Blankenburg in alten Ansichten

Blankenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Bauerfeind
Gemeente
:   Blankenburg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5343-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Blankenburg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Das Kriegerdenkmal am Schnappe/berg um 1910. Für die Gefallenen des Krieges 1870/71 gegen Frankreich wurde auf dem Plateau des Schnappelbergs ein Denkmal errichtet und am 1. Oktober 1874 eingeweiht. Im Volksmund wurde es die Siegessäule genannt. Es erging ihr nach 1945 nicht anders wie dem Herzog-Wilhelm-Denkmal, das im Hintergrund zu erkennen ist.

10. Gedenkstein am Schnappelberg. Wer den Schnappelberg hinauf geht, der kann etwa gegenüber der Parkplatzausfahrt zwei von Gestrüpp umgebene Stufen aus Granit finden. Die Stufen sind ein Rest des ehemaligen Gedenksteins für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Schloßkaserne. Die Abbildung zeigt den Gedenkstein um 1927 mit folgender Beschriftung: 1914-1918 / Furchtlos und Treu! Den im Weltkrieg für das Vaterland gefallenen Helden unserer Garnison des IJ. Bat. 5. Hann. Inft. Rgts. 165 zum ehrenden Gedachtnis. Gewidmet von ehemaligen Angehërigen des Regiments. Nach 1945 wurde auch dieser Gedenkstein von den 'Denkmalstürmern' bis auf geringe Reste zerstört.

11. Das Hirschtor um 1910. Dort, wo von der Hasselfeider Straße die Timmenröder Straße abzweigt, sind am Straßenrand noch Reste einer einst großzügigen Toranlage zu sehen. Hier begann die herrschaftliche Auffahrt zum Schloß. Ein verzierter Zaun aus Eisen verband sechs Sandsteinpfeiler. Die beiden mittleren davon hielten das eigentliche Tor. Auf ihnen ruhte je ein liegender Hirsch. An der Vorder- und Rückseite der Pfeiler sind gußeiserne Tafeln mit plastischem Dekor angebracht. Ein W mit Krone wird von einem Löwenkopf, Helm und Armeesymbolen umgeben. Nach 1945 wurde das Tor demoliert. Die kunstvoll gegossenen Hirsche hat man entfernt, den Zaun abgerissen, die Pfeiler beschädigt und einen sogar umgeworfen. Nur die gußeisernen Tafeln widerstanden der Plünderung und sind, weun auch verrostet, noch vorhanden. Eine Wiederherstellung der Anlage ist vorgesehen.

12. Der Prinzessinnenturm 1892. Unterhalb des Schlosses befindet sich in der östlichen Stadtmauer der einzige noch überdachte Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Wie man auf unserem Bild ersehen kann, war er schon damals von Kletterpflanzen umgeben. Inzwischen ist er vollkommen zugewachsen. Nach der Überlieferung ließ Herzog Ludwig Rudolph in diesem Turm einen Raum einrichten, in dem seine drei Töchter das Spinnen erlernen sollten.

13. Der Heiratsbrunnen. Er befand sich am Lühnertorplatz am Beginn der Lühnergasse. Wann der Brunnen errichtet wurde, ist nicht überliefert. Seinen Namen soll er erhalten haben, weil dort die jungen Mädchen, aber auch die Soldaten der Kaserue das Tririkwasser holten. Das war eine willkommene Gelegenheit, ein Schwätzchen zu machen und sich näher kennenzulemen. So mag sich manches Paar zusammen gefunden haben. Am Brunnen war auch ein Gefäß zum Wassertrinken befestigt, Neben dem Brunnen saß 'Mutter Schirmer' und verkaufte Obst. Leider wurde der Heiratsbrunnen abgerissen, Schon zweimal bestanden Pläne, ihn wieder zu errichten. Sie kamen aber nicht zur Ausführung.

14. Der alte Friedhof Das Territorium des Friedhofs begann am Lühnertorp1atz und erstreckte sich entlang der He1sunger Straße bis hin zur katholischen Kirche. Er war die Begräbnisstätte der Stadtbevölkerung von 1550 bis zur Einweihung des jetzigen Friedhofs 1886, vereinzelt sogar bis 1917. Das Bild zeigt den Zustand des Friedhofs im Jahre 1934. Die Gräber sind inzwischen längst eingeebnet. Lediglich die Abgrenzungsmauer zum Lühnertorp1atz ist noch vorhanden. Auch der Elektromast steht noch an dieser Stelle. 1945 wurde auf dem Friedhof eine Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus errichtet, und verstorbene Häftlinge aus dem KZ Oesig und anderen Lagern wurden dorthin umgebettet.

15. Die Helsunger Straße um 1900. Links im Bild sehen wir den Waldhof. Ursprünglich war er ein Holzstapel- und Handelsplatz, im 19. Jahrhundert Herzogliches Forstamt und später ein kirchliches Schwesternheim. Rechts der Straße, dort, wo jetzt Häuserblocks stehen, erkennt man die Grabkreuze des alten Friedhofs. Er wurde durch eine Mauer abgegrenzt, die sich bis zu der 1882 erbauten katholischen Kirche hinzog.

16. Rübeländer Straße 1887. Dieses seltene Foto zeigt noch den alten Stadtkern Blankenburgs. Außerhalb der Stadtmauer sind im westtichen Stadtteil nur wenige Gebäude vorhanden. Als Orientierung dient das im Vordergrund befindliche Haus, Roh 4, ehemals Pflegeheim. Frühere Besitzerin war die Malerin Käte Kricheldorf. Im Vordergrund ist die noch unbebaute Rübeländer Straße mit der Abzweigung Silberborn, Welfenstraße (damals Kaiserstraße) zu erkennen. Jetzt befindet sich dort die Bäckerei Weißleder. Im Blankenburger Adreßbuch von 1891 wird die Rübeländer Straße noch nicht erwähnt.

17. Die Mauerstraße um 1910. Wir schauen vom Tummelplatz auf die Mauerstraße, Ecke Theaterstraße, mit Militärmusik und Soldaten. Unter den Zuschauern befindet sich ein Junge mit 'Kiepc'. Vielleicht hatte er die Brötchen ausgetragen. Hinter der Mauer, links im Bild, befand sich das Gefàngnis. Die abgebildeten Gebäude fielen dem Luftangriff zum Opfer.

18. Die Bäuersche Straße um 1900. Ein schöner Sommertag. Die Fenster sind weit geöffnet, um Luft und Sonne in die niedrigen Räume zu lassen. Zur damaligen Zeit war die Bäuersche Straße noch eine vollständig erhaltene Fachwerkstraße. Das vorletzte Haus oben rechts ist das älteste Haus B1ankenburgs, ein Ständerbau aus der Zeit um 1430. Erfreulicherweise ist es noch erhalten.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek