Birkenwerder in alten Ansichten

Birkenwerder in alten Ansichten

Auteur
:   Frank Gerald Quint
Gemeente
:   Birkenwerder
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6738-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Birkenwerder in alten Ansichten'

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Gruß aus Japan, Bad Birkenwerder

9. Ein einmaliges Glanzlicht stellte wohl das Gasthaus 'Japan' für Birkenwerder dar. Der einige [ahre als Kellner in Japan tätige B. Priebe errichtete im Wensickendorfer Weg 1 ein Lokal nach ostasiatischem Vorbild. Hier ein Bliek von 'Gashiri-Garten' über den Boddensee. Links im Bild befindet sich die Badeanstalt, rechts das Restaurant 'Seeschlößchen' . Diese Katte ging 1911 auf die Reise.

10. Die Inneneinrichtung des Restaurants 'Japan' war ganz im japanischen Stil gehalten. Um das bestehende Ambiente zu vertiefen, bekamen die Gäste beim Besuch des Etablissements Kimonos angezogen. Hier fanden rauschende Feste, Silvester-Maskenbälle und Ähnliches statt. 1928 schließlich wurde das 'Japan' an die Stadt Berlin verkauft, die das Gebäude in ein Landschulheim umbaute.

Gruß aus Japan ?

. '-';

11. Selbstverständlich war man auch im Kimono mit japanischen Gondeln auf dem Boddensee unterwegs. Es wurden noch viele weitere Attraktionen geboten, wie zum Beispiel Port Athur, der wie hier zu sehen, als Kahnfährhafen genutzt wurde.

12. Ein weiteres Etablissement in der Nähe des Boddensees befand sich in der Brieseallee 23, Fritze Bollmanns 'Waldschlößchen' . Auch hier warb man mit dem Saal, der für Vereine und Fesdichkeiten, sowie Volksbelustigungen aller Art zur Verfügung stand. Jeden Sonnabend und Sonntag spielte eine Kapelle zum Tanz auf. Das Lokal wurde auch unter der Bezeichnung 'Rheingau' bzw. 'Bahnschloß' geführt. Der Hotel- und Gaststättenbetrieb besteht heute noch. Die Karte zeigt das Lokal um 1940.

13. Schräg gegenüber vom 'Waldschlößchen', zwischen Brieseallee und Akazienweg, befand sich das Restaurant 'Sanssouci'. Hier verfügte der BesitzerTheophil Balzer über einen großen Garten für die Gäste. Auch dieses Restaurant musste wegen Unwirtschaftlichkeit aufgegeben werden und so wurde es unter anderem als Kinderferienlager 'Die Pflffikusse' genutzt. Die Karte wurde arn 6. April 1907 versendet.

Gruß. aus Bad 8irkenwerder

paraditsgarten

see

14. Zwischen Havelstraße und Straße Am Paradiesgarten konnte man tatsächlich auf einem See, der auch eine Liebesinsel besaß, eine Ruderpartie unternehmen. An diesem See entstand das Lokal 'Paradiesgarten' . Von den Veranstaltungen darin, schwärmen die älteren Einwohner Birkenwerders noch heute. Später verlandete der See und wurde teilweise überbaut.

6ru[; aus dem Paradiesgarten in Hirlienwerder il. d. TIordbabn Be{it;er I)ugo Srhulz.

15. Auf dieser Ansichtskarte, postalisch gelaufen 1908, sehen wir auf der linken Seite ein Gebäude, dass als Kegelbahn genutzt wurde. Danach baute man es als Waschhaus und Wohnraum aus und run. Auf der rechten Seite lässt sich schemenartig die Untermühle erahnen.

16. Diese sehr schöne lithografie von 1899 zeigt uns die neueste Errungenschaft unseres Ortes - das im [ahr zuvor fertig gestellte Sanatorium. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war in Birkenwerder noch die Landwirtschaft bestimmend, gut zu erkennen an den dargestellten Wiesen und Feldern,

17. lithografien wurden durch ein spezielles und sehr aufwändiges Steindruckverfahren hergestellt, sodass jede dieser Karten einzigartig ist. Hier ist der alte Bahnhof abgebildet, der bis zum [ahre 1925 in Betrieb war. Auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das vor der evangelischen Kirche stand, können wir erkennen. Im Garten des Restaurants 'Sanssouci' herrschte damals reger Betrieb. Diese Karte ist 1900 verschickt worden.

.Boddensee mit .Badeanstalt

18. Diese Mehrbildkarte erschien im Verlag des Vereins der Gastwirte von Birkenwerder und Umgebung. Schon im jahre 1903 wurden also schon Werbegemeinschaften gebildet! Auf dem Bild links ist die alte Schmiede zu sehen. Wegen der Brandgefahr, die von ihr ausging, wurde sie einst an den äußersten Rand des Dorfes verbannt.

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