Bockenem in alten Ansichten Band 2

Bockenem in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5429-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 2'

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40. Vor dem Bau des Bockenemer Freibades in den Jahren 1933/34 gab es an der Nette in der Masch auf Höhe des Grundstücks Kruse (Wilhelrn-BuschStraße) eine 'Städtische Badeanstalt'. Umgeben mit einern zwei Meter hohen Bretterzaun waren etwa 30 Meter Flußlänge zum Schwimmen ausgewiesen, wobei es zusätzlich einen Nichtschwirnmerbereich gab. Die Aufsicht führte die Turnerin Frau Lieselotte Fenner , von der behauptet wird, sie habe gar nicht schwimmen können. Es gab in diesem rnit gezimmerten Umkleiden ausgestattete Bad gesonderte Badezeiten für Jungen und Mädchen. 'Und wenn die Mädchen rein konnten, dann haben die Bengels durch die Astlöcher geguckt', so jedenfalls die Erzählungen älterer Einwohner , die diese Badeanstalt noch kennengelernt hatten. Braun war das Wasser immer dann, wenn es im Ambergau kräftiggeregnet hatte. (Museum Boekenem. )

41. 'Sui sau, sau lachet wei im Ambergau.' Der ehemalige Königsdahlumer Lehrer Kar! Steinrnetz. dort im Jahre 1936 in sein Amt eingeführt, gilt als der große 'humoristische Erzähler in heimiseher Mundart'. Er ist es, der dem 'Volk auf's Maul geschaut' und dann diese Geschichten veröffentlicht hat. Das Foto zeigt ihn im Jahre 1900 mit seiner Gattin Ernilie , geborene Steekhan (aus Schladen). Karl Steinmetz lebte von 1866 bis zum Jahre 1948. (Hedwig Waßmann , Königsdahlum.)

42. Vor dem Gasthof Wil helm Probst in Königsdahlum stellte sich im Jahre 1925 der Männergesangverein 'Gerrnania' Königsdahlum zu seinem 50. Geburtstag. Die Gastwirtschaft. die zuletzt als 'Dorfkrug' firmierte , wurde 1970 abgerissen. An ihrer Stelle steht gegenwärtig das Wohnhaus des Landwirts Friedrich Bertram. (Hedwig Waßmann, Königsdahlum.)

43. An einem Wintertag - offensichtlich in den dreißiger .Jahren - wurde diese Partie an der Nette in Bornum auf Höhe der damaligen Harzcr-Achsen-Werke aufgenommen. Die im Vordergrund stehende Holzbrücke ist nicht mehr existent. Die weiter hinten sichtbare Wilhelmshütte - 1727 bis 1857 als Produktionsstätte für Roh-, Guß- und Schmiedeeisen - wurde 1965 endgültig stillgelegt. (Hedwid Waßmann , Königsdahlum.)

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44. Schwerer körperlicher Einsatz bestimmte in früherer Zeit das Leben in der Landwirtschaft , und viele Leute waren erforderlich, wenn die Ernte anstand. Das galt auch auf dem Hof Nr. 7 von Heinrich Bartölke in Mahlurn, wo der geschnittene Weizen gebündelt und dann zum Trocknen in Stiegen aufgestellt werden mußte, in diesern Fall von Paula Heise , der Tagelöhnerin Frau Hagel. die im Bartölkeschen Tagelöhnerhaus wohnte , von Marianne Kraume , der Bartölkeschen Dienstmagd Sophie , Karoline Rieseberg, Anna Dörge und Frau Wolter. Alle diese Frauen halfen regelmäßig auf dem rund 100 Morgen und vier Pferde zählenden Betrieb bzw. standen hier fest im Gehalt. Entsprechende Regelungen gab es auch auf den anderen Anwesen. Die drei Männer auf diesem nördlich des Mahlumer Friedhofes gemachten Bild sind die beiden Knechte und der Hofbesitzer Heinrich Bartölke. (Museum Bockeneml Wilhelm Rieseberg, Bockenem. )

