Bleicherode in alten Ansichten

Bleicherode in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Tüngerthal
Gemeente
:   Bleicherode
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5382-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bleicherode in alten Ansichten'

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59. Am 3. Oktober 1930 wurde der Durchbruch Kirchstraße und der Sparkassenneubau projektiert. Die 'PREUSSAG' wurde für die Verzinsung von 10000 Reichsmark verpflichtet. Der bürgerliche Block in der Stadtverordnetenversammlung unter Führung von Rechtsanwalt Schmidt sprach sich gegen dieses Vorhaben aus. Der Durchbruch und Neubau des Sparkassengebäudes erfolgte im Jahre 1933. Die Ansicht des Fotos entstand vom Schlauchturm des neuen Feuerwehrdepots aus.

60. Die öffentlichen Einrichtungen zur Pflege der allgemeinen Hygiene wurden durch die Eröffnung eines Freibades an der Wipper um die Jahrhundertwende ergänzt. Dieses Freibad lag zwischen dem Pfaffenbom und der Walkmühle und erfreute sich besonders bei der Jugend unserer Stadt großer Beliebtheit.

61. Der Männerturnverein (MTV 1878) wurde am 17. Juli 1878 von Heinrich Wilhelm Daniel gegründet. Der Verein unterhielt eine Sängerriege, die weit über die Grenzen der Stadt bekannt wurde.

62. Das Bleicheröder Freibad wurde 1930 erbaut und faßte 1 Million Liter Wasser. Es sollte ursprünglich im Bleichtal erbaut werden. Zusätzlich erfolgte der Bau der Wasserleitung von der Löwentorpumpe nach dem Schwimmbad.

63. Der Windoldskopf befindet sich am Südhang der Bleicheröder Berge vor der Löwenburg. Er gehörte ursprünglich dem Grafengeschlecht der Windolds in Wülfingerode. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er vom Rat der Stadt Bleicherode gekauft und gehört seitdem zum Stadtwald. Unterhalb des Windoldskopfes befindet sich die in der Talstraße gelegene und in den dreißiger Jahren eingeweihte Jugendherberge 'Schneckenhengst' .

64. Der preußische Generalstab hatte die alten Handelsstraßen von Ost nach West zu Heerstraßen ausbauen lassen. Unter diesem Gesichtspunkt erfolgte auch der Bau der Eisenbahnstrecke Halle-Kassel in der Phase der Vorbereitung des Deutsch/Französischen Krieges. Von 1866 arbeitete der preußische Generalstab einen bis ins kleinste Detail gehenden Angriffsplan gegen Frankreich aus. Hierzu gehörte ein strategisch ausgebautes Eisenbahnnetz, das die Truppen schnell westwärts transportieren konnte. Die zweigleisigen Schienenstränge der neu erbauten Halle-Kasseler-Strecke berührten auch Bleicherode an seiner östlichen Peripherie. So wurde 1869 der Bahnhof Bleicherode-Ost eingeweiht.

65. Am 1. August 1928 erfolgte die Grundsteinlegung für das Ebert-Denkmal am Burgplatz. Die Gesamtkosten betrugen 500 Reichsmark. Kurz nach der Machtübernahme hat der faschistische Magistrat 1933 das Denkmal abreißen lassen.

66. Der Goorgenberg. gcrmanischer Thingplatz und Kultstätte, war bis ins Mirtelalter Gerichtsplatz. Im 16. Jahrhundcrt fanden hier 32 Hinrichtungen statt. Mit der Abschaffung der Folter 1740 verlor der Georgenberg seine Bedeutung als Gerichtsstätte. Bis Mirte des 19. Jahrhunderts diente er als Platz der Bleicheröder Volksfeste. Das Denkmal auf dem Foto wurde anläßlich der 300. Wiederkehr der Augsburgischen Konfession im Jahre 1830 arn Südosthang des Berges eingeweiht und 1917 an seinen heutigen Standort umgesetzt.

67. Der Name 'Waasenrneister' kommt aus dem Österreichischen und bedeutet soviel wie Abdecker , Schinder oder Henker. Der Scharfrichter der Stadt war zugleich auch Waasenmeister. Die 1621 erbaute Abdeckerei lag außerhalb der Stadtrnauer , am Fuik des Georgenberges. Der letzte Scharfrichter, Peter Held, errichtete 1708 neben der Abdeckerei sein Wohnhaus (siehe Foto). Zu DDR-Zeiten wurde dieses Haus abgerissen.

68.169. Diese wunderschöne Panoramaaufnahme von Bleicherode entstand kurz vor dem Ersten Weltkrieg unter den professionellen Händen des bekalmten Stadtfotografen e.C. Becke vom Hochsitz des Georgenberges aus. Nicht der Trubel einer ruhelosen Industriestadt, sondern die Stille der Kleinstadt und die Ruhe des weiten Mischwaldes mit seinem hohen Eibenbestand umgeben den Erholungssuchenden. Lichte Täler, umrahmt von waldigen Bergen, tasten sich behutsam bis in die Stadt. Die Bleicheröder Berge gehören zu den kleinsten Gebirgen, die den Landkreis Nordhausen durchziehen.

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