Blankenese in alten Ansichten Band 1

Blankenese in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Lachmund
Gemeente
:   Blankenese
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3005-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenese in alten Ansichten Band 1'

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Hotel. Restaurant u. Café. Inh. Paul Hartia. Blankenese, Fernspr. 112

39. Etwas deutlicher wird auf dieser Aufnahme von 1919 der Anfang der Blankeneser Bahnhofstraße mit dem derzeitigen Bahnhofshotel. Was auffällt, ist der große Garten der dem Haus vorgelagert ist wie auch der reiche Baumbestand. Die Bäume sind lange fort und die Erdgeschoßräume dienen heute anderen Zwecken. Hier, am Anfang der Bahnhofstraße, haben sich seit längerem so bekannte Firmen wie 'Foto Heinrich' und die Buchhandlung von Koetz niedergelassen.

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40. Geht man noch weiter in die Vergangenheit zurück, so stellen wir fest, daß die später so stattlichen Bäume noch im Werden sind. Zu dieser Zeit, gegen 1898, war das Haus bekannt als 'Scheiffe1es Conditorei und Café'. Ein zufriedener Besucher notiert auf der vorliegenden Ansichtskarte, die am 16. August 1899 befördert wurde, daß der Kuchen 'ausgezeichnet' schmeckt!

41. Es wird sicher nicht mehr viele Blankeneser geben, die sich noch auf die Ottensener Bank besinnen können. Sie befand sich in der Bahnhofstraße, unter der damaligen Nr. 34, auf dem Stück zwischen Blankeneser Landstraße und Friedrich-Legahn-Straße. Die Aufnahme wurde gegen 1912 gemacht.

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Kirche

42. Das vorliegende Bild der soeben vollendeten Blankeneser Kirche dürfte mit Sicherheit in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts entstanden sein, denn die rechte Seite der Bahnhofstraße im Hintergrund wird noch von einem Gehölz eingenommen.

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43. Ein Bliek um die Jahrhundertwende über den Lornsenplatz zum Mühlenberger Weg. Das 2. Pastorat, das sich heute rechts hinten befindet - und das aus dieser Sicht den unteren Teil der Kirche verdeckt -, fehlt noch. Die Aufnahme wurde seinerzeit vom Platz der heutigen Apotheke aus gemacht.

44. Die Bahnhofstraße um das Jahr 1910. Das Bild dokumentiert Ruhe, Beschaulichkeit und Abgeschiedenheit. Im Vordergrund dominiert die Friedenseiche mit dem Gedenkstein von 1870/71. Links daneben der Eingang zur Oesterleystraße, die damals noch als Norderstraße bekannt war. Auf den ersten Bliek scheint sich in den inzwischen verflossenen sieben Jahrzehnten nicht allzuviel verändert zu haben - doch der Eindruck täuscht.

45. Nach der nebenan gepflanzten Friedenseiche taufte der Wirt C. Auvers sein Lokal 'Restaurant zur Friedenseiche'. Er war nur einer in der langen Kette von Wirten die das gemütliche kleine Gasthaus bewirtschafteten; der letzte war der beliebte Gastronom J. Zwicknagl, der hier noch bis zum April 1920 tätig war. Das Haus wurde um 1975 durch Dachausbau und Fortnahme des Balkons baulich verändert. Ganz links im Bild, schon zur Oesterleystraße hin, finden wir seit vielen Jahren das bekannte Blumengeschäft von Rahlow. Auch die Elektro-Firma Seeburg und der Herrenausstatter Philipp sind hier anzutreffen.

46. Die Friedrichstraße (seit 1928 Friedrich-Legahn-Straße) geht von der Blankeneser Bahnhofstraße ab. Sie zeigt sich hier von der Höhe des Hauses Nr. 7 zum Lornsenplatz hin. Zu jener Zeit, um 1905, florierte noch das Delikatessengeschäft von Heinrich Peters, das auf dem Bild rechts zu erkennen ist. In dieser ruhigen Seitenstraße hat sich im Verlauf der letzten 70 Jahre kaum etwas verändert, wenn man von dem seit langem versehwundenen Garten im Vordergrund absieht.

47. Wir schreiben den 11. Juni 1911. Vor 'Meyer's Sängerheim' in der Magdalenenstraße 9 (heute Dormienstraße) starten einige Herren in den besten Jahren zu einer Kegelfahrt mit dem Kremser. Das traditionsreiche und beliebte Gasthaus hat hier ein gutes Jahrhundert gestanden. Nach einem Umbau gegen 1972 zog hier dann die Firma Carl Seemann & Söhne, vom Beerdigungs-Institut St. Anschar, ein,

Blankenese im Wintl!r

48. Die Parallelstraße zur Magdalenenstraße war die Norderstraße. Von ihr hat sich eine recht stimmungsvolle Winteraufnahme erhalten, die den ganzen Zauber einer Vorstadtstraße wiedergibt, Im Hintergrund, schon schemenhaft verdämmernd, die große Villa des berühmten Malers Carl Oesterlev. Ihm zu Ehren wurde noch zu seinen Lebzeiten die Straße in 'Oesterleystraße' umgetauft. Dieses beeindruckende Lichtbild wurde gegen Ende der neunziger Jahre gefertigt.

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