45. Die Hofstelle Hildesheimer Straße 3 in Nette befindet sich seit 1733 ununterbrochen in männlicher Erbfolge im Besitz der Familie Künneke. Die Aufnahme zeigt das Wohnhaus des stattlichen Anwesens im Jahre 1925, den Besatz an Pferden und die irn Betrieb arbeitenden Personen; von links Gespannführer Wilhelm Mumme, Gespannführer Albert Emmerrnann, Großspänner Hermann Keese , den Altbauern Hermann Künneke, den Hofbesitzer Hermann Künneke , seine Ehefrau Emrna, geborene Tegtmeyer und als Kind Herta Künnecke (1992 in Störy). Rechts vorn Wohnhaus stand eine große Scheune , die 1932 abbrannte. Das Anwesen wird heute landwirtschaftlich nicht mehr genutzt. Das Wohnhaus ist vermietet und zwar an zwei Familien. (Museum Boekenem. )

46. Um 1942 brannte in Störy der 'Schwarze Bär' ab, ein Landarbeiterhaus, das zum Hof Wilhelm Harbort gehörte und das typische Gepräge der Wohnhäuser der 'nicht Land besitzenden Schicht' im Ambergau zeigt. Noch in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts besaß dieses Anwesen - damals noch als einziges in Störy - einen offerten Kamin. Rechts im Anschnitt zeigt sich der vormalige Schafstall des Hofes Künnecke. Zu beachten an diesern 'schwarzen Bär' - der Name kann leider nicht mehr erklärt werden - ist der Ziegelbehang auf der Wetterseite , die angebautc Stallung und die Gedrängtheit der zur Verfügung stenenden Wohn- und Wirtschaftsfäche; schließlich stand das Haus randlich auf der Harbortschen Hofstelle. in der Gegenwart St.-Adrians-Platz 4. Der Vergangenheit angehörcnd ist auch der 'Milchbock ' vorn an der Straßc, den man im Ambergau schon lange nicht mehr findet. (Herta Künnecke, Störy.)

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Gasthof Hermann Brandes .

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47. Das 'Gastwirtschafts-Sterberi' im Ambergau setzte nicht erst in den sechziger Jahren ein, zumal es mannigfache Gründe gibt, weshalb Gastwirtschaften eröffnen und auch wieder geschlossen werden. Der Gasthof Hermann Brandes in Hary bestand bis 1924. Karl Brandes aus Clauen harte diese Stelle um 1820 käuflich erworben. Es wurde auf ihr Landwinschaft und Schankwirtschaft zugleich berriebeu. Im Haus unten rechts befand sich der Ausschank , und dabinter lag ein Klubzirnrner. Links oben enthielt das Gebäude einen großen Saal. In der Gegenwart führt den Hof der Landwirt Herming Jahns, (Museum Bockenem.)

48. Die Gastwinschaft 'Zum Dorfkrug von Ludwig Philipps in Upstedt schloß urn 1927/28 und gehörte anschließend als Wohnhaus zum Hof von Hermann Mahnkopf. Das Schankrecht blieb jedoch erhalten, und in der nebenstehenden Scheune eröffnete Willi Himstedt 1973 erneut eine Gastwirtschaft, die ebenfalls den Namen 'Dorfkrug' trug. Diese schloß dann 1983/84. Die Upsredter 'Tilly-Linde' auf dem Bild daneben ist das auch in der Gegenwart noch existente Wahrzeichen des Dorfes. Ein Bezug zum Feldherrn Tilly wird für diesen Baum zwar nicht überliefert. doch stand er Iängst schon, als Tilly mit seinen Heerscharen auch durch den Ambergau zog. (Eva Wegener , U pstedt.)

49. Das alte Wohnhaus des Hofes Wegener in Upsredt erhielt 1928 mit dem rechtsstehenden Anbau eine moderne Erweiterung , und zwar als Heinrich Wegener auf den Hof heiratete. Ein weitere Anbau wurde noch einmal 1937 vorgenommen, das alte Wohnhaus dann aber abgerissen. Die Scheune auf der linken Seite stammt aus dem Jahre 1904. (Eva Wegener , Upstedt.)

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