Bleicherode in alten Ansichten

Bleicherode in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Tüngerthal
Gemeente
:   Bleicherode
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5382-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bleicherode in alten Ansichten'

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29.130. In der Stadt gab es um 1840 bereits 21 Leinenbleichen im Bleichtal. Der Bleichbach und eigene Quellen lieferten das Wasser. Jährlich wurden 20-25 000 Schock Leinwand oder Drell gebleicht. Es waren sogenannte StrangbJeichen. Die älteste Bleiche gehörte den Brüdern Heise , deren letztes Bleicherhäuschen 1954 abgebrochen wurde. Die bekarmtesten Bleicher waren: Heinrich Heise, Karl Heise, Eduard Reuschel, Wilhelm Wittig, Kar! Wöbel, Fritz Nieft, Hermann Reuschel, Albert Kilian, Julius Weber und

Wilhelm Reinhold . Die Bleichen wurden endgültig in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts stillgelegt. Diese typische Ansicht des Leinenbleichens führte dazu, daß der Bäckermeister Heinrich Wilhelm Daniel Ende des 19. Jahrhunderts nachfolgendes Heimatlied schuf: Du Stätte meiner Heimat im hellen Sonnenglanze, liegst du wie eine Perle im frischen Gartenkranze. Ein Waldtal reich an Frieden nahm dich in deinen Schoß, [ûrwahr, dir ward beschieden ein schönes Erdenlos.

31. Die Bleicheröder Berge bestehen aus Muschelkalkablagerungen auf Buntsandstein. Die kleine Parallelseite im Osten des trapezförmigen Plateaus mißt 2 km. die große im Westen 4.5 km. Die absolute Höhe beträgt 460 m. Die Aufforstung und Erschließung für den Fremdenverkehr erfolgte in den Jahren von 1850 bis 1914 sowie die forstwirtschaftliche Bearbeitung nach dem Plentersystem durch Oberförster Genzel. Eine seltene Flora. so zum Beispiel die niederen Orchideenarten sowie auch ein hoher Eibenbestand zeichnen den Bleicheröder Wald als selbständiges Ökosystem aus.

32. Das Bild zeigt den vom Kaufmann Albert Amman im Jahre 1890 gegründeten Radfahrverein 'Pfeil'. Amman richtete in der Gartenstraße eine Übungsbahn für Radfahrer ein. Hier konnte man auch das Radfahren erlernen. Das Foto zeigt die Radbahn in der Gartenstraße im Jahre 1898. An dieser Stelle steht heute das Gymnasium der Stadt Bleicherode.

33.134. Die Aufnahmen zeigen das am Rande der Bleicheröder Berge gelegene Waldschlößchen. Als die Brauerei Reinhold & Co. in Konkurs ging, übernahm ihr ehemaliger Braumeister, Max Engelmann, die Gaststätte. Er errichtete eine geschützte Veranda, eine Sitzterrasse und einen unter schattigen Linden liegenden Kaffeegarten mit einem Musikpavillon. Ein kleiner, gemütlicher Saal erlebte hier

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um die lahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg so manches Vereinsvergnügen Bleicheröder Bürger. Im Sommer unterhielt Musikdirektor Gustav Kliebisch mit seinen Musikschülern und die Stadtkapelle unter Hermann Wolter die vielen Gäste mit Walzern, Potpourris und lustigen Weisen.

35. Die Häuser der Walkenriedstraße 5, 6 und 9 gehörten zum Walkenrieder Hof. Davon beherbergte die Nr. 6 die 'Mönchsklause'. Die Nr. 5 gehörte zur Freudschen Mühle , deren Eingangsbalken die Inschrift l.F.W. 1828 tragen. In der Walkenriedstraße befindet sich außerdem der älteste Brunnen der Stadt , das Börnchen. Seinen Zufluß erhält er vom Fuße des Windoldskopfes und aus dem Bleichtal. Er versiegt weder im Winter noch im Sommer.

36. Die jetzige Weberstraße war früher eine Gasse. Sie ist sehr schrnal, rechts und links stehen reizvolle kleine Fachwerkhäuschen. Um 1730 befand sich in der Webergasse die Mägdleinschule.

37. Als jüngster Stadtreil ist die Bahnhofstraße geprägt vom Baustil des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Bahnhofstraße gehört zur Unterstadt Bleicherodes, Das bedeutendste Gebäude dieser Straße war und ist der Bürgerhof.

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38. Der Bürgerhof ist 1904 als Hotel 'Zur Sonne von Eduard Werkmeister erbaut worden. Beim Bau wurde die dort stehende Lohmühle abgerissen. Nach 1918 hieß dieses Haus 'Bürgerhof . Den Ausschank besaßen mehrere Wirte.

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