Blumberg in alten Ansichten

Blumberg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Prillwitz
Gemeente
:   Blumberg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4730-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blumberg in alten Ansichten'

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19. Blumberg, einmal vom Großen Buchberg aus betrachtet. Bei dieser Aufnahme um 1920 ist noch die gesamte Friedhofsmauer im südlichen Bereich zu erkennen. Es fällt auf, daß um jene Zeit das Leichenhäusle noch fehlte, das in den siebziger Jahren abgebrochen wurde. Und ein genaues Hinsehen läßt am Rathaus über die ganze Westgiebelseite einen Turmanbau erkennen, der wohl als Trockenturm für die Schläuche der Feuerwehr diente.

20. Die Elektrizitätsversorgung hielt in Blumberg schon kurz nach der Jahrhundertwende Einzug, wie die Freileitungen zur 'Krone' und die wohl damals modeme Lampe beim Eingang beweisen. Heute ist der ganze Platz umgestaltet: er dient als Parkplatz, der Schleifenbach ist überbaut.

21. Wo heute das Romeo-Kinogebäude steht und die Hauptstraße angelegt ist, lag der Schlenk'sche Baumgarten. Im Hintergrund das Selb'sche Haus. Rechts davon steht heute das ehemalige Kaufhaus Raff. Das Bild dürfte um 1920 aufgenommen sein.

22. Eine junge Blumbergerin in sonntäglicher Tracht. Das mit kleinen, bunten Glasperlen kunstvoll bestickte Samtmieder wurde in dieser Art nur in Blumberg und einigen umliegenden Dörfern getragen. Man nannte es 'Krälleli-Brust'. Es wurde später durch eine einfachere und bequemere Jacke aus schwarzem Wollstoff abgelöst. Dazu gehörten die 'Bändelkappe' und eine Seidenschürze. Die Aufnahme mag zwischen 1910 und 1920 entstanden sein.

23. Mittelpunkt des Baaremer Bauernhauses war der Kachelofen mit seiner 'Kunst' , der beheizten Liegebank. Oft war dieser riesige Ofen, neben dem Küchenherd, die einzige Heizmöglichkeit. Beim Flachsspinnen sehen wir auf diesem Bild 'Dossi' im Anderhuber'schen Haus in der Hauptstraße.

24. Bliek in den östlichen Teil der Hauptstraße. Am rechten Bildrand die Wirtschaft 'Zum Frieden'. Das Rathaus ist erkennbar am Türmchen. Am Ende des Straßenzuges sehen wir das Eby-Häuschen. Diese Darstellung und die Abbildung auf der nächsten Seite dürften zwischen 1914 und 1920 entstanden sein.

25. Im Jahre 1875 wurde das heutige Blumberger Rathaus als 'Forstamt Blumberg' erbaut. 1913/14 siedelte dieses nach Hüfingen und später nach Donaueschingen um. Die freigewordenen Räume übernahm die Stadtverwaltung. Zu dieser Zeit zierte das Rathaus noch ein Türmchen und an der Westseite war ein Schlauchturm zum Trocknen der Feuerwehrschläuche angebaut. Am rechten Bildrand das Gasthaus Hirschen, das 1972 vollständig abbrannte.

26. Da durch die päpstliche Weisung vom März 1873 eine gemeinsame Nutzung der Stadtkirche von römisch-katholischen Christen und Altkatholiken untersagt wurde, sahen sich die Katholiken gezwungen, eine Notkirche zu bauen. 1875 wurde sie eingeweiht. Diese ältere Abbildung zeigt noch die ursprünglichen Spitzbogenfenster, die später ausgewechselt wurden.

27. Nach 32 Jahren, also 1907, ging die Dorfkirche wieder in den Besitz der römisch-katholischen Gemeinde über. Die Altkatholiken erhielten im Tausch das Notkirchlein an der Hauptstraße. 1971 wurde dieses abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt.

28. Die Stadtkirche mit ihrem formschönen Turm galt schon immer als Blumbergs Wahrzeichen. Es kann vermutet werden, daß die Gegend um den alten Friedhofuraltes Siedlungsgebiet ist. Bei Sanierungsarbeiten zur Stabilisierung des Turmes fanden sich 1950/51 menschliche Knochenreste unter dem Turm, die bereits vor der Turmerbauung im 13. Jahrhundert dort beigesetzt worden sein müssen. Diese Aufnahme entstand am 26. September 1929.

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