Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Birkenfeld in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Walter Göhl
Gemeente
:   Birkenfeld
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5694-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenfeld in alten Ansichten Band 5'

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67. Die Kanone des Feckweiler 'Volkssturms', Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte die Aufstellung des Volkssturms zu den letzten, verzweifelten Verteidigungsanstrengungen. Die Truppe bestand aus alten oder kranken Männern, die wenig motiviert waren. Der Spott über dies 'letzte Aufgebot' trug zur Namengebung des Feckweiler Volkssturms wesentlich bei. Er widmete sich vor allem der Geselligkeit, aber auch dem Fußball, hierin in der Tradition des Fe Germania Feckweiler. Auf unserem Foto bedienen Kar! Heinrich Roth, der Erbauer, und Michael Gebhardt eine wenig abschreckende Kanone, die Konfetti verschießt, zur Freude der großen und kleinen Kinder. Die Aktion spielt sich in der Feckweiler Straße ab, an der im Hintergrund die Häuser Florange, Scherer und Keller zu sehen sind.

68. Spendenûbergabe, 1975. Über zehn Jahre lang organisierte Peter Nauert mit dem Feckweiler Volkssturm den Birkenfelder Rosenmontagszug. Auf dem Foto überreicht er eine Spende des Volkssturms, aus den Einnahmen beim Rosenmontagszug, an Bürgermeister Erich Mörsdorf irn Gasthaus Burger. Die Spende war für den Kinderspielplatz am Steinertsweg bestimmt. Außerdem auf dem Bild: Karlheinz Burger, Bodo Meurer, Michael Matthias, Bernhard Schülter, Karl Heinrich Roth, Ewald Burger und Sirnon Schiller.

Zugaufstellung, Ende der siebziger Jahre. 1974 war der Rosenmontagszug auf Feckweiler beschränkt, 1975 wurde die Gartenstadt mit einbezogen. Später führte der immer größer werdende Zug durch die ganze Stadt. Die Aufstellung erfolgte aber immer noch in Feckweiler im Bereich der ruhigen Straßen Am Bußbach und Steinertsweg. Hier zeigen sich Gardesoldaten, 'lange Kerls', in selbstgeschneiderten Uniformen. Man erkennt von links: Michael Reichel, Karl Faust und als Marketenderin Gabi Jost geborene Neu.

69. Feckweiler Truppe bei der 650-Jahrfeier. Auch bei dem großen Stadtfest im Jahre 1982 trug der Volkssturm zu dem prächtigen Festzug bei. Man stellte eine Abteilung von Söldnern des Herzogs Bernhard von Weimar dar, der aufseinem Rückzug vor den kaiserlichen Truppen imJahre 1635 Birkenfeld passiert und in einem Weiher zehn Kanonen versenkt hatte. Es war zwar kein ruhmreicher Rückzug, aber das tat dem Spaß an der Wiederbelebung der Historie keinen Abbruch. Die Teilnehmer von links: Frank Meurer, Wolfgang Näher, Gerd Meurer, Manfred Schneider, Dieter Meurer, Karl Faust, Kar! Heinrich Roth (verdeckt), Werner Lueb, Alois Schnur, Günter Meurer, Bodo Meurer, Kar! Dieter Kunz, Bernd Faust, Albert Markus Weber (dahinter), Bernhard Schü!ter und Andreas HeB (halb). Kniend: Jörg Faust, Manfred Pehlke und Rolf Hilgert.

70. Kinderfastnacht an der Ölmühle. Natürlich wurde auch privat Fastnacht gefeiert, zumal wenn damit ein Kindergeburtstag verbunden war. Unsere Aufnahme entstand am 2. März 1973, dem Rosenmontag. Die Kinder von oben nach unten: Walter Pauly, Stefan Kreuz, H.U. Schmitthöfer, Oliver Göhl, Claudia Bock, Benjamin Göhl und Isabel Göhl,

71. Maifeuer. Einige Jahre lang pflegte man in den sechziger Jahren die im Birkenfelder Land verbreitete Tradition des Maifeuers, hier auf dem Ebert, am trigonometrischen Punkt. Die Teilnehmer sind vor allem Anwohner von Steinertsweg und Ölmühle. Man erkennt auf dem aufgeschichteten Brennmaterial HansJoachim Schmidt, davor Axel Schäfer, rechts in der Mitte Dr. Kurt Schäfer.

72. Wilde Orchidee am Feckweilerberg, ]978. Das Kleine Knabenkraut oder Salep-Knabenkraut, lateinisch Orchis morio, gehört zu den 14 verschiedenen Orchideenarten. die im Bereich der Verbandsgemeinde Birkenfeld vorkommen. Am Feckweilerberg fand sie ideale Standortbedingungen. Inzwischen ist sie als Folge der Bebauung verschwunden, wie sie an anderen Stellen durch intensiv betriebene Landwirtschaft ausgestorben ist. Heute erscheint diese Orchidee auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen in der Bundesrepublik Deutschland, in der sie als 'stark gefährdet' klassifiziert ist. Bei aller Befriedigung über die bauliche Entwicklung sollten die Verluste nicht vergessen werden, die mit dem 'Fortschritt' verbunden sind.

73. Urwelttier im Schemelsbach. Die Feckweiler Gemarkung ist auch geologisch interessant, vor allem in Richtung Struth. Dafür spricht etwa ein Fossil, dessen Schieferabdruck der Autor vor einigen Jahren im oberen Schemelsbach fand. Es handelt sich um einen Trilobiten oder Dreilappkrebs. Der Name erklärt sich aus der Dreigliederung nach Länge und Breite. Das primitive Meereslebewesen, das auch als Leitfossil gilt, lebte rund 350 Millionen Jahre im Erdaltertum, bis es im Perm ausstarb. Nach Ansicht von Fachleuten ist ein Trilobit in der vorliegenden Größe für das Rheinische Schiefergebirge ungewöhnlich. Der Gattungsname unseres Exemplars: Cryphina, sein Artname: gdonmontensis.

74. Winter in Feckweiler. Die Aufnahme von Peter Nauert entstand im Januar 1959. Sie gibt die dörfliche Winterstimmung treffend wieder. Nur die dringendsten Gänge finden statt, allenfalls die Kinder loekt der Schnee nach draußen. Im übrigen bleibt man beim warmen Ofen. Auch heute kann es noch vorkommen, daß an frostkalten Wintertagen nichts mehr geht oder fährt, Winterruhe einkehrt. Die Gebäude links: Werkstatt des Stellmachers Scherer, Wohnhaus Hoffmann , Krämer, Schmiedemeister Paul Schmeyer, rechts das Anwesen Rudolf Fries. Bei ihm ist noch das Backhäuschen zu sehen, wie es früher zu jedem Bauernhaus in der Region gehörte.

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