Blankenfelde in alten Ansichten Band 1

Blankenfelde in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Norbert Diering
Gemeente
:   Blankenfelde
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5378-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenfelde in alten Ansichten Band 1'

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29. Der für die Blankenfelder Gutsherrschaft als Gartenarbeiter tätige Wilhelm Luneburg wurde im Dezember 1914 zum Nachtwächter der Gemeinde bestellt. Während der Inflationszeit wurde sein Gehalt durch die Gemeindevertretung für den Monat August 1923 auf fünf Millionen Mark festgesetzt. Da auch dieses schnell gedruckte Geld bald wertlos war, erhielt er im darauffolgenden Monat September einen Zentner Roggen als Lohn. Das um 1900 aufgenommene Foto zeigt Wilhelm Luneburg im Alter von 24 Jahren.

30. Der Dorfkrug wurde um das Jahr 1830 in der damaligen ländlichen Bauweise erbaut. Das Walmdach bildete gleichsam den einzigen architektonischen Schmuck. Um 1900 wurde der Bau eines großen anstoßenden Saales notwendig, da der Gasthof immer öfter für Vereinsveranstaltungen genutzt wurde. Einstmals wurde der Krug schlicht als Gasthof bezeichnet. Später hieß er nach dem Blankenfelder Männergesangverein 'Zur deutschen Eiche'. Kurz nach der Jahrhundertwende prangte dann der Name 'Zum Reichsgrafen' über dem Eingang. Der Gastwirt Paul Kuke wählte diesen Namen, da der Reichsgraf von Wartensieben gern mit seinen Jagdgesellschaften im Dorfkrug Einkehr hielt.

31. Im Jahre 1912 wurde der Dorfkrug urngebaut. Dabei wurde das Gebäude aufgestockt und durch Anbauten ergänzt. Da Alexander von Wartensieben inzwischen verstorben war und der Berliner Verein der Sauerländer seit Jahrzehnten im Blankenfelder Krug sein Herbstfest feierte , kam es zu einer abermaligen Umbenennung. Ende der zwanziger Jahre konnte man unter dem Westfalenwappen den Schriftzug 'Zum Sauerländischen Hof lesen.

32. Hinter dem Dorfkrug legte Paul Kuke einen hübschen Garten mit der sogenannten Amselburg an. In dem Garten konnten sich die vor allem aus dem nahen Berlin angereisten Gäste erholen oder in einer durch den Gastwirt bereitgestellten Kaffeeküche den mitgebrachten Kaffee zubereiten. Die Amselburg war eine aus Feldsteinen errichtete Anhöhe, auf der ein bis zwei Gästetische Platz fanden. Neben weiteren aus Feldsteinen gestalteten Arrangements befand sich in dem Garten auch ein künstlicher Springbrunnen.

33. Eine seit vielen Generationen in Blankenfelde ansässige Familie war die des Bauern Krüger. Die Aufnahme zeigt das in der Dorfstraße 3 gelegene Wohnhaus der Familie um 1900. Mit dem ganz links sichtbaren Marktwagen ließ Wil helm Krüger (zweiter von links) Kartoffeln, Mohrrüben und anderes Erntegut auf den Markt nach Berlin fahren. Bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts gehörte der unmittelbar benachbarte Dorfkrug zum Krügerschen Grundstück und wurde durch deren Besitzer bewirtschaftet.

34. Nach einem Bericht des Schulzen Krüger vom Juni 1874 an den Amtsvorsteher muß sich das alte Pfarrhaus zu diesem Zeitpunkt in einem desolaten Zustand befunden haben. Kurze Zeit später beschloß der damalige Kirchenpatron Ludwig von Schaeffer-Voit, auf dem alten Pfarrgrundstück einen Neubau zu errichten. Das daraufhin durch Kreisbaumeister Wendt erarbeitete Projekt wurde im Oktober 1875 durch die Königliche Regierung in Potsdam bestätigt. Pfarrer Karl Friedrich Wildelau. der während der Bauarbeiten bei dem Büdner Ziedrich Logis bezogen hatte, konnte sein neues Pfarrhaus Anfang Juli 1877 beziehen.

35. August Zinkernagel war von 1908 bis 1933 als Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Blankenfelde tätig. Der aus dem thüringischen Ebeleben gebürtige Zinkernagel war auf vielfältige Weise am geistigen Leben in Blankenfelde im ersten Drittel dieses Jahrhunderts beteiligt. Neben seiner kirchlichen Tätigkeit beschäftigte er sich vorzugsweise mil der Kartierung von seltenen Pflanzen aus der Blankenfelder Umgebung sowie mit seinen geologischen Forschungen. Im Jahre 1927 übernahm er den Aufbau der geologischen Sammlung für das Museum des Teltow.

36. Um das Jahr 1840 zog der Schlächtermeister Traugott Finke aus dem sächsischen Riesa nach Blankenfelde und erbaute hier in der Dorfstraße ein Wohnhaus sowie eine Schlächterei. Das Foto zeigt seinen Enkel, den Schlächtermeister Alfred Finke, etwa 60 Jahre später in der Eingangstür des Ladens der Schlächterei.

37. Einen hübschen Anblick boten die Kinder des Schlächtermeisters Alfred Finke im Jahre 1914. Von links sind zu sehen: Johanna, Elisabeth (die spätere Gattin des Bäckermeisters Alfred Wolfermann) und Kurt. Kurt Finke übernahm den väterlichen Betrieb im Jahre 1951 und leitete ihn bis 1975.

Jahr's Frisir Salon

38. Am Ende des Dorfangers befand sich In der Dorfstraße 17 der Frisier-Salon von Hugo Jahr.

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