Bockenem in alten Ansichten Band 2

Bockenem in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5429-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 2'

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60, Zum Betrieb ihrer Stadtmühle holten die Bockenerner Burger im Mittelalter über einen Graben Wasser aus der Nettein den Mauerring hinein. Dieser Mühlcngraben bestand rund 600 Jahre und wurde 1970 zugeschüttet, nachdem die Mühle bereits zuvor aufgehört und das Wasserrecht abgetreten hatte. Bockenern verfügte in diesern Bereich an seinern westlichen Altstadtrand über eine wunderschöne 'Partie an der Nette'. Bezeichnenderweise hatte man hier den alten Namen Westwall (Nord-, Sûd- und Ostwall bestehen als Straßennarnen immer noch) zugunsten von 'Allee' aufgegeben. (Museum Bockencm.)

61. Zu jeder Jahreszeit und immer wieder bot sich dem Fotografen ein lohnendes Motiv am Mühlengraben. Die auf älteren Postkarten hin und wieder verwendete Bezeichnung 'An der Nette' ist in diesem Fall nicht korrekt, verlief der Nettetluß doch weiter westlich, außerhalb des mittelalterlichen Befestigungsringes. Rückblickend besteht in Bokkenem weitgebend Einigkeit darüber , daß es aus städtebaulichen und gestalterischen Gründen falsch gewesen ist, diesen Mühlengraben zuzuschütten. (Museum Bockenem.)

62. Urn 1930 war der 'Reesen' noch frei von Bebauung. In ihm lagen Gärten, und der 'Reesenweg' besaß - im Sinne des Wortes - den Charakter eines Weges. Im Hintergrund zu erkennen sind St. Pankratius, St. Clemens und der östliche Altstadtrand. (Manfred Klaube , Bockenem.)

63. Kornstiegen im Hochsommer vor dem Dalsenkrug, der um 1950 noch als Ausflugsort mit 'Kaffeegarten, Tanzdiele , Pensi~n und Autoraststätte' firmierte. 'Krug' ist die tradierte Bezeichnung für eine dörfliche Gastwinschaft. und der Dalsenkrug ist das bis in die Gegenwart erhalten gebliebene Relikt der kleinen DorfsteIle DalenhuseniDalenhausenlTalhausen (übersetzt: Hausstelle in einer TalungfSenke), die im 14. Jahrhundert wüstfiel - wie übrigens zehn weitere Ortschaften im Ambergau - und zusammen rnit Hachum und Oledorp - ebenfalls Wüstungen im direkten Umfeld der Stadt - nach Bockenern hinein übernommen wurde. (Museum Bockenem. )

64. Zum 60jährigen Bestehen des Musikzuges der Freiwilligcn Feuerwehr Bockenem entstand am 2. Juli 1950 diese Aufnahme mit , obere Reihe: H. Sarider. H. Schmidt, H. Möker, Fr. Bäsecke. G. Scholz, R. Nachtigall, W. Sandvoß und O. Schmidt. Mittlere Reihe: W. Dormeyer. E. Meyer, Fr. Mackensen , K. Aldag, W. Kühne, W. Mahnkopf', W. Aldag. A. Hitlebrecht und R. Lüder. Unten sitzend: E. Bode, L. Dettrncr, H. Nachtigall, Meyer, H. Engelhardt. Th. Löhmann und Fr. Hom. (Museum Bockenem.)

65. Auf dem Papenberg vor dem damals noch efeuberankten vormaligen Schulgebäude trat 1952 der erste Zug der Freiwilligen Feuerwehr Boekenem zusarnmen mit Brandmeister Wilhelm Dormeyer an. Das 'LF 25' war ein Typ der Firma Mercedes. Auf dem Bild (von links) Bäckermeister und Brandmeister Wilhelm Dormeyer, Arbeiter Albert Hillebrecht, Kaufmann Karl Schütte, Krankenwagenfahrer Gustav Feuerhahn, Kohlenhändler Albert Herrmann, Gärtnermeister Kar! Philipps, Holzkaufmann Wilhelm Brunke , Gastwirt (vom Brauergildehaus) Hermann Borrnann, Landwirt Adolf Rollwage , Landwirt Hans Allers. Sparkassenangestellter Willi Kiehne , und Arbeiter Kar! Aldag. (Museum Bockenem.) An gleicher Stelle entstand 1949 die Aufnahme mit der 'TS 8' von Mercedes, und zwar mit dem markanten Schriftzug 'Fire Service Feuerwehr'. (Museum Boekenem.)

66. Vorbei ist die Zeit im Ambergau, da man für die Feuerwehr in jcdern Ort sogenannte Schlauehtürme benötigte , wo die Löschschläuche fachgerecht aufbewahrt wurden. Das entsprechende Gebäude in Bockenem befand sich unmittelbar neben dem Gerätehaus. Hier fand 1950 eine 'Abseil-Übung statt. (Museum Bockenem. )

67. Von hier aus wurde der Namen Bockenem in alle Welt hinausgetragen, nämlich von der 'Turrnuhrenfabrik und Glockengießerei J.F. Weule", die in drei Generationen in der Stadt zwischen 1836 und 1953 geführt wurde und von derem Gebäudekomplex in der Gegenwart nichts mehr vorhanden ist. Das gesamte Areal zwischen Lappenberg (links), Alten Friedhof (oben) und Steinthorstraße (rechts), das nach Aufgabe des Unternehmens Ende der siebziger Jahre auch einmal der Stadt Bockenem zum Kauf angeboten, von dieser jedoch ausgeschlagen wurde , nimmt heute den Parkplatz (der hintenliegende Produktionskomplex) und das Verkaufsgebäude (das zur Steinthorstraße hin stehende Geviert) des Verbrauchermarktes Bockenem der Klages KG Lehrte ein. Die vorzügliche Luftaufnahme entstand 1929/30. (Museum Bockenem.) Weiterführende Literatur bei Klaube , Manfred: Leistung und Entwicklung die Industrie-Untemehrnen der Stadt Bockenem; Bockenem 1986,78 S.

68. Am Tage seiner Goldenen Hochzeit - im Jahre 1897 - entstand dieses historische Bild der Belegschaft der Firma Weuie; in der Mitte hinter einer Uhr der Unternehmensgründer Johann Friedrich WeuIe (bei dieser Aufnahme zugleich Goldhochzeiter). rechts daneben der Sohn Friedrich Weule sen. und neben ihm der Enkel Friedrich Weule jun. - mithin auf diesem Bild alle drei Bockenemer WeuleGenerationen. Die Personen links vom Firmenchef waren Verwandte, die anläßlich dieser Familienfeier aus Amerika gekommen waren. Die über achtzig Personen starke Belegschaft bestand aus Uhrrnachern, Schmieden, Schlossern und Drehern; vorn im Bild die zehn Lehrjungen. Das Foto entstand auf dem Fabrikationsgelände in der Steinthorstraße. (Museum Boekenem. )

69. In der 1949 stillgelegten Konservenfabrik Bockenem baute von 1'1:>4 an Karl-Heinz Bädje seine 'Meteor Gummiwerke K.H. Bädje GmbH & Co' auf. Die Aufnahme stammt aus den sechziger Jahren und zeigt den Betrieb in seinen ersten Expansionsjahren. Noch nicht erschlossen und in Wert gesetzt ist das dahinterliegende spätere 'Industriegebiet-Nord', und vorn rechts befindet sich noch Ackerland. (Museum Bockenem. )

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