Bockenem in alten Ansichten Band 1

Bockenem in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1889-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 1'

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VOLKERSHEIM .

69. Eine erhebliche Erweiterung erfuhr der Unterhof nach der Zusammenlegung der Güter. Dabei entstand das heutige Schloß, das jetzt Altenheim des Deutschen Roten Kreuzes ist. Das von dem gegenüberliegenden Wohnhaus (siehe Nr. 67) aus gemachte Foto zeigt die Südfront mit einem Teil des großen Parkes im Jahre 1920. (van Gadenstedt, Volkersheim.)

forsthaus Volkersheim

bei Bockenem am Harz

70. Das ehemalige Forsthaus in Volkersheim war aus einer Ziegelei hervorgegangen, die bis in das 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist. Schwierigkeiten bei der Beschaffung des zum Ziegelbrennen notwendigen Tones traten bereits um 1840 auf. 1908 wurde der Betrieb schließlich stillgelegt und von Albrecht von Gadenstedt zurückgekauft, der ihn abreißen und an seiner Stelle ein Forsthaus bauen ließ. Von diesem aus wurde in der Folgezeit der umfangreiche Privatforst des Gutes bewirtschaftet. 1968 ist dieses Anwesen an den FKK- Verein Hildesheim verpachtet worden. (von Gadenstedt, Volkersheim. )

71. Die heutige Gastwirtschaft Linne in Volkersheim war 1936 von der Familie Wolter verkauft worden. Das Anwesen hatte als Gasthof 'Zum Schwan' den Ausschank bereits im vorigen Jahrhundert inne. Auch bestand hier die Volkersheimer Poststelle. Das Foto um 1915 zeigt links im Anschnitt die ehemalige Molkerei Broeter und im Vordergrund - von den Jüngeren gar nicht mehr gekannt - die alte Art der Dorfentwässerung durch Gossen seitlich am Straßenrand. (Linne, Volkersheim.)

Total

72. Wohlenhausen ist die einzige Wiederbesiedlung von insgesamt zehn ehemaligen Wüstungen im Ambergau. Waldenhusen - 'Wohnstätte im Wald' -, wie der Ort 1162 genannt wurde, mußte um 1325 aufgegeben werden und fiel bis etwa 1540 wüst, Das heutige Dorf zählt nur 120 Einwohner. Das Bild zeigt im oberen Teil die nach 1900 erfolgte Ortserweiterung, das Käsereigebäude von Friedrich Stahlmann und das Kriegerdenkmal in seinem Zustand um 1925. (Brakebusch, Wahlenhausen.)

73. Die ehemalige Molkerei Wohlenhausen in der Osterlange wurde um 1910 von dem aus Meehtshausen stammenden Schäfer Friedrich Stahlmann gebaut. Die Bauern brachten damals die Milch zum Teil noch per Handwagen an. Als aus Kostengründen die Wohlenhäuser Milch später an die Molkerel Lamspringe geliefert werden mußte, stellte Stahlmann auf Käserei um. Der von ihm fabrizierte Harzkäse, geliefert sogar bis nach Hannover und BerIin, erfreute sich eines außerordentlich guten Rufes. Der Betneb wurde 1940 stillgelegt. Das Foto zeigt auf der Treppe stehend den Besitzer Friedrich Stahlmann und seine Ehefrau. (Stahlmann, Wohlenhausen.)

74. Im Jahre 1835 gründete Johann Christian Friedrich Brakebusch in Wohlenhausen eine Tischlerei, die als solche heute noch Bestand hat und von Wilhelm Brakebusch geführt wird. Das Anwesen ist als typische Anbauerstelle einzustufen. Auf ihm wurde neben dem Handwerk noch etwas Landwirtschaft betrieben. Brakebusch war in Wohlenhausen um die Jahrhundertwende der einzige Dorfhandwerker. Das Foto zeigt links Wilhelm Brakebusch, den Vater des jetzigen Inhabers und auf der Treppe dessen Großeltern Sophie und Adolf Brakebusch. (Brakebusch, Wohlenhausen.)

75. Von der Burg Wohldenberg aus wurde der Ambergaujahrhundertelang verwaltet. Im Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege hatte man die Anlage im 12. Jahrhundert errichtet. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg in wichtigen Teilen zerstört. Erhalten blieb der mächtige Bergfried, der um 1920 bedrohliche Verfallserscheinungen zeigte; ferner die im Hintergrund erkennbare Vorburg mit der barocken Hubertuskapelle. (Debus, Bockenem.)

76. Mit einem Landschaftsbild, das den Ambergau mit den Harzbergen im Hintergrund zeigt, wollen wir diese Reihe alter Aufnahmen beschließen. Heutzutage sind die Feldstücke größer, auch fehlen im Sommer auf den abgeernteten Feldern die Kornstiegen, doch hat dieses allseits von waldbestandenen Höhenzügen urngebene Gebiet mit seinen schmucken Dörfern nichts von seiner Schönheit und seiner Anziehungskraft verloren. (Waßmann, Königsdahlum.)

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