Blankenfelde in alten Ansichten Band 2

Blankenfelde in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Norbert Diering
Gemeente
:   Blankenfelde
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5827-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenfelde in alten Ansichten Band 2'

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9. Nach 25jähriger Tätigkeit als Pfarrer der evangelischen Gemeinde trat August Zinkernagel zum 1. Oktober 1933 in den Ruhestand. Mit einem Festgottesdienst anläßlich des Erntedankfestes verabschiedete er sich von seiner Gemeinde. Wohl aus seiner Feder stammt die in den Jahren 1937/38 niedergeschriebene und bisher unveröffentlichte 'Chronik der Gemeinde Blankenfelde' . August Zinkernagel verstarb im Alter von 76 Jahren im Januar 1944 in Crimmitschau. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Giesendorfer Friedhof in Berlin-Lichtertelde. Das Foto entstand vermutlich anläßlich der Verabschiedung von Pfarrer Zinkernagel aus dem kirchlichen Dienst.

10. Über viele Jahrhunderte blieb das Blankenfelder Gutshaus ein recht bescheidenes Herrenhaus. Erst 1824 nahm Graf Eduard von Haeseler größere Veränderungen an dem Gebäude vor. Ferner errichtete er ein Verwalterhaus, eine erste Brennerei, ein Wirtschaftsgebäude , einen Marstall und einen Ochsenstall. Darnit war der Platz vor dem Gutshaus weitgebend bebaut. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts ließ Ludwig von Schaeffer-Voit das Gebäude in dem damals üblichen historisierenden Stil schloßartig umbauen und dabei beträchtlich erweitern. Das Treppenhaus und die Türen aus dem 18. Jahrhundert blieben erhalten. Das Foto wurde in den zwanziger Jahren aufgenommen.

11. Auf der von A. Goedecke im Jahre 1914 angefertigten Federzeichnung sind links der Eingang zum Schloßpark sowie der im 18. Jahrhundert erbaute Taubenturm abgebildet.

12. Louis Schaefer aus Halberstadt gehörte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den erfolgreichsten Geschäftsleuten Berlins. Er gründete 1854 die illustrierte Damen-Zeitung 'Der Bazar', die rnit zehn fremdsprachigen Ausgaben zur meist gelesenen Modezeitschrift jener Zeit zwischen Paris und St. Petersburg werden sollte. Noch mehr verdierite Schaefer jedoch rnit umfangreichen Grundstücksspekulationen in den westlichen Vororten Berlins. Sein beträchtliches Vermögen gestattete es ihm - nunmehr als Geheimer Kommerzienrat Ludwig von Schaeffer- Voit -, 1873 das Blankenfelder Gut zu erwerben. Schaeffer- Voit verstarb 1887 im Alter von 68 Jahren. Die von Ludwig Cauer geschaffene Marmorbüste des Verlegers steht im Park Ruhwald in Berlin.

13. Eine Bilderwand im Blankenfelder Schloß. Das mittlere Bild in der oberen Reihe enthält ein Porträt von Margarethe von Schaeffer-Voit, der Frau des Verlegers. Darunter ist ihre Tochter Klara als junges Madehen zu sehen. Klara Henriette Jeannette von Schaeffer-Voit heiratete im Jahre 1875 im Alter von 19 Jahren den Grafen Friedrich zu Eulenburg. Dadurch wurde sie eine Schwägerin des Fürsten Philipp zu Eulenburg und Hertefeld, eines Freundes von Kaiser Wilhelm Il. Nach ihrer Scheidung ehelichte sie 1898 den Reichsgrafen Alexander van Wartensieben.

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'/' ~7 ,c/ t'r-. I 14. Auf dieser Lithographie fällt besonders das Wappen der Grafen von WartensIeben auf. Das gespaltene Schildeshaupt des Wappens zeigt rechts in Gold den halben Reichs- und links in Silber den halben Preußischen Adler. Als Schildhalter fungieren zwei Ritter. Der rechte hält einen schwarzen Speer, der linke einen goldbeschlagenen schwarzen Marschallstab. - Gern kehrte Graf Wartensieben im Dorfkrug ein. Deshalb verwundert es nicht, daß er dem Krugwirt eines Tages den Vorschlag unterbreitete, den Gasthof nach der Hauptfigur seines gräflichen Wappenschildes 'Zum Roten Wolf' zu benennen. Dies wollte dem Wirt aber doch nicht gefallen und so wählte er den Namen 'Zum Reichsgrafen'.

15. Alexander Graf von WartensIeben als Königlich PreuBischerGeneral der Kavallerie à la suite des Westfälischen Dragoner-Regimerits Nr. 7. Diesem Regiment hatte der Graf vom August 1885 bis zum März 1890 zunächst als Major und später als Oberst vorgestanden. Im Jahre 1890 übernahm er das Kommando der 36. Kavallerie-Brigade in Danzig und 1895 ein Kommando in der Garde-Kavallerie-Division. In diese Zeit fiel auch seine Beförderung zum Generalleutnant. Am 10. Juni 1899 erhielt der Graf durch : Allergnädigste Kabinettsordrc' den erbetenen Abschied.

16. Ein Teil der Hinterfront des Schlosses vom Schloßpark aus gesehen.

17. Elisabeth Kaplick, die jüngste Tochter des darnaligen Gutsinspektors Albert Kaplick, an einem seitlichen Treppenaufgang des Schlosses. Das Foto wurde 1916 aufgenommen.

18. Dieses Foto wie auch die folgenden Bilder zeigen einige der Innenräume des Schlosses. Die Wände vieler Räume waren mit kostbaren Seidentapeten geschmückt. Die Aufnahmen entstanden in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre.

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