Bleicherode in alten Ansichten

Bleicherode in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Tüngerthal
Gemeente
:   Bleicherode
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5382-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bleicherode in alten Ansichten'

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Nähert man sich der Stadt von Osten, so erscheinen sie wie eine Festung mit mächtigen Bastionen. Kühn steigen die Höhen aus den Tälern der Wipper und Bode empor. Von den Höhen der Klippen hat man weite Fernblicke auf den nahen Harz und den Broeken, den Kyffhäuser, das Ohmgebirge sowie den Dün mit seinen landschaftlichen Schönheiten. Bleicherode war und ist geographisch gesehen ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten im Herzen Deutschlands.

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70. In den Hungerjahren von 1846/47 ließ der Magistrat auf eigene Kosten Notstandsarbeiten durchführen. Hierzu gehörte der Bau der Chaussee nach Obergebra, der heutigen Obergebraer Straße. In dieser Straße erbaute 1905 der Bankier Samuel Frühberg seine Villa (im Bild links). Der Bau kostete 80000 RM. Letzter Besitzer der Villa war der jüdische Bankier Dr. Hans Frühberg.

71. Oben: die Grundsteinlegung der katholischen Kirche war am 27. Mai 1908, und die Einweihung erfolgte am 24. Februar 1909 durch den Weihbischof Dr. theol. Augustinus Gockel aus Paderborn. Die Kirche besitzt den Charakter einer Missionskirche, da der überwiegende Teil der Einwohner Protestanten sind. Ende der zwanziger Jahre lieferte die hiesigc Orgelfabrik Kießling und Sohn der katholischen Kirche eine Orgel.

Unten: die evangelische Kirche Sancta Maria beata virgini ist wahrscheinlich aus einer Wehrkirche im 12. Jahrhundert entstanden. 1411 wurde die Kirche durch einen gotischen Anbau erweitert. Bis zum Jahre der Einführung der Reformation der Grafschaft Honstein (1556) zählte die Grafschaft zur römisch/katholischen Kirche. Das Innere von St. Marien wurde schlicht und einfach hergerichtet. Aller Prunk verschwand, darunter auch die zehn Nebenaltare, die in der Kirche standen. Die Hauptglocke (Arbeitsglocke, Sturmglocke) trägt die Jahreszahl 1372. Die zweite und größte Glocke trägt die Jahreszahl1395. 1m Jahre 1471 kam eine dritte hinzu. Der jetzige Hochaltar wurde vom Bildhauer Bilner aus Nordhausen im Jahre 1927 angefertigt.

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72. Das Foto zeigt eine typische Ansicht der unteren Hauptstraße Ende des 19. Jahrhunderts. Es verdeutlicht, daß sich das kleine Ackerstädtchen zu jener Zeit im Umbruch befand. An der Architektur ist unschwer zu erkennen, daß sich Bleicherode anschickte, sich zu einer blühenden Handels- und Industriestadt zu entwickeln. Im Hintergrund ist die Ostseite der Marienkirche zu sehen.

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73. Die Firma Gebrüder Vetterlein aus Glauchau spendete dem Magistrat nach der Pflasterung der Hauptstraße und der Anlage der Verkehrsinsel im Jahre 1911 den Zierbrunnen. Im Bild links ist ein wichtiger Bau zu sehen, der im Manufakturzeitalter vom Schultheiß Johann Andreas Becker 1685 errichtet wurde. Diese einstige Wollmanufaktur wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Magistrat als Schule genutzt. Leider wurde diese zu DDR-Zeiten noch im Februar 1989 abgerissen.

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74. Dieses Foto zeigt eine charakteristische Ansicht der Unterstadt zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Im Vordergrund dieser historischen Aufnahme ist die Postkutsche des Ratskellers vom BahnhofBleicherodeOst kommend zu sehen. Bereits seit 1735 war die Poststation in den hiesigen RatskeIlerverlegt worden. Der Wirt war gleichzeitig Posthalter, und das Haus hatte hierzu geräumige Stallungen für die Unterbringung der Pferde erhalten. Rechts im Bild ist ein öffentlicher Brunnen mit Pumpe zu sehen. Zujener Zeit gab es in der Stadt über fünfzig private und öffentliche Brunnen.

75. Auf diesem historischen Schnappschuß ist der erste Aeroplan über Bleicherode am 5. Juli 1911 zu sehen. Es handelt sich bei diesem Fiugpionier um den Eindecker (Hoffmann) vom Deutschen Rundflug Strecke Kassel-Nordhausen. Die Aufnahme entstand von einem Hochsitz des Georgenberges.

76. Ende der zwanziger Jahre wurde diese Fliegeraufnahme von Bleicherode angefertigt. Die Hauptstraße mit der St-Marien-Kirche sowie dem Rathaus als Zentrum der Kleinstadt ist neben dem guterhaltenen Altstadtkern deutlich zu erkennen. Im Vordergrund ist das repräsentative neue Postgebäude mit seinem Vorplatz zu sehen.

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