Bockenem in alten Ansichten Band 2

Bockenem in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5429-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 2'

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Gruß aus SCHLEWECKE bei Bockenema/Harz

30. Auch die Dörfer verfügten an den Haltepunkten auf dieser Eisenbahnverbindung zwischen Derneburg und Seesen über ausgebaute Bahnhöfe: hier der 'Bahnhof Schleweckc'. (Museum Bockenem. )

31. Als Bahnspediteur beförderte 1950 Alfred Beuermann die auf dem Bockenemer Bahnhof angekornmenen Waren und Güter per Pferd und Wagen. Im Zuge der in den siebziger Jahren einsetzenden systematisohen Ausdünnung des Eisenbahnverkehrs durch den Ambergau war es dann die Stückgutbeförderung, die als erstes aufgegeben wurde. (Museum Bockenem. )

32. Die Bockenemer Brauerei wurde 1886/87 gebaut und bestand bis zum Jahre 1967. An die Familie Hein, die sie in drei Generationen betrieb, kam sie 1901. Obergäriges Bier - als Dünnbier insbesoudere zum Löschen des Durstes - wurde bis hin zum Jahre ]932 gebraut. Mit dem Lastkraftwagen ausgefahren, und zwar bis hin nach Bremen, wurde es direkt vom Wagen verkauft und hier auch ausgeschenkt. (Museum Bockenem. )

33. Die Bockenemer Stadtmühle wird 1397 genannr, und ihre Geschichte endet im Jahre 1976 mit dem Abriß im Zuge des Baus des Busbahnhofs am Bönnierthor, ZufriedensteJlend noch gestalteten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse zu Beginn dieses Jahrhunderts. Von den dreißiger Jahren ab verschlechtertcn sic sich jedoch zusehends, und zwar durch Konkurse von Schuldnern , die stärker werdende Konkurrenz der Dorfrnühlen. ein zu kleines Mahlkontingent und schließlich die Einrichtung von Schrotmühlen auf den größeren Bauernhöfen. Am Ende stand die Aufgabe und die Abgabe des Wasserrechtes. 1970 ließ die Stadt den Mühlengraben zuschütten. Die Aufnahme aus dem Jahre 1907 zeigt die damals noch gut gehende Stadtrnühle mit ihrer Belegschaft. (Museum Bockenem. )

34. Im Nebenbetrieb führte die Stadtrnühle eine Holzsäge. ausgestattet mit einem Voltgatter und einer Kreissäge. Auch dieser Zweig gestaltete sich in den dreißiger Jahren mehr und mehr unwirtschaftlich, nachdem im Stadtgebiet die Bandsägen einzelner Halter von Haus zu Haus fuhren. Schließlich konnten nicht einmal mehr die Lohnkosten gedeckt werden. Die Aufnahme aus dem Jahre 1912 zeigt den Sägebetrieb und als Dritten von links den Stadtmüller Emil Hillebrecht. (Museum Bockenern.)

35. Kurz vor dem Abriß im Jahre 1976 zeigt das Bild die bis dahin noch erhaltengebliebenen Gebäude der Stadtmühle , insbesoudere zur Bönnierstraße hin das Haupthaus. Gut zu erkennen an dem Nebengebäude der Rückfront ist die Art und Weise , wie vormals in Boekerrem gebaut wurde, nämlich mit Lehmbausteinen und Gefachen. Den Wert seines Anwesens in der Bönnierstraße 1791180 bezifferte Emil Hillebrecht im Januar 1936 wie folgt: Wohnhaus 25 000 Reichsrnark , zwei Lagerplätze zu je 6 000. Garten 3 000, Land 1 000, Wiese 3 000, Mahlmühlengelände 10 000, Lagemühlengelände 8 000, Stall 1 500. Seitengebäude 1 000, Maschinen und Einrichtungen 20 000: zusammen 85 000 Reichsmark. (Manfred Klaube , Bockenem.)

Chr. Kasten. Wurstfabrik mil elektrischem Betrieb.

36. Zu einem prächtigen Fototermin stellte sich um 1910 die Belegschaft der Schlachterei - 'Wurstfabrik mit elektrischem Antrieb' - Chr. Kasten. Dieses im Schlangenweg beheimatete Gebäude brannte 1912 ab. Auf seinem Platz befindet sich das derzeitige Anwesen Freise. (Museum Bockenem.)

37. Das Gebäude Allee 4 (Ecke Stobenstraße) führte bis etwa 1950 eine Schrniede , in der unter anderem auch Pferde beschlagen wurden. Schmied im Jahre 1922 - die Fotoaufnahme - war Heinrich Brandes. Die Personen sind (von links) Schlachter Wilhelm Sandvoß, Schmiederneister Heinrich Brandes. Landwirt Hermann Fricke als Besitzer des Pferdegespanns und ein namentlich nicht bekannter Schmierlegeseile. (Wilhelm Lerche , Bockenem. )

38. In der heutigen Realschule bestand in den dreißiger Jahren die 'Kochschule zu Bockenern'. Sie lief ganztags in den Wintermonaten neben dem Schulbetrieb, war jedoch organisatorisch und inhaltlich von diesem getrennt. Der Unterricht wurde in dem Raum unten rechts (vom alten Haupteingang aus gesehen) erteilt, und zwar von einer auswärtigen Lehrkraft; 'einer reizenden Dame' - wie sich ältere Bockenemerinnen heute noch erinnern. Töchter von Landwirten und von Geschäftsleuten erlernten in dieser Winterschule das Koehen und wesentliche Bereiche der Hauswirtschaft. Die Ausbildung bezahlten die Eltern. (Museum Bockenem. )

39. Kartoffelernte in Bockenem im Jahre 1925. Man rodete rnit der 'Gräpe' oder mit der von Pferden gezogenen Kartoffelschleuder. Das Aufsammeln jedoch blieb Frauen, älteren Kindern und Jugendlichen vcrbchalten. Im Hintergrund auf dem Bild ist die damals noch existierende Brauerei Hein zu erkennen. (Museum Bockenem.)

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