Blumberg in alten Ansichten

Blumberg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Prillwitz
Gemeente
:   Blumberg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4730-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blumberg in alten Ansichten'

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39. Schon Ende des letzten Jahrhunderts wurde in Blum berg Wasserkraft genutzt. Das starke Gefälle des Schleifenbaches bis zur Burgmühle nutzte man und staute ihn auf. Die dadurch gewonnene Energie wurde von den Sägewerksbesitzern ausgeschöpft. Im Laufe der Zeit kamen sie zu stattlichem Wohlstand und Ansehen. Das Foto zeigt in einer reizvollen und seltenen Aufnahme den südlichen Bereich des Betriebes.

40. Nicht ohne Würde präsentiert sich der Sägewerksbesitzer auf seinem Betriebsgelände. Auch damals gab es schon gewisse Sicherheitsvorkehrungen gegen Betriebsunfälle: SeniorChef Rexroth trägt krallenbewehrte Sicherheitsschuhe. Im Hintergrund stehen noch drei, bis heute nur geringfügig veränderte, typische Baaremer Häuser, was bedeutet, daß Wohnhaus, Stall und Scheune in einer Front nebeneinander zugänglich sind.

41. Zwischen 1910 und 1920 versammelten sich alle Gewerbe- und Handeltreibenden von Blumberg zum Gruppenbild: der erste Gewerbeverein war geboren. Einige Namen sind noch bekannt: in der vorderen Reihe sehen wir Josef Feederle, Max Baumann, Philipp Knöpfte, Franz Scherer und in der zweiten Reihe Bürgermeister Selb.

42. Seit 1868 wurde in Blumberg in ununterbrochener Folge eine Apotheke betrieben. Sie war im linken Teil des Erdgeschosses dieses Hauses untergebracht. Erst in den fünfziger Jahren wurde der heute noch benützte Stadtapothekenanbau errichtet. Neben dem Apothekerhaus das Gebäude, in dem die jeweiligen Ärzte wohnten. 1773 wird als erster Michael Gebhard genannt. Heute ist in dem Gebäude die Bezirkssparkasse untergebracht.

43. Die Vogtgasse wird schon Mitte des letzten Jahrhunderts in Urkunden erwähnt. Sicher haben hier einstmals die Burgvögte gewohnt. Durch besonders massive Bauweise und durch seine Größe fällt das Haus Lehmann aus dem Rahmen der übrigen Bauernhäuser. Die Aufnahme entstand um 1920.

44. Schon 1445 wird die Burgmühle am Schleifenbach in Blumberg erstmals urkundlich erwähnt. Die Mühle war wesentlicher Bestandteil der Versorgung von Städtle und Burg. Der letzte fürstenbergische Erblehenbriefwurde 1830 ausgestellt. Später ging die Mühle in Privatbesitz über und wurde bis in die fünfziger Jahre hinein betrieben. Hier eine Aufnahme aus dem ersten Viertel des Jahrhunderts.

45. Um 1930 wurden die Burgmühle und die darüberliegende Südseite des Städtles aufgenommen. Die starke Böschung zum Schleifenbachtal war sicher im Mittelalter eine ideale Verteidigungslinie. Erfolgversprechende Angriffe konnten nur vom Osten her erfolgen. Die alte Bausubstanz hat sich bis in unsere Tage hinein erhalten.

46. Nur durch das Städtle gelangte man früher mit einem Fahrzeug nach Achdorf. Der Weg war steil und oft durch Erdrutsche unpassierbar. Im Bildhintergrund das älteste Haus des Städtles; im Volksmund oft wegen seiner überhohen Plumpskloanlage scherzhaft 'Hoh' Scheiße' genannt. Die Aufnahme entstand um 1925.

47. Ein Bliek auf die Südseite des Städtles. Hinter dem Gartenzaun lagen die Stauseen, die uns von der ersten bildhaften Darstellung von Menrad aus dem Jahre 1688 bekannt sind. Diese Aufnahme zeigt uns aber auch in der linken Bildhälfte die letzten Reste der Stadtmauer um das Städtle. Leider wurden auch sie in den fünfziger Jahren abgerissen.

48. Diese Aufnahme wurde am 30. Dezember 1912 von den erhaltengebliebenen Ruinenresten der Burg gemacht. Im Hintergrund die Südseite des Städtles mit dem Kamin des Sägewerks. Die Vermutung liegt nahe, daß der Erdwall, der auf das Städtle zuläuft, die Grundmauern der südlichen Schloßbefestigung verbirgt und zu jener Zeit noch gut sichtbar war.

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