Blumberg in alten Ansichten

Blumberg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Prillwitz
Gemeente
:   Blumberg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4730-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blumberg in alten Ansichten'

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29. Im Jahre 1786 baute die Gemeinde in der Kirchstraße ein Schulhaus, das aber bereits 1846 durch ein neues an gleicher Stelle ersetzt wurde. Auch das Rathaus wurde in das Gebäude miteinbezogen. Das Dach zierte damals ein Türmchen, in dem das Glöckchen der 1841 abgerissenen Odilienkapelle aufgehängt wurde. Die Aufnahme mit dem schönen Dorfbrunnen stammt aus den Jahren zwischen 1915 und 1920.

30. Bis zum Jahre 1936 war Blumberg hauptsächlich landwirtschaftlich orientiert. Jeder Nebenerwerb war willkommen. Hier der Schäfer und Hirschenwirt Wendelin Salomon. Wegen seiner Originalität war er sehr geschätzt.

31. Das Haus Fritz in der Friedhofstraße, gegenüber dem alten Schulhaus, ist sicher eines der ältesten Wohnhäuser B1umbergs. Schon im 'Grundriß des ganzen B1umbergschen Bann von 1785' ist es eingezeichnet. Noch heute verbirgt sich unter dem Ziegeldach die ursprüngliche Schindeldeckung. Eine Aufnahme aus den frühen zwanziger Jahren. Im Vordergrund rechts Maria Rothmund geborene Baumann.

32. Die Geschichte der Blumberger Stadtkirche kann urkundlich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Damals war sie noch Filiale der Kirche in Hondingen. Bildlich wird sie erstmals 1620 dargestellt, noch mit Satteldach. Ihren barocken Zwiebelturm bekommt sie erst 1665. Der untere Teil des Turmes ist somit sicher ältestes Bauwerk Blumbergs. Das Foto zeigt das Aussehen bis zum Abriß des Schiffes 1952.

33. Die wechselvolle Geschichte der Stadtkirche spiegelt die verworrenen religiösen Zustände der letzten 100 Jahre wider. Bis 1875 römisch-katholische Kirche, dann bis 1907 altkatholisch, anschließend wieder römisch-katholisch. 1952 erwirbt die evangelische Gemeinde das Gebäude und erneuert das gesamte Kirchenschiff. Das Bild entstand kurz vor dem Abriß.

34. Eine alte Tradition in Blumberg: die Palmprozession. Die für hier typischen Kreuzpalmen aus Tannenreis werden mit Äpfeln verziert. Die geweihten Kreuzpalmen, an Gärten und Eingängen aufgestellt, sollen Schutz geben gegen Blitz, Unwetter, Hagel und Ungeziefer. Die sechs jungen Palmträger warten vor dem katholischen Pfarrhaus. Im Hintergrund der Eingang zum Städtle. Die Aufnahme entstand um 1920.

35. Nach den Plänen des fürstenbergischen Baumeisters Joseph Saltzmann wurde 1751 das neue katholische Pfarrhaus erbaut. Es steht an der gleichen Stelle, an der vorher das baufällige alte Pfarrhaus stand. Sand und Steine stammen zum Teil von der alten Burg. Über 200 Jahre diente es diesem Zweck. Hier die Aufnahme von einem Fronleichnamsfest um 1915.

36. Voller Stolz schauen beide Personen von diesem Beiwagengespann. In der damaligen Zeit war es sicher ein Privileg, eine derartige technische Neuheit sein eigen nennen zu dürfen. Diese Aufnahme zeigt den ledigen Junior Rexroth in Rennfahrerpose.

37. Das Dörfchen Blumberg hatte fast nur ländlichen Charakter. Deshalb mag sich mancher Arbeitssuchende gefreut haben, als noch vor der Jahrhundertwende ein Sägewerk eingerichtet wurde. Bedeutete doch dieser neue Arbeitsplatz Rexroth ein - wenn auch bescheidenes - Einkommen, zumal Blumberg über große Waldgebiete verfügte. Diese Aufname entstand um 1916 durch Hanni Rexroth.

38. Was den tollkühnen Burschen zu seiner Kletterpartie auf den hohen Kamin veranlaßt haben mag, ist nicht überliefert. Sicher ist aber, daß der Kamin auf dem Gelände Rexroth stand, Ende letzten Jahrhunderts errichtet und Anfang der vierziger Jahre abgebrochen wurde.

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