Bleicherode in alten Ansichten

Bleicherode in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Tüngerthal
Gemeente
:   Bleicherode
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5382-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bleicherode in alten Ansichten'

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ter dem Denkmal erblickt man ein stilgerechtes Patrizierhaus. Den Bleicherödern ist es noch als Trautvettersches Wohnhaus in der Hauptstraße 49 bekannt. Als 'Preußischer Hof' war es seit 1806 im Besitz der Familie Heinrich Merx. Seit 1852 war es Gasthaus zur Weintraube. Leider wurde auch dieses Haus zu DDR-Zeiten abgerissen.

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20./21. Dieser schöne Mauerwerksbau am Schiller-Platz war viele Jahre Sitz der königlichen Berginspektion Bleicherode (Bild 20). Der Bau ist eingebettet in ein begrenztes Ensemble der Industriearchitektur des Kalibergbaus, dessen wesentlicher Bestandteil das ehemalige Wohnhaus des ersten Werkdi-

rektors. Bergrat Anton Uthemann, war (rechts neben der Berginspektion). Gcgenüber der königlichen Berginspektion befand sich das Hotel Burgerhof (im Bild 21).

22. Diese Aufnahme zeigt ein Klassenfoto der Mittelschulklasse aus dem Jahre 1929. Von links nach rechts, erste Reihe unten: Lehrer: Nehrdich; Eckebrecht; Rektor Riechling; Dr. Schucht; Johannes Otto; Spangenberg. Zweite Reihe: Gisela Steudemann; Ruth Heinemann; Imrg. Pätzold; A. Meyberg; 't; Hilde Pein (Mock); Grete Macke (Frey); Hanna Dietrich; Liselotte Andreas; Lore Strobel (John); Lucia Sieekel (Köhn); Grete Dietrich. Dritte Reihe: Fritz Kertzer; Wolfgang Schucht; Otto Stark; Gerh. Müller; Hans Kar!; Kurt Arndt; Hans Klein; Gerh. Lips: Robert Kiel; Otto Joachim; Waldemar Sommer; Georg Brockr; Arno Leopold; ?; Erich Weiß. Vierte Reihe: Willi Goldhorn; Werner Bechstein; ?; E. Keilholz; Karl Stolze; Hans Bringmann und Eduard Winsel.

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23. Im lahre 1898 wurde die Försterei am neuen Teich erbaut. Das Bauland stellte der Revierförster Kar! GenzeI kostenlos zur Verfügung. Die Kastanie auf dem Foto wurde durch einen Sturm in der Nacht vom 18. zum 19. Oktober 1932 so stark beschädigt, daß sie daraufhin gefällt werden mußte.

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24. Die Waldgaststätte 'Japan' entstand aus einem Berggartengrundstück des Manufakturherren Wilhelm Müller , der 1791 in seinem Gartenhaus eine Raststätte einrichtete. Als Wirt setzte er seinen Webmeister Friedrich Krumbein ein, der am 23. August 1791 die Konzession für den Bierausschank erhielt. Im Jahre 1832 schloß sich ein geräumiger Kaffeegarten mit einer Terrasse an. Der in den dreißiger Jahren errichtete Saal erhielt 1835 eine sehr wertvolle Tapete, die seit 1930 unter Denkmalschutz steht.

25. Das Färbereigewerbe war eng rnit der Textilproduktion in der Stadt verbunden und hatte im 18. Jahrhundert einen beträchtlichen Entwicklungsstand erreicht. Als sich die chemische Färberei in der Mittc des 19. Jahrhunderts cntwickeltc, richtete als erster Samuel Bey th in der Mittelstadt am Bache (Hauptstraße 97) seine Färberei ein. Ihm folgte der vom Eichsfeld kommende Färbermeister Jung, der die Schönfärberei von Marschall übernahm, die in unrnittelbarer Nähe unterhalb der Beythschen Färberei lag.

26.127. Der älteste Stadtteil mit seinen zahlreichen Gassen und Straßen ist die Oberstadt. Hier kann man noch anhand historischer Fotografien den Hauch der mittelalterlichen Kleinstadt erkennen. Die Chronisten sind sich dahingehend einig, daß die obere Hauptstraße als Wiege der Stadtentwicklung bezeichnet

Hauptstrasse, Oberstadt

werden kann. Bild Nr. 27 zeigt eine Aufnahme der Oberstadt um 1890. Bild Nr. 26 zeigt eine Aufnahme der Oberstadt urn 1920.

28. Das Ackerstädtchen Bleicherode verfügt über einen gut erhaltenen Altstadtkern, dessen Gebäudebestand durch das für diese Region typische Fachwerkhaus geprägt ist. Die Hauptgeschäftsstraße mit der St.-Marien-Kirche sowie dem Rathaus bildeten das Zentrum der Kleinstadt. Diese vier klassischen Stadtbilder auf dem Foto waren auch in den zwanziger Jahren reizvolle Motive der Fotografen.

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