Bockenem in alten Ansichten Band 1

Bockenem in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1889-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 1'

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Bockenem (!farz)

Sfeinfor

19. Auch dieses Bild zeigt den Verlauf des heutigen Straßenzuges 'Am alten Friedhof". Damals nannte man dieses Stück noch (Am) Steinthor. Vorn rechts befand sich das Baugeschäft August Wiese. Links der Straße erstreekten sich kleine Gärten bis hin zur heutigen Autolackiererei Hoffmeister. Weiter im Osten begann dann das freie Feld. Das Bild wurde im Jahre 1908 aufgenommen. (Museum Bockenem.)

20. Ebenfalls zum Außenbereich gehörte die Bürgerrneister-Sander-Straße, die heute den nördlichen Teil des Altstadtringes bildet. Die Häuser wurden zwischen 1870 und 1930 erbaut. Im Eckhaus vorn links war das Baugeschäft Wiese, dahinter die Viehhandlung Schalitz; rechts vorn der Garten der Gärtnerei und Samenhandlung Louis Meyer, dahinter das Anwesen der Gärtnerei Philipps, (Debus, Bockenem.)

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Bockenem a. Harz Evangelisch' Schule

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21. Das alte Gebäude der heutigen Grundschule war ursprünglich das einzige am Schulplatz. Als Volksschule am Steinthor wurde es am 1. Oktober 1906 eingeweiht. Dieser Volksschule war eine 'Gehobene Abteilung' angegliedert, die von ihrer Einrichtung im Jahre 1903 bis zur Fertigstellung des Schulgebäudes im Herbst 1906 in der damaligen Turnhalle (Eltenschule am Steinthor) untergebracht war. Die alte Bockenemer Bürgerschule bestand bis 1905 am Markt. Auf dem Foto ist rechts die Druckerei Schrader zu erkennen, in der die Provinzialzeitung gedruckt wurde. (Debus, Bockenem.)

22. Das Siechenhaus, im 14. Jahrhundert errichtet vor den Toren der Stadt für die Aussätzigen und unheilbar Kranken, stand an der Stelle der vormallgen Molkerei, Es war eine mit Landbesitz ausgestattete Stiftung und wurde von zwei vom Stadtmagistrat gewählten Vorstehern verwaltet. In den letzten Jahrhunderten wohnten hier alte und mittellose Personen, die man anderswo nicht unterbringen konnte. Das baufällige Anwesen wurde am 24. April 1911 vom Magistrat an die damals neugegründete Zentralrnolkerei-Genossenschaft Ambergau zum Preis von 3000 Mark verkauft. Ein eventueller Neubau war vorgesehen. (Museum Bockenem.)

23. Nach langwierigen Verhandlungen konnte Bockenem am 27. Mai 1887 mit der Eröffnung der Strecke Derneburg-Bockenem an das Eisenbahnnetz angeschlossen werden. Mit dem Bau des Bahnhofes hatte man 1885 begonnen. Er sollte nach dem ursprünglichen Willen des Stadtmagistrats auf der östlichen Seite des Gleiskörpers - also zur Stadt hin - zu liegen kommen. Güterabfertigung, Verladerampe und die Bahnhofsgastwirtschaft wurden in mehreren Abschnitten später hinzugebaut. (Debus, Bockenem.)

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24. Die Turmuhrenfabrik J.F. Weule, verbunden mit einer Glockengießerei, machte Bockenem weit über die Grenzen des Ambergaus, schließlich über Deutschland hinaus, bekannt. Joharm Friedrich Weuie, 1811 in Alt-Wallmoden geboren, hatte sich am 20. Oktober 1836 als Uhrmachermeister in Bockenem niedergelassen. Mit eigenen Entwicklungen baute er ein Unternehmen auf, das in Boekerrem führend wurde und 1954 in der dritten Generation in Konkurs goriet. Die übriggebliebenen Reste dieser bekarmten Fabrik stehen heute vor ihrem Abriß. (Museum Bockenem.)

25. Die Bockenemer Konservenfabrik hatte man vor dem Ersten Weltkrieg erbaut. Eigentümer war Hermann Bosse, dessen Wohnvilla in der Bürgerrneister-Sander-Straße steht. Das Unternehmen produzierte bis zu Beginn der fünfziger Jahre. Es verarbeitete Pt1ückerbsen aus seiner unmittelbaren Umgebung, Spargel aus dem Raum Burgdorf, Zwetschgen aus dem Rheinland und aus Hessen und Erdbeeren aus Süddeutschland. Das Obst und Gemüse wurden waggonweise per Bahn angeliefert. In den Sommermonaten arbeiteten hier zahlreiche Aushilfskräfte und Fremdarbeiter, vorwiegend Frauen, aus dem damaligen Ostdeutschland und aus Polen. Auf dem Fabrikgelände bestehen heute die Meteor-GurnmiWerke. (Debus, Bockenem.)

Bocxenern a. Harz - Molkerel

26. Die Zentralmolkerei Arnbergau gehört ebenfalls zu den nicht mehr existierenden Betrieben in Bockenem. Nach erfolgter Fusion mit den Nordharzer Molkereien am 1. April 1974 wurde die Produktion am 15. November des gleichen Jahres eingestellt. In nur zehn Monaten Bauzeit hatte man das genossenschaftlich organisierte Unternehmen 1911 auf dem Areal des vormaligen Siechenhauses errichtet. Bereits Anfang November 1911 konnte die erste Milch zur Verarbeitung aus den Ortschaften Bockenem, Königsdahlum, Bönnien, Hary und Volkersheim angeliefert werden. (Debus, Bockenem.)

27. Die Bockenemer Brauerei baute 1886/87 ein Osteroder Kaufmann namens Struwe. Da er sich finanziell übernommen hatte, konnte er den Betrieb jedoch nicht aufnehmen. Die Produktion lief erst 1897 nach dem Verkauf an den Schweinfurter Bierbrauer Anton Groll an. 1901 kam das Unternehmen an die Familie Hein, die es als Brauerei bis 1967 bewirtschaftete. Das Hein-Bräu, später Ambergau-Pils, wurde im Gebiet zwischen Hildesheim und Seesen abgesetzt. Die Aufnahme zeigt links das Wohnhaus mit der Mä1zerei, dahinter Sud-, Maschinen- und Kesselhaus, in der Mitte die Schwankhalle mit dem Kühlschiff und rechts die Braumeisterwohnung, die in drei Stockwerken als Bierlager unterkellert war. Hinter dem Anwesen die alte Landstraße Bockenem-Seesen, (Hein, Bockenern.)

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Viehhandlung Wilhelm Grösche

BO CKE Em. a. Harz.

28. In der Bürgermeister-Sander-Straße gab es die beiden Viehhandlungen Grösche und Schalitz. Neben ihnen existieren im Ambergau noch Viehhandlungen in Rhüden und in Wehrstedt. Der Betrieb Wilhelm Grösche - der Eigentümer ist auf dem Bild zu erkennen - wird heute von Hermann Geßler geführt, (Debus, Bockenem.)

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