Bockenem in alten Ansichten Band 2

Bockenem in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Manfred Klaube
Gemeente
:   Bockenem
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5429-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bockenem in alten Ansichten Band 2'

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70. Im Jahre 1964 entstanden in einer Bauzeit von nur drei Monaten die sieben 22 Meter hohen Silozeilen der Firma 'Hans Junge, Landhandel, Bockenern'. Die Menge von 700 Tonnen Getreide kann hier gelagert werden. Das Foto zeigt weiterhin das Ende der sechziger Jahre abgerissene ehemalige Mitarbeiter-Wohngebäude der trüheren AktienZuckerfabrik Bockcnern, die von 1873 bis 1977 bestanden hat, und dahinter den Schornstein dieser Fabrik. (Hans-Joachim Martini, Boekenem.)

71. Mit einern für die damalige schwere Nachkriegszeit großen Fest gedachte die Stadt Bockenem im Jahre 1954 der Zeitspanne '800 Jahre Bockenem' (800 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung). Der Festzug bewegt sich an dieser Stelle über die untere Bönnierstraße, wobei symbolisch das Bönnierthor wiedererrichtet wurde , und zwar mit dem Schriftzug 1154-1954. Der Wagen vorn erinnert an die früheren Biertrecks, gestellt von 'Bockenerner Hein Bräu'. Der Schriftzug auf der Plane lautet: 'Solange unsere Stadt erbaut, wird hier auch gutes Bier gebraut.' (Annette Eckardt, Bockenern. )

72. Im Dezember 1955 wurde die 'Kriegsbrückc' über die Nette vor Bockenem (auf Höhe des Wegehauses) abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Im Hintergrund sichtbar ist das Lagergebäude der Hauptgenossenschaft. (Museum Bockenem. )

73. Am 1. September 1955 erfolgte der Bcginn für den Bau der Umgehungsstraße Bockenern, die westlich der Altstadt vorbeiführte und diese entlasten sollte , da der gesarnte Verkehr bis dahin durch sie hindurchlief. Die am 15. Oktober 1956 gernachte Aufnahrne zeigt noch die alte Zufahrt von Bornum her. läßt aber auch die bereits laufenden Bauarbeiten erkennen. (Museum Bockcnern. )

74. Noch mitten in der Altstadt zeigte sich in den sechziger Jahren unverkennbar der alte Ackerbürgercharakter Bockenems. Die vor 1926 zum Textilgeschäft Gottfried Wiesen, später Ernst Wiesen, gehörende Scheune Marktstraße/Königstraße 27 wurde erst 1962 unter Ernst Lindenberg abgerissen. Links unten befand sich in ihr das Papier- und Zeitschriftengeschäft Strümpel. (Ernst Lindenberg. Bockencm.)

75. Nach Abbruch der Scheune am 9. Februar 1962diese bestand seit dem Jahre 1850 - wurde mit dem Neubau für Ernst Lindenberg in der Königstraße 27a begonnen. Im Hintergrund rechts vom Turm der St.-Pankratius-Kirche steht zu dieser Zeit noch die sogenannte Alte Wache, die 1974 abgerissen und einem Anbau an das alte Rathaus nach vollzogener Gebiets- und Verwaltungsreform und der sich daraus ergebenden Rathauserweiterung weichen mußte. Die damals diskutierte Alternative. das alte Rathaus nicht auszubauen und stattdessen die Verwaltung in dem vormaligen Amtsgerichtsgebäude mit seinen großen Flächen unterzubringen, kam aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses im Rat nicht zum Tragen. (Museum BockenemlErnst Lindenberg. Bockenem.)

76. Mitten auf dem mittelalterlichen Bockenemer Dorfplatz steht das Beguinenhaus, an dieser Stelle im Jahre 1351 als 'Spital für armer Leute Nortdurft gestiftet. Anfangs eine Art 'Kraukenhaus'. dann Arrnenhaus, später Beguinenhaus und ab dem 17. Jahrhundert Wohnhaus für minderbemittelte und alleinstehende Frauen und Witwen - im Besitz der Stadt und betreut von einem diesbezüglich engagierten Kreis Bockenemer Bürger und der St.-Pankratius-Gemeinde - gilt es heute als Altenheim für Frauen, und zwar geführt von der Stadt. Dieses Beguinenhaus. hier in einer Aufnahme aus dem Jahre 1971, steht mit der St-Pankratius-Kirche im Hintergrund im malerischsten Teil der Bockenemer Altstadt. (Manfred Klaube, Bockenem.) Weiterführende Literatur bei Klaube , Manfred: Die fleiliggeistkapelle und das Beguinenhaus auf dem alten Bockenemer Dorfplatz: in: Unser Hildesheimer Land, III. Band, Hildesheim 1979, S. 161-169.

77. Eine außerordentlich wichtiges Bild zur Stadtgeschichte ist diese Foto-Aufnahme aus dem Jahre 1952, die sehr eindrucksvoll über das räumliche Wachstum Auskunft gibt. Fast völlig frei von Bebauung zujener Zeit ist das gesamte Gebiet hinter der Güntherstraße, unbebaut auch noch die 'Reesen' , die vorwiegend gärtnerisch genutzt werden. Die Aufnahme wurde vom Kanonenberg herab gemacht, dessen Namensgebung höchstwahrscheinlich auf die Belagerungen Bockenems im Dreißigjährigen Krieg zurückgeht. (Museum Bockenem. )

78. Mitte der siebziger Jahre und damit vor seiner Renovierung in der Zeitspanne 1979/80 befindet sich hier der Buchholzmarkt im dichten Grün seiner Sornrnerlinden; im Vordergrund das Kriegerdenkmal von 1870/71, das später versetzt wurde, um einer Sitzmulde Platz zu machen. (Museum Bockenem. )

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