Blankenfelde in alten Ansichten Band 2

Blankenfelde in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Norbert Diering
Gemeente
:   Blankenfelde
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5827-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenfelde in alten Ansichten Band 2'

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19. Klara von Wartensleben neben einem der ersten Radioapparate. Der Einzug moderner Technik in das Schloß konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Gräfin während der Inflationszeit den größten Teil ihres einst ererbten Vermögens verloren hatte. Die mittlerweile etwa 70 Jahre alte Dame konnte sich nur schwer an die nach dem Ersten Weltkrieg doch sehr geänderten Zeiten gewöhnen. Das herrschaftliche Leben in Blankenfelde neigte sich seinem Ende entgegen.

20. Zu verschiedenen Anlässen verschenkte Klara von Wartensieben Fotos vom Schloß an ihre Bediensteten oder deren Angehörige. So können wir auf der Rückseite dieser an die Frau ihres Obergärtners gerichteten Karte lesen: Liebe Frau Brohsin. Vielen Dankfür Ihre freundlichen Ostergrüße. Ihre Gráfin Wartensleben. 20.4.27. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gräfin das Gut bereits an Kar! von Carstenn-Lichterfelde verkauft. Als Mieterin blieb sie noch für einige Jahre im Schloß wohnen.

21. Die Offiziersporträts an den Zimmerwänden zeigen zwei Brüder der Gräfin, die bereits in jungen Jahren auf den Schlachtfeldern des preußischen Krieges gegen Österreich bzw. des deutsch-französischen Krieges gefallen sind.

22. Der Schloßpark im Jahre 1919. Nach dem Anfang der dreißiger Jahre erfolgten Umzug der Gräfin von WartensIeben nach Berlin wurde die schöne Parkanlage nur noch kurze Zeit gepflegt. Bereits Mitte der dreißiger Jahre verkam der Rasen zur Wiese; die Parkwege waren kaum mehr zu erkennen. Erhalten blieb lediglich der schöne alte Baumbestand.

23. Elisabeth Kaplick im Mai 1914 im Schloßpark.

24. Südlich des Brennereigebäudes befand sich der Gutsstall. Über den 1930 erfolgten Abriß des Gebäudes berichtet die Blankenfelder Schulchronik: Durch den Abriss der großen Gutsscheune und des Gutsstalles sind unschöne alte Gebáude an der Straße verschwunden. Frei ist der Bliek zu dem schönen Gutshaus hin, in dem die ehemalige Gutsbesitzerin, die Grafin von Wartensleben, als geduldete Mieterin wohnt. Die in der Schulchronik beschriebene Ansicht zeigt Abbildung 54.

25. Östlich vom Gutsstall stand ein offener Schuppen, in welchern - wie hier im Jahre 1916- Heu und Stroh gelagert wurden.

26. Gutsinspektor Albert Kaplick auf einem um 1916 aufgenommenen Foto.

27. Im Zossener Damm befand sich ein Nebeneingang zum Schloßhof. Von hier aus gelangte man zum Inspektorhaus und nach wenigen Schritten zum Schloßportal. Der Bliek geradeaus geht über das Ackerland des Gutes in Richtung Dahlewitz.

28. Tagelöhnerkaten wie diese gab es auch in Blankenfelde. In solchen Katen wohnten Gutsarbeiterfamilien oder auch Saisonarbeiter, wie beispielsweise die jedes Jahr zur Erntezeit auf den Blankenfelder Gutsländereien beschäftigten polnischen Schnitter. Auf dem Foto von 1928 ist als vierte von links Hildegard Ast abgebildet.

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