Blankenburg in alten Ansichten

Blankenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Bauerfeind
Gemeente
:   Blankenburg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5343-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenburg in alten Ansichten'

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49. Bahnhofsvorplatz. Das Bahnhofsgebäude wurde in den Jahren 1872173 aus dem Sandstein der Ostersteinklippe erbaut. Die Aufuahrne um 1928 läßt erkennen, daß sich der Eingang in dem vorstehenden Gebäudeteil befand und eine Überdachung hatte. Der Fachwerkanbau, rechts im Bild, ist nicht mehr vorhanden. Auf dem Bahnhofsvorplatz warten zahlreiche Taxen aber auch Pferdekutschen auf die ankommenden Gäste. Schließlich hatten die größeren Hotels zu jeder Ankunft des Zuges einen Wagen am Bahnhof. Reisende mit kleinen Geldbeuteln konnten sich ihren Koffer auch mit dem Handwagen zur Unterkunft bringen lassen.

50. 'Personenkraftomnibus' 1927. Der 'Hof-Photograph' Greve, der diese Fotografie anfertigte, zeigt, daß sich die Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn nicht nur mit Schienenfahrzeugen befaßte. Die Kreisstadt Blankenburg hatte damals 12000 Einwohner. Dazu kamen noch zahlreiche 'Sommerfremde'. Da lohnte es sich schon, bestimmte Linien regelmäßig mit dem 'Omnibus' zu befahren.

51. Hochwasserkatastrophe. Am 7. Juni 1905 ging ein 'Wolkenbruch' nieder dessen Wassermassen in Blankenburg und Umgebung erhebliche Schäden anrichteten. Auf unserem Bild sieht man die Auswirkung in der Tränkestraße. Die Pflasterung wurde aufgerissen, Schutt- und Wassermassen überfluteten die Straße.

52. Mönchemühlenteich am 7. Juni 1905. Besonders großen Schaden richtete das Hochwasser im Klostergrund an. Die Wassermassen beschädigten die Gebäude der 'Waldmühle' und durchbrachen den Damm des Mönchemühlenteichs. Das Foto zeigt, daß die Fluten auch ein Stück der Mönchemühle weggerissen haben. Noch jetzt sind durch das unterschiedliche Baumaterial die damaligen Schäden an der Mönchemühle zu erkennen.

53. Kaiserjagd. In der zweiten Hälfte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts weilten die Deutschen Kaiser Wilhelm 1., Friedrich Hl. und Wilhelm H. häufig im Oktober zur Jagd in Blankenburg. Der letzte Kaiser Wilhelm H. war sechsmal als Jagdgast im Schloß. Ein Augenzeuge beschreibt dieses Ereignis aus seiner Jugendzeit folgendermaßen: Am späten Nachmittag zogen Schulen und Vereine in die tannen- und fahnengeschmückte Herzogstraße, durch die vom Bahnhof her der Zug der Fürstlichkeiten kam. Voran der Kaiser und Prinz Albrecht. Am nächsten Tag war die Jagd und schulfrei. Der kaiserliche Wagenzug kam aus dem Hirschtor heraus, wir bildeten in bunten Haufen an der Straße nach Cattenstedt ein jubelndes Spalier. Von den Feiern auf dem Schloß, dem Theater, den Empfängen haben wir nichts gemerkt und nur begeistert zugehört wenn davon erzählt wurde.

54. Kaiserjagd 1902. In der Bildmitte erkennt man Seine Majestät den Kaiser Wilhelm Il. (mit Zigarctte) bei der Besichtigung der Strecke. Die weißen Stöcke der Forstleute sind ein Symbol, daß sich jagdbares Wild im Revier befindet.

55. Der Schloßhof um 1912. Wer den Schloßhof aus heutiger Zeit kennt, dem werden bei Betrachtung des Bildes einige Veränderungen auffallen. Die über den Eingängen sowie am Turmf1ügel befindlichen metallenen Hirschköpfe wurden entfernt. Auch die Lampen mit darüber befestigter Krone sind nicht mehr vorhanden. Die Schilderhäuschen sind längst verschwunden. Die beiden Bäume rechts am Theaterf1ügel, nur einer ist sichtbar, mußten wegen Gefährdung des Mauerwerks beseitigt werden. Die auf der Abbildung erkennbare alte Pflasterung wird jetzt von einer dunklen Asphaltschicht bedeckt.

56. Schloßkapelle um 1912. Die Architektur der 1715 eingeweihten Kapelle ist erhalten geblieben, aber von der Einrichtung befindet sich nichts mehr im Schloß. Das Altarkreuz und die Leuchter sind beim Verlassen des Schlosses mitgenommen worden. Die sehr gut gearbeitete Altarrückwand mit der Kanzel wurde in der Blankenburger Georgenhofkirche eingebaut. Das Taufbecken und der Opferstock befinden sich im Museum. Der Kirchenraum diente bis Juni 1991 als Hörsaal der Fachschule für Binnenhandel.

57. Das gelbe Zimmer, etwa 1912. Die Abbildung zeigt die kostbare Einrichtung eines Zimmers im Schloß. Dieses Inventar ist zwar erhalten geblieben, aber befindet sich nicht mehr in Blankenburg. Der schöne Kronleuchter, Gemälde und Möbel wurden 1945 bei der Räumung des Schlosses auf die Marienburg bei Hildesheim transportiert.

58. Ehrenportal am 16. Mai 1914. Das Bild zeigt die Ausschmückung der unteren Herzogstraße und der Bahnhofstraße zum Einzug des Herzogpaares. Vor dem Georgenhof wurde ein riesiges Portal mit Girlanden, Krone und den Initialen des Herzogpaares EA (Ernst August) und VL (Viktoria Luise) errichtet. Dahinter erkennt man das damalige Hotel' Kaiser Wilhelm " das spätere Bahnhofshotel.

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