Bleicherode in alten Ansichten

Bleicherode in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Tüngerthal
Gemeente
:   Bleicherode
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5382-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bleicherode in alten Ansichten'

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9. Dieses Bild zeigt die Bleicheröder Wehr vor dem Spritzenhaus in der Hauptstraße 'Apels Hof' mit einer ausziehbaren Leiter. Später wandelte sich die Pflichtfeuerwehr in eine Freiwillige Wehr um, die eine Stärke von 60 Mann hatte.

10. In Bleicherode waren 1880 noch rund 500 Hausweber beschäftigt. Mit der fortschreitenden Mechanisierung ging die Hausweberei ein. Die Fotografie 1898 zeigt den letzten Handweber. Eduard Hebestreit. in der Weberei Karl Schmidt. In der Stadt waren 1906 zwei mechanische Manufakturen vorhanden - Wilhelm Bender und Schein & Co. Den Todesstoß erhielt die Bleicheröder Hausweberei bereits um die lahrhundertwende. Hierfür gab es zwei Ursachen. Die vollendete Mechanisierung in den hiesigen Webereien war die eine , die Niederbringung der Felsenschächte des entstandenen Kaliwerkes die andere. Die Löhne lagen hier weitaus höher als der Verdienst eines Hauswebers.

11. Der Holzborn in der Angerbergstraße speiste den Wallgraben an der Stadtmauer entlang (Gartenstraße-Bahnhofstraße) als 'Hohler Graben'. Er mündete 1904 an der abgebrochenen Lohmühle in der Bahnhofstraße (Bürgerhof). In einem Gedicht von der Heimatdichterin Anna Billich Gruß an Bleicherode wird der Holzborn erwähnt.

Heimaterde, heißgeliebte! Froher Kindheit Paradies! Deine waldumgrenzten Höhen, die auf traute Täler sehen, tausend, tausendmal ich grûß. Heimatflur, so reich und sonnig! Vor dem treusten Kreis bestellt.

Deines Ährenmeeres Rauschen, Deinem Lerchenlied zu lauschen, ist mir reinstes Glück der Welt. Heimatquell, wer dein gekostet, sehnt sich stets nach dir zurück Holzbornzauber bleibt bestehen. Der gebannte kann nur sehen

in der Heimatschoß sein Glück. Heimatort, mein Bleicherode Vaterstadt im schönsten Tal! Deiner Kirchenglocken klingen Deiner treuen Menschen singen grüß ich, grûß ich tausendmal.

12. Diese Aufnahme zeigt einen Bliek in die Angerbergstraße um 1910. Bemerkenswert ist, daß sich in diesem Bereich des Städtchens eine Eibe befindet, die nach ihrem Wuchs mehrere hunderte Jahre alt ist.

13.114. Nachdem im Jahre 1888 im Raum Bleicherode durch Oberbergrat Pinno vom preußischen Oberbc.gamt Halle ein Kalilager nachgewiesen werden konnte , beschloß der preußische Fiskus 1890 den Bau eines königlichen Salzbergwerkes. Unter Aufsicht des Bergrates Uthemann erfolgte am 1. August 1889

Vorn Schacht-Taufenfe t Bleischerode.

der erste Spatenstich zum Abteufen des Schachtes I Bleicherode. Im Herbst 1902 konnten der Betrieb und der Absatz bereits aufgenommen werden. Das Foto zeigt die gesamte Belegschaft während der offiziellen Einweihung am 3. September 1903.

15. Eine typisch historische Ansicht ist das Ensemble 'Am Bache' gegenüber der evangelischen Kirche St. Marien. Diese alte Fotografie zeigt das charakteristische kleinstädtische Milieu. Bemerkenswert ist, daß vor der Häuserreihe in diesem Bereich der Bleichbach noch offen vorbeiplätscherte. Das dritte Haus von links ist das Wohnhaus des Heimatdichters und Ehrenbürgers von Bleicherode Heinrich Wilhelm Daniel. Auch dieses denkmalpflegerische wichtige Ensemble konnte man angeblich zu DDR-Zeiten vor dem Verfall nicht retten.

16.117. Im Zug der fortschreitenden Industrialisierung durch die Kali- und Textilindustrie war der weitere Ausbau des Verkehrsnetzes, vor allem der Schicnenwege, eine objektive Notwendigkeit. Der Magistrat sowie die Geschäftswelt des Ackerbürgerstädtchens waren an einer Nebenstrecke von Bleicherode-Ost

nach Bleicherode-Stadt bis Herzberg interessiert. Die Einweihung des Bahnhofes 'Bleicherode Stadt' erfolgte 1908 (Bild 17). Die gesamte Strecke Bleicherode-Herzberg konnte am 31. Oktober 1911 fertiggestellt werden. Bild 16 zeigt eine Ansicht des städtischen Bahnhofes 1908.

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18.119. Die Architektur bzw. die Fassaden der Mittelstadt sind geprägt vom kaufmännischen Fleiß des 19. und 20. Jahrhunderts. Fastjedes Haus in dieser Straße verbirgt hinter seinern Putz bzw. der Verschieferung ein schönes Fachwerk. Links im Bild ist das Kriegerdenkmal 'Gerrnania' zu sehen, das anläßlich der Gefallenen der Kriege von 1866 und 1870171 an der Westseite der Kirche 1875 eingeweiht wurde. Hin-

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