Bockenem in alten Ansichten Band 1

Bockenem in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1889-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 1'

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Bodiettem

Wilhelm Philioos. Bockcnem 6122

Allee

9. Den Mühlengraben in der Allee hatte man innerhalb der ehemaligen Stadtmauern im 14. Jahrhundert angelegt, um die Stadtrnühle auch in Notzeiten mit Wasser versorgen zu können. 1970 wurde er zugeschüttet. Schön war die 'Partie in der Allee', wenn der Graben genügend Wasser führte; weniger ansehnlich sah es in den trockenen Sommermonaten aus. Es gab dann hier viel Ungeziefer. Am Ausgang der Stobenstraße befand sich am Mühlengraben eine Pferdeschwemme. Daneben stand ein Fellhaus der Gerberei Kolle. (Debus, Bockenem.)

10. Bei einem Nettehochwasser um 1930 wurde diese Aufnahme gemacht. In der Masch vor dem heutigen Festplatz steht noch das Bleichehaus. Es gehörte in Stadtbesitz. An dieser Stelle bleichten in früheren Zeiten die Bockenemer Hausfrauen ihre weißen Laken, Tücher und Hemden im Sommer auf dem Gras der umliegenden Wiesen. (Pfennigstorf, Boekenem.)

11. Das renommierte 'Restaurant & Gasthaus Kniep' hatte Wilhelm Kniep 1893 gekauft. Vorbesitzer war Heinrich Schrader, der in dem rechten Gebäude eine Gastwirtschaft und Schlachterei betrieb, Im linken Teil wohnte der Arzt Dr. Wilhelm Cruppi. Kniep erwarb dieses Haus 1895 und verband es räumlich mit der alten Gastwirtschaft. Die am Wagen stehende Persen ist der Essigfabrikant Albert Maul aus Mahlum. (Kalle, Bockenem.)

12. Haupteinfahrt in die Stadt von Westen und Norden her war die Bönnierstraße. Sie wurde von zahlreichen Geschäften und zwei Gastwirtschaften gesäumt. Das Bild zeigt Hoffmeisters Hotel 'Zum goldenen Engel' (davor die beiden Kutschen). Dieses Hotel mit großem Saal, einer Kegelbahn und einem großen Ausspann, war um 1900 das führende Haus in Bockenern. Links neben ihm bestand die Manufakturwarenhandlung Möhle. (Debus, Bockenem.)

F//U/k ....

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13. Wilhelm Busch pflegte, wenn er in Bockenem weilte, im Hotel 'Ambergau' beim Wirt Karl Niedermeyer einzukehren. Dort war mit der Zeit auch eine 'Wllhelm-Busch-Ecke' mit vielen Handzeichnungen des Dichters entstanden. Heute ist davon nichts mehr vorhanden. Wilhelm Busch, der in Mechtshausen seinen Lebensabend verbrachte, hielt sich relativ häufig in Bockenem auf. (Museum Bockenem.)

14. Der Bliek von Osten in die Bönnierstraße hinein zeigt die geringe Längserstreckung dieser alten Bockenemer Stadtstraße, an deren Eingang im Mittelalter bis etwa 1750 ein Tor stand. Das erste Gebäude auf der linken Bildseite ist das Schuhhaus Stallmann; gegenüber das landwirtschaftliche Anwesen von August Allers, das 1924 an Wöhler verkauft wurde und in dem sich vor 1900 die Gastwirtschaft 'Zum neuen Schaden' befand. Rechts vorn steht das Kaufhaus Wiesen/Grussendorf, vor dem der Inhaber Julius Grussendorf, zeitweise auch Senator in der Bürgervertretung, zu sehen ist; auf der anderen Straßenseite die Buchbinderei Philipps, später Debus, Im Hintergrund links sind zwei öffentliche Brunnen zu erkennen. (Debus, Boekenem.)

15. Die Bäckerei Wilhelm Dormeyer besteht an dieser Stelle in der Königstraße seit 1848. Immer hieß der jeweilige Inhaber Wilhelm Dormeyer. Nach dem großen Brand hatte der Begründer den Bauplatz an der Ecke Marktstraße erstanden, nachdem er zuvor eine Bäckerei betrieben hatte, die seit 1701 in der Königstraße bestand. Auf dem Bild steht rechts der Vater des jetzigen Inhabers und links von ihm dessen Großvater mit seiner Gattin; links von der Haustür ein alter Stollwerck-Schokoladenautomat. (Dorrneyer, Bockenem.)

16. Der Ackerbürgercharakter Bockenerris wird auf diesem Bild deutlich. Gleich drei nebeneinander liegende Anwesen besitzen Toreinfahrten. Im ersten Gehöft rechts besteht heute das Hotel Winter. Im Hintergrund wird mit dem Schornstein und dem Gießereigebäude die Glockengießerei und Turmuhrenfabrik Weule sichtbar, die an dieser Stelle 1862 als Industrieunternehmen aus einem handwerklichen Betrieb heraus entstanden war und bis 1954 existierte. Zum Lappenberg hin standen auf dieser Straße relativ kleine Bürgerhäuser, alle mit Sprossenfenstern und Trittsteinen vor der Tür. (Debus, Bockenem.)

17. Die Wiesenstraße gehörte ursprünglich zum Außenbereich der Altstadt. Die hier im Verlauf des Nordwalls vorhandene ehemalige Stadtmauer hatte an dieser Stelle keinen Durchlaß. Die Häuser stammen aus der sogenannten Gründerzeit. Rechts vom liegt das Kaufhaus Grussendorf, dahinter die alte Post, die mit dem Neubau des Postgebäudes an die Volksbank veräußert wurde. Quer zur Wiesenstraße im Hintergrund steht die frühere Volksbank. Vorn links, in der vormaligen Bäckerei Grocholewski, hatte Heinrich Schubmann sein Schuhwarenlager, und dahinter lag das Gebäude der Kreissparkasse, das später von der Familie Poley erworben wurde. (Debus, Bockenem.)

18. Kaum wiederzuerkennen ist der 'Alte Friedhof". Dichte Baumreihen verliefen an dieser Stelle; auch der Friedhof selber - man hatte ihn eingerichtet, nachdem der ursprüngliche Begräbnisplatz zwischen der Stadtkirche und der Superintendentur zu klein geworden war und ihn dann gegen 1870 aus Platzgründen wieder aufgegeben - war mit Bäumen bestanden. Zu erkennen ist das auch heute an dieser Stelle noch stehende Grabmal des früheren Bürgermeisters Dr. Friedrich Buchholz. (Debus, Bockenem.)

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