Bockenem in alten Ansichten Band 2

Bockenem in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5429-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 2'

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10. Der Rodentau. in dem irn Mirtelalter die niederadlige Familie Rode ihren Wohnsitz hattc, gehört zum Bereich des 'Dorles Bockcnern", das den gesamten Südwestteil der heutigen Altstadt ausfüllte. In dieser Straße wohnten früher sehr zahlreich die sogenannten Kleinhandwerker. In ihr finden sich auch Anwesen, die von dem Großen Brand des Jahres 1847 verschont blieben. (Museum Bockenem. )

Bockenem a. H.

Sleintorstraße

1 L Die Steinthorstraße trägt ihren Namen nach einem 'Steinernen Thor' als Bestandteil der vormaligen Stadtbefestigung, die ab 1320 aufgeführt und ab l770 wieder abgetragen wurde. Wie die meisten Straßen der Stadt hatte auch sie nur eine kurze Erstreckung. Auf dem Bild vorn rechts steht die vormalige katholischc Pfarrc, links das Gasthaus Kniep, heute Kniep/Kolle: (Museum Bockenem. )

12. Mit dem Jahre 1838 kam der Postdienst für den Ambergau von Bönnien nach Bockenem. Anfangs verlegt in das Amtsgerichtsgebäude in der Königstraße brachte man die Posthalterei in der Folge auf dem früheren Hartmannschen Hof in der Wasserstraße , dann im Hause der Buchhandlung Eller und in den achtziger Jahren im Haus Bremer - beide auf der Königstraße - unter. 1907 schließlich konnte das Gebäude in der 'Poststraße, heutige Bürgerrneister-Sander-Straße, bezogen werden. Errichtet hatte das Anwesen Wil helm Hunger. Eine Fahrpost zwischen Bockenem und Hildesheim war am 1. April 1842 eingerichtet worden. Sie hörte mit dem Bau der Eisenbahn am 1. Juli 1875 auf. Zur Aufnahme des Fernsprechdienstes in der Stadt kam es 190(). Zum Zwecke der Modernisierung und Verlagerung hatte die Post bereits 1942 die beiden Grundstücke Lüttge und Steinmeyer in der Hindenburgstraße erworben. Die Realisierung dieses Vorhabens konnte jedoch erst 1961 erfolgen. (Museum Bockenem. )

13. Die Bockenemer Kompagniemühle hatte um 1820 Heinrich Conrad Christoph Mull übernommen, der sich auch 'Stadtrnüller' nannte und sein Mehl in die Bäckereien um Bockenem und bis in den Harz hinein verkaufte, wobei seine Fuhrwerke bis nach Hahnenklee, Bad Grund, Gittelde und Lautenthai fuhren. Das auf dem Bild sichtbare Vorderhaus der Mühle entstand 1897/98. Als das Anwesen 1924 durch Verkauf an die damalige Zuckerfabrik ging. war der Mahlbetrieb einige Jahre zuvor bereits eingestellt worden. Eine Besonderheit stellt die Kompagniemühle insofern dar, als auf ihr um 1900 das erste Bockenemer Elektrizitätswerk eingerichtet wurde , anfangs mit Wasserkraft , später mit einem Dieselmotor betrieben. Die Stadt selber besaß zu dieser Zeit noch keine Stromversorgung. (Museum Bockenem.)

14. Die dem Heiligen St. Pankratius gewidmete Bockenemer Stadtkirche stammt in dieser Gestalt aus dem Jahre 1852, nachdem der arn 16. September 1403 geweihte Bau bei dem Brand des Jahres 1847 zerstört wurde. An das rechts stehende Haus des Kaufmanns Wiesen schloß sich das alte Rathaus an, davor der Brunnen auf dem Großen (oberen) Markt, der als solcher, jedoch ohne Funktion, auch in der Gegenwart noch erhalten ist. (Museum Bockenem.)

Bockenem a. lt.

Inneres der evantrelischen. Kirche

15. Vor ihrer grundlegenden Innenrenovierung und der am 13. Oktober 1969 erfolgten Wiedereinweihung stellte sich die Bockenemer Stadtkirche St. Pankratius in einer anderen Ausstattung dar. Es gab eine Inncnbemalung. die dann abgetragen wurde, Altar- und Gemeinderaum waren getrennt, über dem Altar erhob sich ein Bildnis, man hatte eine andere Innenbeleuchtung als zur Gegenwart, und oben bestand eine Empore. Mit der Innenrenovierung erhielt St. Pankratius zugleich eine neue Kanzel, nämlich die zweihundert Jahre alte Barockkanzel aus dem Michaeliskloster Hildesheim, und man hängte auf Höhe des Altarraums ein älteres Kruzifix - das heute bestimmende Triumphkreuz - auf. (Museum Bockenem.) Zur Geschichte der Kirche siehe bei: Garbe, Fritz: St. Pancratius in Bockenem; Hildesheim 1964; BOS.

16. Die Superintendentur , das schönste Fachwerkhaus der Stadt , stammt aus dem Jahre 1523 und erfuhr 1584 eine Erweiterung. Insofern zeigt es irn Äußeren seines Baukörpers auch eine Zweiteilung. Das Gebäude beherbergte den Reformator Johannes Bugenhagen und im Dreißigjährigen Krieg die beiden Kaiserlichen Feldherren Tilly und Wallensrein. Diese Superintendentur galt stets als das erste Pfarrhaus der Stadt. Das zweite stand links daneben und brannte 1847 ab. (Museum Bokkenem.)

17. Der Bockenemer Buchholzmarkt - das eigentliche Zentrum der Stadt - erfuhr in den Jahren 1979/80 eine grundlegende Umgestaltung. Die vorliegende Aufnahme aus den fünfziger Jahren zeigt das Ergebnis des Wiederaufbaus nach 1847 (Museum Bockenem). wobei 1857 in diesem zentralen Teil der Altstadt 63 Sommerlinden gepflanzt wurden. Weiterführende Literatur bei Klaube , Manfred: Markt und Marktplatz in Bockenem, in: 'Unser Hildesheimer Land', Bd. IV, Hijdesheim 1982, S. 66-83.

18. Am 3. Juni 1923 wurde das Kriegerdenkmal auf der Mahlumer Höhe eingeweiht. Das Gelände im Umfeld war zu jener Zeit noch frei von Bebauung. Nachdem dann in den siebzigcr und achtziger Jahren immer wieder Unmut darüber geäußert wurde, daß Unbekannte den Denkrnalsbereich in entwürdigender Weise verschmutzten, entschloß man sich zum Abriß und brachte die Gedenktafeln an der St.Pankratius-Kirche an. (Museum Bockenern. )

19. Beim sogenannten Stahlhelmfest im Jahre 1924 wurde am Kriegerdenkmal auf der Mahlumer Höhe auch eine neue Fahne geweiht. (Museum Bockenem. )

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