Bockenem in alten Ansichten Band 1

Bockenem in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1889-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 1'

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39. Die alte Eisenbahnbrücke flit den Gleisanschluß der Wilhelmshütte besteht seit Anfang der fünfziger Jahre nicht mehr. Sie wurde damals durch eine stabile Eisenbetonbrücke ersetzt. Nicht mehr vorhanden ist auch der an der linken Bildseite erkennbare Hüttegraben, den man verrohrt hat. (Waßmann, Königsdahlum.)

40. Die Harzer Achsenwerke, die heute aufgrund ihres anderen Produktionsschwerpunktes als Harzer Apparatewerke firmieren, bestehen seit 1899. Gründer waren am 12. April jenen Jahres die beiden Kaufleute Wilhelm Rabius und Adolf Schwemann. Gegenstand des Unternehmens bildeten die Herstellung und der Vertrieb von Wagenachsen, wobei die vormalige Bornumer Wilhelmshütte Pate gestanden hatte. Dort betrieb man seit 1857 im wesentlichen nur noch die Eisengießerei, in der man unter anderem Eisenbahnschienen zu Wagenachsen umarbeitete, die zum großen Teil zur Eisenhandlung Schwemann nach Hildesheim gingen. (Waßmann, Königsdahlum.)

41. In der Hammerschmiede der Achsenwerke standen drei Lufthämmer mit einem Bärgewicht von 75, 200 und 300 Kilogramm. Die Produktion umfaßte in den ersten Jahren 2 000 Kilogramm täglich. Dazu benötigte man 2 200 Kilo Eisenknuppel und 1 200 Kilo Kohle. Die Dampfkraft wurde jedoch schon bald durch den elektrischen Einzelantrieb ersetzt. Trotzdem mußte die schwere Handarbeit in der Schmiede immer noch geleistet werden. (HAW Bornum.)

42. Zentrale Poststelle für den gesamten Ambergau wurde 1667 das Anwesen NI. 19 in Bönnien, ein Hof des damaligen Hildesheimer Kreuzstiftes. Auf ihm saß 1717 Andreas Baller als Fürstlich Thurnund Taxischer Posthalter. Der Ballersche Meierhof besaß auch eine Umspannstation und eine Gastwirtschaft. 1838 - der letzte Posthalter war damals Andreas Baller - wurde der Postbetrieb nach Bockenem verlegt. Bernhard Rössy hatte 1863 das Gehöft von den Ballerschen Erben gekauft. Es wurde 1913 abgerissen, und an seiner Stelle steht heute ein Maschinenschuppen, Die vier großen Linden am Hofeingang standen unter Naturschutz, ein Sturm hat sie vor einigen Jahren umgebrochen. (Rössy, Bönnien.)

43. Fast vergessen ist der Brauch, die abgeschlossene Getreideernte mit dem Einbringen einer Erntekrone zu verbinden. Im Zeitalter der Mechanisierung auch in der Landwirtschaft und eines fast risikoarmen Arbeitsverlaufes, bei dem Schnelligkeit Trumpf ist, wird dieser Brauch nur noch auf wenigen Höfen gehandhabt. Das Bild zeigt das Einbringen der Erntekrone auf dem Hof Klusmann in Bönnien, vormals Georg Tegtmeyer. Verbunden war diese Zeremonie immer mit einem anschließenden Erntefest. (Dr. Bartels, Upstedt.)

44. Der Großteil der Waldungen im Ambergau wird genossenschaftlich als Bauernwald bewirtschaftet. Einmal im Jahr findet auch heute noch die obligatorische Waldbegehung statt. Auf dieser Aufnahme aus den zwanziger Jahren haben sich die Forstgenossen aus Bönnien dem Fotografen gestellt; links der frühere Gastwirt und Heimatforscher von Bönnien Wilhelm Maas. (Dr. Bartels, Upstedt.)

45. Jahrhundertelang war das Pferd der treueste Gefährte des Bauern. In schwerer Arbeit wurde alljährlich das Land mit dem von ihm gezogenen Pflug umgebrochen. Das Bild stammt aus der Upstedter Gemarkung; hinter dem Gesparm links Friedrich Schünemann senior und rechts sein Sohn. (Dr. Bartels, Upstedt.)

46. Fast primitiv muten uns heute die einfachen Mähmaschinen an, die noch in der Nachkriegszeit in Betrieb waren. Je nach Feldlage mußten sie manchmal von vier Pferden gezogen werden, in diesem Fall mußte auch ein Gespannfûhrer mitgehen. Das Bild belegt in eindrucksvoller Weise den früher bei der Ernte erforderlichen Arbeits- und Personalaufwand. (Allers, Bockenem.)

47. Im Jahre 1926 wurde diese Aufnahme beim Erbsenpflücken in der Mahlumer Feldmark gemacht. Da Maschinen für diese Arbeit nicht zur Verfügung standen, wurde sie den Frauen und Kindern übertragen. Daß dabei die Schule im Sommer meist zu kurz kam, versteht sich fast von selber. Die gepflückten Erbsen kaufte die Bockenemer Konservenfabrik auf. (Bartölke, Mahlum.)

48. Auf dem Weg zur Kartoffelernte befindet sich 1928 dieses Gespann des Landwirts Wilhelm Gaus aus Mahlum. Der Kartoffelanbau hat heutzutage im Ambergau kaum mehr eine Bedeutung. Das war früher anders, als auf den Höfen noch keine Spezialisierung betrieben wurde und man sich mit dem Lebensnotwendigen noch selbst versorgte. Die Feldwege brauchten im heutigen Sinne nicht befestigt zu sein, weil Pferd und Wagen sie weit weniger beanspruchten. (Kelpe, Mahlum.)

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