Blankenburg in alten Ansichten

Blankenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Bauerfeind
Gemeente
:   Blankenburg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5343-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenburg in alten Ansichten'

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i. Harz

Herzogstras e

19. Die Herzogstraße um 1900. Sie erhielt ihren Namen nach dem 1806 gefallenen Herzog Karl Wilhelm Ferdinand. Die Fahrrillen und Unebenheiten lassen erkennen, daß die Straße zur damaligen Zeit noch nicht befestigt war. An den eisernen Masten, rechts mit einer Lampe, sieht man, daß es bereits (seit 1891) eine elektrische Straßenbeleuchtung gab. Das Eckhaus links war damals schon Gasthaus. Daneben war eine Bäckerei. In dem anschließenden Georgenhof wohnten zu dieser Zeit fünfzig überwiegend minderbemittelte Personen. Die 'Statisten' zeigen die Kleidung der verschiedenen Altersstufen. Der reiche Baumbestand ist leider verschwunden.

20. Die Hohe Straße um 1910. In den Fachwerkhäusern dieser Straße wohnten damals die weniger bemittelten Bürger der Stadt. Zu sehen ist ein Gefährt, das schon lange aus dem Verkehr verschwunden ist. Milch, Eier, Butter, auch Gartenerzeugnisse hat man zur damaligen Zeit häufig mit solchen Hundewagen in die Straßen der 'Kleinen' Leute gefahren und verkauft. Die Käufer wurden mitunter durch lautes Ausrufen auf das Angebot aufmerksam gemacht.

21. Straßenkehrer am Tummelplatz um 1912. Die beiden darf ma wohl als Angehörige eines Berufes bezeichnen, den es mil diese 'Technik' nicht mehr gibt. Durch das gute und seltene Foto sin sie der Nachwelt erhalten geblieben. Bei dem Kleineren schat aus der Brusttasche ein Fläschchen heraus. Naja, es ist ja auc manchmal kalt! Im Hintergrund des Bildes ist das Hotel 'Zr Krone' zu sehen, in dessen Garten sich am 1. April 1846 Bismarc mit Johanna von Putkammer verlobt haben soll. Fürst Otto vo Bismarck war Ehrenbürger der Stadt Blankenburg.

22. Das Schleinitzhaus, Bergstraße 20, um 1910. Das ehemals repräsentative Patrizierhaus fällt in seiner Bauweise aus dem Rahmen der kleinen Häuser der Bergstraße. Schnitzereien im Stil des Rokoko an den Türflügeln und am Überbau der Freitreppe lassen erkennen, daß das Haus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt. Auf der Abbildung ist die 1856 angebrachte und 1945 entfernte Gedenktafel zu erkennen. Sie berichtete, daß in diesem Haus 1794 der Braunschweigische Staatsminister Wilhelm von Schleinitz geboren wurde.

23. Die Poststraße 1908. In dieser Straße befand sich von 1717 bis 1789 das Braunschweigische Postamt. Das Bild zeigt die Poststraße von der Langen Straße zum Tummelplatz. Das damalige Textilgeschäft Rud. Haack war bis 1991 ein Sportgeschäft. Der Eckeingang ist noch jetzt vorhanden. Pferdewagen und 'Pferdeäppel' lassen auf einen regen Fuhrwerksbetrieb zu einer Zeit schließen, als auch schon die ersten Autos fuhren.

24. Die Lange Straße um 1930. Die Abbildung zeigt den unteren Teil, der früher Schmiedestraße genannt wurde. Das Gebäude rechts im Bild mit der Beschriftung Staatsbank (jetzt Sparkasse) beherbergte von 1865 bis 1905 das Postamt. Die letzten drei Häuser auf der linken Straßenseite Nr. 15, Nr. 16, Hotel 'Weißer Adler", Nr. 17, Meiers Feinkostgeschäft, sind beim Luftangriffzerstört worden.

25. Die letzte Fahrt der Postkutsche. Am 30. Juni 1911 fuhr die letzte 'Personenpost' von Blankenburg nach HasseIfeIde. Auf dieser letzten Fahrt wurde die mit vier Pferden bespanrite und geschmückte Postkutsche 'in voller Gala' durch die Straßen Blankenburgs gefahren. Zum letzten Mal war das Posthorn zu hören. Die Abbildung zeigt die Postkutsche mit Vorreiter in der HasseIfeIder Straße vor dem Hirschtor. Im Museum erinnern noch das Posthorn und der Hut des PostilIons an dieses öffentliche Verkehrsmittel des 18. und 19. Jahrhunderts.

26. Ein Zeppelin iiber Blankenburg. Als 1912 das Luftschiff 'Hansa' die Stadt überflog, war dies fûr die Blankenburger ein bedeutendes Ereignis. Die Abbildung entstand, als am 16. Juli 1930 mittags wiederum ein Zeppelin über der Stadt zu sehen war. Wie das Blankenburger Kreisblatt berichtete, winkte man in den Straßen, aus den Fenstern und auf Dächern dem Luftriesen zu.

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27. Tochterheitne, 1926 gab es in Blankenburg 15 'Pensionate für Töchter gebildeter Stände'. In diesen Einrichtungen wurden Töchter zahlungskräftiger Eltern erzogen und ausgebildet. Die Abbildungen zeigen rechts das 'Reforrn-Erziehungsheirn Kiepert' in der Rübeländer Straße 3 und oben das 'Töchterheim Grün Weiß', Olfermannstraße 4.

Blankenbur,g am Harz.

28. Rhotertsche Realschule 1914. Jeder Bewohner unserer Stadt kennt die Heinrich-Heine-Schule, und auch das Alumnat ist als Krankenhaus jedem bekannt. Beide Einrichtungen gehörten ursprünglich zusarnmen. In der Schule befand sich die 1889 in Bad Sachsa gegründete und 1905 nach Blankenburg verlegte Realschule des Professors Rhotert, Das Alumnat war das dazugehörige Schülerwohnheim. Beide Einrichtungen existierten bis 1925. Die Schule nannte sich danach Lyzeum (Oberschule für Mädchen). 1945 befand sich dort die russische Kommandantur, Das Alumnat wurde als Krankenhaus eingerichtet.

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