Blumberg in alten Ansichten

Blumberg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Prillwitz
Gemeente
:   Blumberg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4730-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blumberg in alten Ansichten'

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49. Die Nordseite des Städtles, wie sie sich im ersten Viertel des Jahrhunderts dem Besucher zeigte. Die kalten Winter auf der Baar zwangen zur Holzvorratshaltung. Fast alle Häuser waren mit Kachelöfen ausgestattet. Das Haus am linken Bildrand fällt durch seine Bauweise ganz aus dem Rahmen des Baaremer Bauernhauses heraus und zeigt mittelalterliche Bauelemente. Es dürfte heute das älteste erhaltene Wohnhaus Blumbergs sein.

50. In neuem Glanze erstrahlte um 1936 das alte Fachwerkhaus im Städtle am Schloßbuck, das in der Bevölkerung als 'Schmiede' bezeichnet wird. An ihr vorbei führte der ungeteerte, steile Weg nach Achdorf hinab.

51. Die Schleifenbachwasserfälle, hier um 1920 aufgenommen, zeigen einen Ausschnitt aus der wildromantischen Landschaft des Gampens. Schon damals waren die Fälle ein beliebtes Ausf1ugsziel, konnte man sie doch mit der Besichtigung des Schloßbucks und seiner Ruinenreste verbinden.

52. Die Aufnahme entstand 1913 auf dem Schloßbuck. Die linke Bildhälfte gibt den Bliek ins Achdorfer Tal mit dem sich hinunterschlängeinden Gampenweg frei. In der rechten Bildhälfte sehen wir Mauerwerk, das zu den Resten der Blumberger Burgruine gehört.

53. An der Wegkreuzung im Gewann 'Ob dem Baumgarten'<'Scheibenrain' steht heute noch ein Wegkreuz. In den zwanziger Jahren trug es jedoch statt des heutigen Steinkreuzes ein Metallkreuz. Der Sockel mit Kelch und Traubenornament ist erhalten geblieben, die Bäume sind verschwunden.

54. Blumberg bricht in ein neues Zeitalter auf: Wenn auch das beschauliche Ochsengespann Ausdruck einer vergangenen Zeit ist, so erscheint doch schon im Hintergrund das neue, andere Blumberg.

55. Zweckmäßig, rationell und schnell- das waren die Schlagworte für den gleichförmigen und rasanten Bau der Siedlungshäuser, in denen aus dem ganzen damaligen Reichsgebiet herbeigeholte Bergarbeiterfamilien untergebracht werden sollten. Wie Blumberg sich doch verändert hat: oben rechts steht noch allein das heutige Polizeigebäude und daneben erkennt man den ehemaligen Schleifenbachdurchstich durch den Weiherdamm, der noch bis zum linken Bildrand zum 'Sauweg' deutlich erkermbar verläuft.

56. Ein ungewohnter Bliekwinkel gibt die Sicht frei auf den auch am nördlichen Lindenbühl eingerichteten Tagebau. Heute sind die Narben in der Landschaft durch angesiedelte Gewerbebetriebe weitgehend verschwunden.

57. Das rasche Anwachsen der Stadt Blumberg brachte für die Infrastruktur fast unüberwindliche Probleme mit sich. Wo gestern noch unbefestigte Feldwege den Ochsengespannen genügten, mußten nun zahlreiche befestigte Straßen geplant und angelegt werden. Diese Aufnahme zeigt Arbeiter der Baufirma Zimmerlin beim Wegebau; Feldbahnen erleichterten die Arbeit, da sie bei Bedarf ohne Aufwand in kürzester Frist transportiert oder verlegt werden konnten.

58. Reichte jahrzehntelang das alte Schulhaus bei der Stadtkirche für die Dorfjugend, so genügten plötzlich die Schulräume nicht mehr. Die Schülerzahlen wuchsen sprunghaft an. Deshalb entstanden zunächst im Herrengarten Baracken für den behelfsmäßigen Unterricht. Aber bald schon gab es Pläne für ein neues und großes Schulhaus. Noch vor Kriegsausbruch wurde mit dem Bau der heutigen Scheffelschule begonnen. Die Blumberger Firma Zimmerlin führte die Bauarbeiten durch.

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