Blankenburg in alten Ansichten

Blankenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Bauerfeind
Gemeente
:   Blankenburg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5343-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenburg in alten Ansichten'

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29. Grundsteinlegung zum Gemeindehaus Lühnergasse am 9. Juni 1931. Rechts im Bild sehen wir Kirchenrat Palmer, mit Hammer und auf der linken Seite mit Zylinder Pastor Kellner, dahinter einen Maurer, dann den Samengroßhändler und Stifter der Marthakapelle, Herrn Mewes.

30. Türklopfer, Markt 4. Vor Einführung der Elektrizität hatten manche alten Fachwerkhäuser einen Türklopfer. Sie waren Zeugen der Handwerkskunst des 18. und 19. Jahrhunderts. Zu den Schönsten gehörte der ans dem Jahre 1783 stammende Türklopfer am Tor der Apotheke am Markt. Seit dem 30. Apri11978 ist er verschwunden.

31. Schützenfest am Thie am 30. Juli 1899. Im 19. Jahrhundert diente die Rasenfläche des Thie als Exerzier- und Paradeplatz für die Soldaten der Schloßkaserne. Der 1864 gegründete Männerturnverein und die Schüler des 1877 errichteten Gymnasiums hielten dort ihre Turnübungen ab. Die Anwohner nutzten den Rasen als Ziegenweide. Das Foto zeigt den Menschentrubel des alljahrlichen Schützenfestes. Auf der modekundlich interessanten Abbildung sieht man die Blankenburger der damaligen Zeit in ihrer Sonntagskleidung: die Damen in hochgeschlossenen, langärmeligen Kleidern mit Schirmchen; die Herren, auch im Juli, mit Hut und Stöckchen.

32. Der 'Blankenburger Hof' 1915. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Bestrebungen, Blankenburg als Kurstadt einzurichten. Zur Verabreichung medizinischer Bäder wurde 1856 in der Mauerstraße 12 das 'Kiefernadelbad' errichtet. Die erwarteten Badegäste blieben jedoch aus. Der Badebetrieb wurde eingestellt und dem Gebäude ein Saal angebaut. Der 'Blankenburger Hof', wie sich das Haus jetzt nannte, war laut Werbung von 1910 ' ... speziell für sparsame Reisende und Touristen' vorgesehen. Auch viele Vereine hielten dort ihre Vergnügungen ab. Die Rote-Kreuz-Fahne auf der Abbildung zeigt, daß hier während des Ersten Weltkriegs ein Lazarett eingerichtet war. Der 'Blankenburger Hof' befand sich gegenüber der Verkehrsinsel, anstelle der jetzigen Blumenbeete. Er wurde beim Luftangriff zerstört.

33. Sanatorium Eyselein 1910. In meinem 1876 errichteten und dem Bedûrfnis entsprechend alljährlich erweiterten Sanatorium für Nervenleidende finden in 7 Einzelgebiiuden und 1 I Morgen großen herrlichen Park, Sommer und Winter nervenleidende Damen und Herren der besseren Stände freundliche Aufnahme ... Diese Einrichtung befand sich in der Gartenstraße anstelle des jetzigen Herrenherndenbetriebs und auf dem Gelände des Kurparks. Einige Gebäude sind in veränderter Form noch vorhanden.

Blankenburg (Harz.)

34. Kuranstalt Dr. Rehm und Dr. Müller 1909. Die Bemühungen, nicht nur den Fremdenverkehr sondern auch den Kurbetrieb zu fördern, kamen 1862 durch die Gründung einer Kuranstalt für 'Nervenleidende und Erholungsbedürftige' in der Thiestraße zum Ausdruck. In den Gebäuden dieser Einrichtung befindet sich jetzt das Thiekrankenhaus.

35. Das alte Schützenhaus um 1890. Es stand im unteren Teil des Thieparks. Erbaut wurde es 1717 im Auftrag des Herzogs Ludwig Rudolph und war für die Festlichkeiten der Hofgesellschaft vorgesehen. Gleichzeitig wurde auch die Lindenallee angepflanzt. Nach dem Tod des Herzogs 1735 schenkte die Herzogin Christine Louise das Gebäude der Stadt, die es den Schützen für ihre Schießübungen und der Bevölkerung für Festlichkeiten zur Verfügung stellte. Im 19. Jahrhundert diente das Schützenhaus dem zum Volksfest gewordenem alljährlichen Vogelschießen. Unser Bild läßt deutlich die Baufàl1igkeit des Gebäudes erkennen. Nachdem 1888 ein neues Schützenhaus in der Schützenstraße, jetzt Friedenstraße, errichtet wurde, hat man das alte Schützenhaus 1893 abgerissen.

36. Konditorei und Café Damkohler um 1912. An 'Schillers Bierstuben ' werden sich wohl viele Blankenburger erinnern, Aber wer von ihnen weiß noch, daß die gleiche Lokalität vor 1930 dem 'Herzoglichen Hoflieferanten' Otto Damköhler gehörte? Dem Foto nach hatte sein Café mit Konditorei regen Zuspruch. Es entstand bereits 1837.

37. Das Hotel 'Fûrstenho]', Mauerstraße 9. Für dieses bescheidene Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert war die Bezeichnung Fürstenhof wohl eine Nummer zu hoch gegriffen. Aber die Werbung im Blankenburger Adreßbuch von 1900 läßt keine Bescheidenheit erkennen. 'Größter Saal, herrliche Aussicht auf das Harzgebirge, schönster Konzertgarten.' In der Nacht vom 24. zum 25. April 1911 wurde das Gebäude durch eine Brandkatastrophe vollkommen zerstört.

38. Der neue 'Fürstenhof". Das Original der vorstehenden Abbildung trägt auf der Rückseite die Beschriftung: 'Zur Erinnerung an die Einweihung des Fürstcnhof-Thearers 8. März 1913: Nach knapp zwei Jahren stand an gleicher Stelle der jetzt noch vorhandene repräsentative Bau, der seinen Namen rechtfertigte. Ein Saal mit 744 Sitzplätzen konnte sich zurecht 'größter Saal am Platz' nennen. Gastspiele bedeutender Bühnen wie Braunschweig und Dessau waren keine Seltenheit. Der Eingang hatte damals noch einen Vorbau, und links neben dem Gebäude stand ein Pavillon. Beide sind nicht mehr vorhanden. Das ursprüngliche Kupferdach wurde 1918 entfernt. Bei der Bombardierung am 20. April 1945 traf eine Bombe das Bühnenhaus.

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