Blankenfelde in alten Ansichten Band 1

Blankenfelde in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Norbert Diering
Gemeente
:   Blankenfelde
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5378-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenfelde in alten Ansichten Band 1'

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59. Diese Aufnahme von der Blankenfelder Turnerschaft entstand in den zwanziger Jahren. Da es damals in Blankenfelde noch keine Turnhalle gab, fanden die Turnveranstaltungen im Freien auf den Höfen der Gaststätten von Kuke und Schröder statt.

60. Die Freiwillige Feuerwehr gründete sich in Blankenfelde als eine der letzten des Kreises Teltow irn Mai 1924.

61. Zu den Initiatoren für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr gehörte Wilhelm Grunwald, der erst 1923 nach Blankenfelde gezogen war. Nachdem er sich die notwendige Ausbildung verschafft hatte, leitete Grunwald die Wehr über viele Jahre als Brandmeister. Unter seiner Leitung kam die erste Motorspritze zum Einsatz. Grunwald organisierte als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr zweimal im Jahr Feuerwehrbälle, die abwechselnd in den Gastwirtschaften von Kuke und Schröder stattfanden.

62. Das Adreßbuch des Kreises Teltow von 1927 weist in der damals noch vollständig zu Blankenfelde gehörenden Blankenfelder Chaussee (dem heutigen Berliner Damm) die Gärtnereibetriebe von August Butenschön, Otto Reisewitz, Alfred Striezel, Hans WetzeI und Ernst Winter aus. Die Betriebe siedelten sich in diesem nördlichsten Teil der Gemeinde nach 1900 an. Die erste Gärtnerei wurde durch Ernst Winter betrieben. der sein Haus 1911 erbaute. Auf dem 1925 entstandenen Foto ist Ernst Winter als dritter von links zu sehen.

63. Otto Reisewitz erwarb sein Grundstück im Jahre 1913 und legte wenig später einen Gärtnereibetrieb an. Das kurz naeh Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1926 aufgenommene Foto zeigt im Vordergrund Otto Reisewitz und seine Frau Minna (sitzend).

64. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen versuchten immer mehr Berliner, der großstädtischen Enge zu entfliehen. Sie interessierten sich für den Erwerb eines Häuschens mit Garten im grünen Umland der Metropole. So erwarb Ende der zwanziger Jahre auch Harry Berg von der Süd-Berlin Boden-AG eine im Block 36 der damaligen Straße 8 in Blankenfelde gelegene Parzelle. Auf dem 829 Quadratmeter großen Grundstück legte er zuerst einen Schrebergarten an. Danach erfolgte der Bau der Wohnlaube. Den Sommer des Jahres 1931 konnte Familie Berg bereits auf einem stattlich hergerichteten Grundstück verbringen.

65. Da Blankenfelde mit seinen nördlichen Ausläufern nur wenig mehr als zwei Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt lag, bildete der Ort ein nahezu ideales Gebiet für die Anlage einer Stadtrandsiedlung. Dies hatte auch die Gemeinnützige Aktiengesellschaft für AngestelltenHeimstatten (Gagfah) erkannt, die auf einem größeren Komplex Bauland zwischen 1934 und 1939 in Blankenfelde 314 Doppel-, 60 Einzel- und 6 zweigeschossige Einliegerhäuser errichtete. Zu den ersten fertiggestellten Häusern gehörten jene im Kiefernweg.

66. Bereits im Sommer des Jahres 1935 waren einige der durch die Gagfah roh planiert übergebenen Gärten von den neuen Besitzern schmuck hergerichter.

67. Die inmitten der Gagfah-Siedlung gelegene Märkische Promenade wurde als ein in west-östlicher Richtung verlaufender Grünstreifen angelegt und zum Teil beidseitig mit Rosen bepflanzt.

68. Mit dem Bau der in der heutigen Heinrich-Heine-Straße gelegenen Häuser begann die Gagfah imlahre 1936.

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