Blankenburg in alten Ansichten

Blankenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Bauerfeind
Gemeente
:   Blankenburg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5343-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenburg in alten Ansichten'

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39. Hotel 'Heide/berg'. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkten sich die Bemühungen, Blankenburg den Charakter einer Kur- und Pensionärstadt zu geben. Als Kurpark war damals der Heidelberg vorgesehen. Zu diesem Zweck wurden Promenadenwege angelegt und ein Musikpavillon errichtet. Die am 18. Juli 1902 geschriebene Postkarte zeigt das Hotel 'Heidelberg' 'rnit Dependance (Nebengebäude) in herrlichster Lage, reizender Fernsicht, Exkursionsziel ersten Ranges'. Von dem so gerühmten Hotel und seinen Einrichtungen ist nichts mehr vorhanden. Etwa 1975 wurde es abgerissen. An dieser Stelle befindet sich die Jugendherberge. Nur die Tennisplätze und die Wanderwege erinnern an den einst dort geplanten Kurpark.

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40. Hotel 'Großvater', 1919. Eine der beliebtesten Ausflugsgaststätten für Blankenburg und der weiteren Umgebung ist der 'Großvater'. Am Fuß des Großvaterfelsens gelegen, bietet er eine schöne Aussicht auf Schloß und Stadt. Unsere Abbildung zeigt den 'alten Großvater'. Er wurde am 7. Juli 1878 eröffnet. Sein Standort war links (westlich) der jetzigen Gaststätte. Den 'neuen Großvater' hat man bereits 1911 erbaut, aber erst am 4. November 1937 als Gaststätte eröffnet. Das alte Hotel 'Großvater' wurde 1938 abgerissen.

Burg Regenstein von ûsten gesehen.

41. Die Burgruine Regenstein. Nach der Werbung im Blankenburger Adreßbuch von 1920 'größte Sehenswürdigkeit des Harzes'. Die am 2. September 1918 abgestempelte Ansichtskarte zeigt die nicht mehr vorhandenen Gaststättengebäude. Die Familienmitglieder des Wirtes waren die einzigen Bewohner der im Braunschweigischen Gebiet liegenden aber zu Preußen gehörenden 'Gemeinde'. Über viele Jahrzehnte wurden hier die zahlreichen Besucher der Burguine bewirtet. Das änderte sich, als man 1944 ein Konstruktionsbüro für Unterseeboote in den Gaststättenräumen einrichtete. Am 1. Dezember des gleichen Jahres sind sämtliche Gebäude abgebrannt.

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42. Der Ziegenkopf. Das Gelände des Ziegenkopfes diente , wie der Chronist Sander berichtet, als Ziegenweide. Mit Beginn des Fremdenverkehrs entstand der Wunsch, an diesem schönen 408 m hohen Aussichtspunkt eine Gaststätte zu erbauen. Das Bild zeigt die zu Pfingsten 1845 eröffnete kleine Gaststätte, die allerdings nur im Sommer und auch dann nur sonntags und an einem Wochentag geöffnet war. Da der 'Ziegenkopf' ein beliebtes Ausflugsziel wurde, war es nach mehrmaligen Besitzerwechsel möglich, ein Hotel mit Aussichtsturm zu errichten. Die Abbildung mit dem Turm stammt aus dem Jahr 1906.

Kloster Michaelstein vom Weinberge

43. Hotel 'Waldmühle'. Die am 26. September 1897 in Blankenburg abgestempelte Ansichtskarte zeigt das alte Hotel 'Waldmühle'. 1901 wurde es neu erbaut, 'mit komfortablen Zimmern, elektrischer Beleuchtung und Ausspann für 60 Pferde'.

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Kaserne .

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44. Die Schloßkaserne. Der Bau der Kaserne begann 1860. Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man meinen, daß sie noch jetzt ihr ursprüngliches Aussehen hat. Die Aufnahme aus der Zeit um 1900 zeigt aber Merkmale, die nicht mehr vorhanden sind. Auf dem Mittelteil des Gebäudes sitzt ein gewaltiger Löwe. Mit der erhobenen Pranke hält er ein Wappenschild. Auch an den beiden Seitenteilen sind bekrönte Wappen zu erkennen. Das Gebäude diente bis 1918 als Kaserne und abermals von 1935 bis 1945. Der Löwe wurde etwa 1946 heruntergestürzt. Nach Beendigung des Krieges diente die Kaserne als Notlager für Heimatvertriebene und dann als Wohnung.

45. Bahnhof, Bahnsteig 1, um 1890. Das Empfangsgebäude des Personenbahnhofs war auf der Bahnsteigseite mit verzierten gußeisernen Arkaden versehen, die leider Anfang der dreißiger Jahre abgerissen wurden. Als auf dem Blankenburger Bahnhof die elektrische Beleuchtung in Betrieb genommen wurde , fand dieses Ereignis bei maßgebenden Einwohnern Halberstadts so großes Interesse, daß am 5. Januar 1884 ein Sonderzug eingesetzt wurde ... um die im Betriebe befindliche Beleuchtung mil elektrischen Glühlichtern in Augenschein zu nehmen. Als der Zug um 5 Uhr in den hell erleuchteten Bahnhof einlief, wurden die Insassen durch die Musik des Dammschen Musikcorps, das auf dem Perron aufgestellt war, empfangen. Die Beleuchtung besteht aus Edisonschen Glûhlichtern, von denen eine Lampe genügt, um einen großen Raum vollständig zu erhellen.

46. Die Rübelandbahn. 1884 wurde mit dem Bau der Zahnradbahn von Blankenburg nach Tanne begonnen. Es war eine Normalspurbahn, die auf 16,6 m l rn Steigung zu überwinden hatte. An diesen Steigungen wurden Zahnstangen zwischen den Schienen eingebaut, in die zwei Zahnräder der Lokomotive eingriffen. Dieses System des Schweizer Ingenieurs Roman Abt wurde unter der Leitung des Betriebsdirektors der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn Albert Schneider erstmalig zur Anwendung gebracht. Es hat sich so gut bewährt, daß nach dem Blankenburger Vorbild 78 Bahnen in aller Welt gebaut wurden. Das Foto zeigt die erste Zahnradlokomotive des Systems Roman Abt. Unter dem Namen 'Prinz AIbrecht' war sie von 1885 bis 1920 in Betrieb.

47. Albert Schneider, Herzoglich Braunschweigischer Geheimer Baurat, Er wurde 1838 als Sohn des Pfarrers in Trautenstein geboren. Von 1873 bis 1886 war er Bahndirektor in Blankenburg, bis 1892 Vorstand der Halberstadt Blankenburger Eisenbahn und ab 1893 Vorsitzender des Aufsichtsrates. Er war auch Mitbegründer des Harzklubs. 1910 starb er in Bad Harzburg. Die Albert-Schneider-Straße und ein Denkmal in der Nähe des Ziegenkopfes erinnern an diesen Pionier der interessantesten Eisenbahn Europas. Das Foto oben zeigt die Zahnstangenstrecke und das Bild rechts den Erbauer Albert Schneider.

48. Bahnhof Westend um 1900. Das hölzerne Gebäude beherbergte, wie auf den Hinweisschildern zu lesen ist, den Dienstraum, die Fahrkartenausgabe und die Warteräume. Obwohl es zu dieser Zeit bereits elektrische Beleuchtung gab, befanden sich noch neben dem Eingang eine Petroleumlampe und die Leiter für den Lampenputzer. Beachtenswert ist auch der verzierte 'Postbriefkasten' . Das Gepäck der wartenden Fahrgäste bestand aus Kiepen, Spankörben und Taschen.

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