Blankenfelde in alten Ansichten Band 2

Blankenfelde in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Norbert Diering
Gemeente
:   Blankenfelde
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5827-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blankenfelde in alten Ansichten Band 2'

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Blankentelde (Kreis Teltow) ahlewl

29. Erst seit den Jahren 1906/07 wurden Ansichtskarten mit geteilter Rückseite international anerkannt. Dabei diente der rechte Teil zur Aufnahme von Anschrift und Briefmarke , der linke verblieb für den Text. Auf der Vorderseite erschienen nur noch die Abbildungen, die durch keine Schrift mehr beeinträchtigt wurden. Diese Karte enthält eine schöne Ansicht vom mittleren Teil des Dorfangers mit Schule und Kriegerdenkmal. Bereits im vorigen Jahrhundert fanden hier Kinderfeste statt. So berichtet die Chronik von einern in September 1892 durchgeführten Kinderfest mit Kaffee und Kuchen, Verlosungen, Gedichten und einer Rede des Kantors Ulrich. Am Abend schloß sich ein Fackelzug zum Schloß an.

(Kreis

30. Die Lehrer-, Organisten- und KüstersteIle zu Blankenlelde wurde im Mai 1899 dem Lehrer Friedrich Peltz übertragen. Nach dessen Versetzung wirkte vom 1. Oktober 1903 Charles Duprè für drei Monate als Lehrer im Ort. Mit Beginn des Jahres 1904 wurde die Stelle dann mit dem Lehrer Otto Schultz aus Alt- Beelitz besetzt. Eine Anstellung als zweiter Lchrer erhielt zum 1. April 1905 der Schulamts-Kandidat Georg Krajewski aus Groß-Lichterfelde. An der dreiklassigen evangelischen Volksschule waren im Mai 1911 insgesarrit 103 Kinder eingeschult. In dem Schulgebäude befand sich zu dieser Zeit auch die Blankenfelder Postagentur , deren nebenamtliche Verwaltung einem der Lehrer eigens durch die Königliche Regierung genehmigt werden mußte.

31. Ein Schul foto vom August 1935. Es zeigt Schülerinnen und Schüler mehrerer Jahrgänge aus der längst zu klein gewordenen Dorfschule zusammen rnit ihrem Lehrer Georg Krajewski. Im Hintergrund des auf dem Dorfanger aufgenommenen Fotos sind die Schlächterei Finke und das Kriegerdenkmal zu erkennen.

32. Dieses Klassenfoto entstand im Jahre 1937 vor der neuen Schule in der heutigen Karl-Liebknecht -Straße. Rechts steht Hauptlehrer Rudolf Reinhardt. der zum 1. Oktober 1937 einer Berufung als Rektor nach Potsdam folgte. Sein Nachfolger als Schulleiter in Blankenfelde wurde der zunächst kommissarisch eingestellte Hauptlehrer Walter Damm aus Großziethen.

33. Ein Teil der Lehrerschaft und Angestellten vor der neuen Schule. Von links nach rechts: Schulmeister Otto Kloxin, Rektor Walter Damm, die Lehrerinnen Frau Düring, Dorothea Grarnsch, Ilse Heydecke sowie die Lehrer Georg Krajewski und Karl Schwarz. Infolge der rnit dem Ausbau der Siedlung sprunghaft angestiegenen Schülerzahlen war die HauptlehrersteIle zum I. August 1938 in eine Rektorstelle umgewandelt und Hauptlehrer Damm zum Rektor ernannt worden.

34. In dem im Jahre 1900 auf Veranlassung des Grafen von Wartensieben gebauten Forsthaus wohnten 1931 der Gutsförster Leopold Klinck und einige Gutsarbeiterfamilien. Über viele Jahrhunderte fand das Dorf an dieser Stelle seinen Abschluß. Im Süden endete der Ort einst mit dem Hirtenhaus (später Stellmacherei Böhm) auf der Ostseite und rnit dem Driftwege (der heutigen Triftstraße) auf der Westseite. Im Norden schloß das Dorf mit dem Gasthof 'Zum weissen Schwan' ab. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Blankenfelde zunächst um einen aus mehreren Büdnerhäusern bestehenden Kietz nördlich der alten Ortslage erweitert. Diesern folgte später südlich des Dorfes ein weiterer Kietz.

35. Der Dorfkrug war stets ein beliebter Treffpunkt für die Einwohner, aber auch ein gern besuchtes Ausf1ugslokal. Zudem nutzten der Männergesangverein und der Kriegerverein den Gasthof als Vereinslokal. Das Foto vom Gastraum wurde etwa 1938 aufgenommen. Als zweiter von links ist Förster Klinck abgebildet. Ihm gegenüber sitzt Frau Stüwe , die Tochter des Krugwirtes Paul Kuke.

36. Der Dorfkrug und der Gartenbereich des Gasthauses im Jahre 1910.

37. Nach inzwischen erfolgten Umbauten war 1935 aus dem Dorfkrug ein stattliches Gebäude geworden.

38. Einen Dorfpfuhl oder Dorfteich bcsaßen zumeist jene Dörfer, die nicht an einem größeren Bach oder Fluß lagen. Die auf dem Blankenfelder Dorfteich ausgesetzten Schwäne wurden jeden Tag gegen Mittag durch den Gerneindearbeiter Wil helm Finkel gefüttert. Die Aufnahme entstand in den drcißiger Jahren.

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