Werkstatt des Ölmûllers. In diesem Raum arbeitete der Ölmüller von Oktober bis März, gewöhnlich von etwa 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends. Die Einrichtung ist noch völlig erhalten: rechts der Kollergang, links die Spindelpresse. Im Kollergang wurde durch die rotierenden Läufersteine die Ölsaat zerquetscht und in der Spindelpresse ausgepreßt. Die Tagesproduktion bestand in rund 70 Litern Öl, das meist aus Raps gewonnen wurde. Wenn die Wasserzuführung wiederhergestellt würde, könnte man die Ölrnühle wieder in Betrieb setzen. Allerdings bedürfte es für eine solche Maßnahme eines größeren Interesses der Öffentlichkeit und ihrer Repräsentanten.

61. Dachräume in der Ölmûhle. Die Ölmühle war nie bewohnt, ihre Betreiber lebten im Dorf. Inzwischen ist sie jedoch beschränkt bewohnbar. Mobiliar und andere Einrichtungsgegenstände sind von volkskundlichem Interesse, sodaß die Ölmühle ein kleines Museum darstellt.

62. Pfadfinderlager an der Ölmühle. Seit Jahren ist die Ölmühle beliebter Treffpunkt für Schülergruppen und andere Jugendliche aus dem In- und Ausland. Unsere Aufnahme entstand während eines Sommerlagers von Pfadfindern aus Bramsehe, Oldenburg, Strackhold und Wittmund, die 1992 drei Wochen in und an der Ölmühle verbrachten. Die Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 19 Jahren gehörten zum Bund Deutscher Pfadfinder und zum Verein Christlicher Pfadfinder.

63. Winteran der Ölmühle. Die unbelaubten Erlen und Weiden am Schemelsbach geben im Winter den Bliek auf die Mühle frei. Die Mühle selbst hält ihren Winterschlaf, das Mühlrad ist vereist. Allenfalls von den Mardern, die immer noch irgendeinen Zugang finden, mag man ein Geräusch hören oder Spuren irn Schnee sehen.

64. Lebensmittelgeschäft Schmahl, 1962. Heute ist es üblich geworden, daß man Lebensmittel gleich in größeren Mengen im Supermarkt kauft. In der Zeit der Tante-Emma-Läden waren diese für jedermann leicht erreichbar und dienten oft dem akuten Bedarf. Natürlich war der Einkauf damals auch weniger unpersönlich: für ein kleines Schwätzchen war immer Zeit. Auf unserem Foto steht Frau Maria Schmahl neben dem Bierangebot, aber auch andere Artikel der Zeit sind zu erkennen.

65. A & 0: Eröffnung 1964. Das Einzelhandelsgeschäft war 1923 von Valentin Schmahl gegründet worden. 1964 schloß man sich der Einzelhandelskette A & 0 an und blieb bis zur Schließung des Geschäfts im Jahre 1976 dabei. Unser Bild entstand am Tag der Eröffnung der AußensteIle. In der Türöffnung der Chef von Auler & Keim, Hermann Hoch, Sirnmern, rechts daneben Heinz Schmahl.

66. Das Motorrad, um1955. Damalswar ein neues Motorrad ein großer Schritt zu mehr Lebensqualität: jedenfalls ein 'fahrbarer Untersatz', ein Auto konnte sich nur eine Minderheit leisten. Hier handelt es sich um einen 200er DKW. Die Kinder Norbert und Beate Schmahl sind jedenfalls fasziniert, auch Valentin Schmahl sieht's mit Wohlgefallen.

Die Feckweiler Tankstelle, 1963. Einige Jahre lang gab es in Feckweiler auch eine Tankstelle an der Hochwaldstraße. Es war eine VK (Volkskraftstoff)Tankstelle, später JET-Tankstelle der Fa. Georg von Opel, die von Walter Rönsch von 1960 bis Anfang 1971 verwaltet wurde. Nach kurzer Tätigkeit von zwei weiteren Verwaltern liegt das Gelände seit etwa 1974 brach. Die Aufnahme hat Peter Nauert gemacht.

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